


Weil durch das nicht aufnehmen von nützlichen Funktionen Devs, welche Software für beide Systeme programmieren, unter Umständen gezwungen werden kontraproduktive Kompromisse einzugehen die sich dann wiederum negativ auf alle auswirken die von deren Software Gebrauch machen.Jean-Paul wrote:Was ich nicht verstehe; warum bist du der Meinung, dass BSD irgendetwas aus Linux, Kernel oder was auch immer, übernehmen sollte?

..hier glaube ich halt das der Ansatz und Wunsch eben der ist, eine Einheitliche Administrationslösung zu bieten. Wenn man etwas über eine bestimmte Schnittstelle zusammen fassen möchten, müssen sich die Modularen austauschbaren Teile eben einem gewissen Rahmen unterordnen. Das ist hier halt einfach das was Systemd vorschreibt. Warum das alte Initsystem mit seinen Initscripten so anders und besser sein soll verstehe ich immer weniger.Dorsai! wrote: Ich verstehe einfach nicht wieso man das ganze nicht einfach so modular wie möglich gestaltet, nach der GNU Philosophie oder eigenen, aber festgeschriebenen Schnittstellen. Ich habe in meinem Studium und meiner Technikerausbildung gelernt, dass das einfach nur guter Programmierstil ist wenn man einzelne Teile so austauschbar macht wie möglich. Aber so wie das läuft kann ich für den Kurs von Poettering, RHEL und Co. nur politische Gründe vermuten.
Naja, aktuell glaube ich aber der einzige.. und auch der einzige der bisher unter Gentoo verfügbar ist. Heißt nicht das es so bleibt. Doch generell ist Wayland auch noch sehr in den Kinderschuhen. Ich hab ja einen anderen Thread aufgemacht weil ich auch neugierig bin ob ich mein Xorg so langsam lösen kann.Jean-Paul wrote:Wenn ich es richtig verstanden habe, ist Weston der Compositer (Referenz) von Wayland, aber nicht DER Compositer der nötig ist um Wayland zu nutzen.
Ich hab noch dunkel in Erinnerung, dass das *kit-Geraffel die HAL-Light-Version war, weil HAL niemand so richtig wollte und das Ding zu schwerfällig war. Und speziell Consolekit war und ist eh nur ein Workaround für genau die Funktionalität, die in Systemd geplant war.Dorsai! wrote:Auch im umgekehrten Fall... was wenn eine Distro nur udev, policykit, consolekit aus systemd verwenden will?

Und solange es minimalistische Projekte gibt, wie lxqt, werden wir auch nicht unserer Freiheiten beraubt. Die Applikationsentwickler bestimmen ob es Alternativen geben wird, nicht LP.cryptosteve wrote:Stimmt, und genau da sehe ich das Problem mit bei systemd, sondern bei den Diensten, die es als Abhängigkeit zwingend einbinden. Solange es auch ohne geht, bleibt alles gut.

Solange nicht Xorg (oder zukünftig Wayland) direkt an systemd hängen, stimme ich Dir zu. Aber es würde mich nicht wundern, wenn es da auch noch jemand schafft, Abhängigkeiten zu generieren.ulenrich wrote:Und solange es minimalistische Projekte gibt, wie lxqt, werden wir auch nicht unserer Freiheiten beraubt. Die Applikationsentwickler bestimmen ob es Alternativen geben wird, nicht LP.
Eher nicht. Haben die englischen Threads auch schon bei Dir abgefärbt? Dazu ein interessanter Hinweis:cryptosteve wrote:Solange nicht Xorg (oder zukünftig Wayland) direkt an systemd hängen, stimme ich Dir zu. Aber es würde mich nicht wundern, wenn es da auch noch jemand schafft, Abhängigkeiten zu generieren.ulenrich wrote:Und solange es minimalistische Projekte gibt, wie lxqt, werden wir auch nicht unserer Freiheiten beraubt. Die Applikationsentwickler bestimmen ob es Alternativen geben wird, nicht LP.
Und das ist leder nur eine völlig unnötige Provokation, die genauso wenig Wahrheit enthält wie alle anderen "Vorhersagen", die nur die persönlichen Wünsche und Wertvorstellungen transportieren.ulenrich wrote:Ganz allgemein kannst Du dir ziemlich genaue Vorhersagen über die Zukunft machen, wenn Du die Aussagen von Anon-E-Moose mit minus eins multiplizierst:
Es ist nicht nur eine Provokation. Es ist eine Provokation, aber nicht nur: Ich kann so ziemlich jede Aussage von Anon-E-Moose des letzten halben Jahres in ihr Gegenteil verkehren und komme zur Warheit. Wenn Du willst, kann ich das leisten und Dir hier aufzeigen?franzf wrote:Und das ist leder nur eine völlig unnötige Provokation,ulenrich wrote:Ganz allgemein kannst Du dir ziemlich genaue Vorhersagen über die Zukunft machen, wenn Du die Aussagen von Anon-E-Moose mit minus eins multiplizierst:
Vorhersagen sollen eigentlich das treffen, was eintreten wird, nicht das Aussagen, was man sich wünscht. Gut, ich liege auch manchmal leicht daneben. Wenn ich irgendwo im letzten Jahr gesagt habe, dass Canonical zum nächsten Ubuntu Longterm auf systemd umsteigt, weil es den Interessen ihrer Großkunden entspricht, stimmt es nur fast genau: Trusty+1die genauso wenig Wahrheit enthält wie alle anderen "Vorhersagen", die nur die persönlichen Wünsche und Wertvorstellungen transportieren.
Folgendes macht Deine Aussage schräge: "mächtige Stellung"Dass du LPs Art als "jugendlichen Überschwang" abtust finde ich auch problematisch. Jemand, der vom eigenen überkochenden Testosteron getrieben ist sollte keine dermaßen mächtige Stellung in einer solch zentralen Komponente haben.
Genau das habe ich gemeint!Auch wenn er mittlerweile akzeptablen Code produziert (diese deine Aussage impliziert übrigens, dass seine bisherigen Projekte durchaus kritikwürdig sind und überdacht werden sollten) bedeutet es noch lange nicht, dass er auch den Charakter besitzt, die Bedürfnisse der systemd-Konsumenten über sein eigenes EGO zu stellen.
Hiermit bin ich draußen aus der Diskussion. Ich hab keine Ahnung, wann und wo du in einem anderen Forum von mir "schräge" Ansichten gesichtet hast, an eine Antwort von dir kann ich mich auch nicht erinnern. Dass du Ansichten als korrekturwürdig erachtest - nein, das sag ich jetzt nicht...ulenrich wrote:Oh, Gott Franz! Jetzt hier auch im deutschen Forum genauso schräge?
Jeden Satz von Dir muss ich richtig stellen:
Sorry, ich dachte es ist im Diskussionszusammenhang klar, gemeint war allgemeiner:franzf wrote:Hiermit bin ich draußen aus der Diskussion. Ich hab keine Ahnung, wann und wo du in einem anderen Forum von mir "schräge" Ansichten gesichtet hast,ulenrich wrote:Oh, Gott Franz! Jetzt hier auch im deutschen Forum genauso schräge?
Jeden Satz von Dir muss ich richtig stellen:





Nun wo wenn nicht bei OpenSource haben wir denn die Möglichkeit den Code anzupassen? Natürlich werden die Beruflichen OpenSource Programmierer ihren Code so gestalten (evtl müssen) das die Konkurrenz es nicht zu einfach hat andere und bessere Lösungen mit einzubringen -wobei das selbe auch für Schadcode gilt-, aber an dieser Stelle bin ich sehr zuversichtlich. Ich halte es immer für möglich eine Light Version oder Fork zu machen. Wenn es nicht wie bei Google auf Serverdienste beruht die nur Extern angeboten werden.cryptosteve wrote:Solange nicht Xorg (oder zukünftig Wayland) direkt an systemd hängen, stimme ich Dir zu. Aber es würde mich nicht wundern, wenn es da auch noch jemand schafft, Abhängigkeiten zu generieren.
Der Punkt ist an der Stelle, dass, wie ich oben schon geschrieben hab, ConsoleKit eigentlich ein häßlicher Workaround war, um die xorg-Sessions irgendwie zu verwalten. Die Funktionalität war in HAL drin. Hätte man auch anders lösen können, aber da es nun schon mal da war, wurde es eben weiter verwendet.Dorsai! wrote:Bei Console- und Policykit war es aber nicht so (wie ich weiter oben gelesen habe), dass systemd jetzt einfach deren Aufgabe besser und sicherer macht, sondern die Projekte wurden einfach ab einem gewissen Punkt der Benutzbarkeit in systemd integriert ohne dass eine Chance besteht diese wieder herauszulösen (wie es bei udev eben jetzt noch der Fall ist). Anfangs als die *kits noch separat standen haben alle DEs diese angenommen (genauso wie udev) und dann nur mit der Schulter gezuckt, als diese in systemd integriert und die Entwicklung der Einzelkomponenten eingestellt wurde.