
IMO auf jeden Fall, denn wo sonst kannst Du schon so leicht ein System so klein und angepasst gestalten?sprittwicht wrote:Hallo!
Ich möchte einen wirklich alten PC als MP3-Player wiederbeleben. Es ist ein Pentium 90 mit sagenhaften 48 MB RAM und einer Soundblaster AWE 32.
1. Macht es Sinn, Gentoo auf sowas zu installieren?
Es wurde ja schon gesagt, dass es keine Probleme geben sollte. Ein halbwegs moderner Athlon enthält den kompletten Befehlssatz vom Pentium. Anders wäre das, wenn Du z. B. mit nem Athlon64 ein march=pentium4 machst. Das würdest Du wohl zwar kompilieren, aber nicht testen können, da der Athlon64 afaik nicht alle Befehle des Pentium4 kennt. Für den mp3-Decoder könnteste bei Bedarf auch überlegen (bzw. ausprobieren), ob Dich agressivere Optimierungen (O3) weiterbringen. Auch wenn der Code dann etwas größer wird - die paar KB tun ja nicht weh. Ebensowenig wenn der Programmstart ein paar Sekunden länger dauert. Hingegen ist es störend, wenn der Decoder mittendrin nicht mehr hinterherkommen sollte.2. Falls ja, WIE installiere ich's am besten? Auf dem Teil kompilieren könnte ja etwas länger dauern.Hab aber irgendwo gelesen, dass man z.B. das Bootstrapping ausdrücklich NICHT mit distcc machen kann/sollte. Könnte ich die Platte einfach in einen anderen Rechner (Athlon) packen, die make.conf auf den Pentium zuschneiden und dann die Installation auf dem schnellen Rechner durchführen? Oder ist ein Athlon nicht komplett abwärtskompatibel zum Pentium und bei der Optimierung mit -march=pentium -O2 fliegt mir irgendwas um die Ohren?
Lässt Du ein CD-ROM-Laufwerk drin? Falls ja, würde ich den 2.6er nehmen. Sparste Dir ja schonmal die SCSI-Emulation.3. Was würdet ihr generell für einen Kernel für die alte Möhre empfehlen? Einen 2.4er oder doch einen 2.6er? Oder völlig egal?
Genau so habe ichs auch gemacht.ich habe ja die möglichkeit die festplatte von dem teil in mein neueres notebook einzubauen
Ich sehe Dein Problem nicht.wenn ich jetzt aber auf meinem desktop einen kernel bauen will, der keine module enthält, dann verhau ich mir doch die module vom desktop kernel.
Code: Select all
cp -av /usr/src/linux /klein/usr/src
chroot /klein
...
cd /usr/src/linux
make menuconfig
...Code: Select all
cp -av /usr/src/linux /usr/src/linux_klein
mount -o bind /usr/src/linux_klein /klein/usr/src/linux
chroot /klein
...Code: Select all
rsync -R -a -v --rsh=ssh --recursive --progress -x --delete \
--delete-excluded --include-from=$INCLUDELIST \
$SOURCEDIRS $DESTINATION ;[/url]
rere wrote:mein einziges problem ist jetzt noch der x server
was macht der minimal use flag genau?
Code: Select all
#>grep minimal /usr/portage/profiles/use.desc
minimal - Install a very minimal build (disables, for example, plugins, fonts, most drivers, non-critical features)
Xfree ist nicht mehr im Portage Tree. Du müsstest dir die alte Xfree besorgen und von Hand kompilieren. Aber glaube mir, das willst du nicht! Nimm einfach die xorg mit dem "minimal" Use Flag. Das ganze (.tbz2) Pakt ist bei mir ca. 6MB gross geworden. Also nicht wirklich riesig!und wie kann man unter gentoo alte xfree versionen am besten instalieren?
hat irgentwer erfahrung mit minit?



Code: Select all
# Met@box 500
ACCEPT_KEYWORDS="~x86"
CCACHE_DIR="/var/tmp/ccache"
CCACHE_SIZE="5G"
CFLAGS="-O3 -march=pentium-mmx -pipe -fomit-frame-pointer"
CHOST="i586-pc-linux-gnu"
CXXFLAGS="${CFLAGS}"
FEATURES="ccache"
LINGUAS="de"
MAKEOPTS="-j2"