

Es ging nicht um die absolute Beitragszahl pro Tag, sondern um die Veränderung die sich in den letzten Jahren merkbar gemacht hat. Vor 5 Jahren beispielsweise war hier gefühlt 2-3 mal soviel los.Gentaner wrote:Hallo,
ich glaube, in dem Forum hier ist wenig los, da nicht sehr viele Leute Gentoo nutzen. Die meisten haben Windows oder Mac.
Ich finde es jedoch sehr gut, dass man bei euch guten Support bekommt und auch sich gut mit euch unterhalten kann.
Jedenfalls dickes Lob an das Forum! Macht weiter so!
Liebe Grüsse

Ja, darin sehe ich auch ein echtes Problem: Es besteht die realistische Gefahr, dass Gentoo aus Developer-Mangel stirbt. Noch ist es aber bei weitem nicht so weit.rc wrote:Leider musste ich auch feststellen, dass die Personallage bei Gentoo über die Zeit immer kritischer zu werden scheint.
Das sollte man regelmäßig machen: Das Argument, dass das Zeit kostet, ist schlichtweg falsch, außer Dein Rechner ist so langsam oder hat so wenig Speicher, dass beim Kompilieren Arbeiten unmöglich ist: Es kostet nämlich nur Rechenzeit, und nur bei ganz seltenen Problemupdates Zeit, die man als Benutzer investieren muss.Und zum regelmäßigen Updaten via kompilieren fehlte halt einfach die Zeit.

Hab ich auch nicht böse aufgefasst.Erdie wrote:(ist nicht bös gemeint).
Gerade gcc braucht beim Compilieren viel Speicher. Wenn man <512MB hat, ist das ein echtes Problem, da hilft auch kein "nice". Bei moderneren Rechnern mit mehr Speicher, sollte das aber mit "nice" und "ionice" kein größeres Problem sein.rc wrote:das Update anschmeisse und dabei erstmal gcc und glibc gebaut werden, merke ich das beim arbeiten schon
Für ein Produktivsystem, das wirklich ständig benutzbar sein soll, ist das auch keine gute Strategie. Da sollte man die Pakete besser erst in einer chroot (oder je nach Geschmack sogar in einer eigenen vm) kompilieren und ev. kurz antesten, zumindest schauen, ob revdep-rebuild o.ä. angesagt ist und erst wenn alles fertig alles ist, entweder "zurückkopieren" oder in der chroot Binärpakete bauen und die dann einspielen: Auf aktuellen Rechnern sollte Plattenplatz für so eine chroot/vm kein Problem sein.Nehmen wir weiter mal einen fiktiven ganz normalen Arbeitstag, an dem man morgends ein Update anstösst, dann was anderes macht
Das mache ich auch nicht (mein Laptop wäre dafür ohnehin zu schwach auf der Brust, da wird höchstens in Notfällen auf Reisen kompiliert). Aber wenn die Reise nicht gerade viele Monate dauert, kann man ja hinterher updaten.Im übrigen bin ich im Moment sehr oft mit meinem Laptop/Netbook mobil Unterwegs und da habe ich einfach keine Gelegenheit, groß Updates zu fahren.
Also die Kompilierungszeiten sehe ich inzwischen eher gelassen, da sich diese auch aufgrund aktueller Hardware um ein vielfaches verringert haben. Wenn man das System regelmäßig aktuell hält, dauert ein Update bei mir i.d.R. nicht länger als ~ 15-20 Minuten. Selbst dann müssen es auch schon größere Pakete sein...rc wrote: Ebenso, wenn ich arbeiten will/muss, brauche ich meine Pakete zeitnah und nicht nach längerem kompilieren.
Wenn ich da an gestern denke... Ocamlgraph baute nicht, weil lablgtk noch gegen libpng1.4 gebaut war. Acid-state (network) ließ sich nicht zum Update überreden, weil angeblich alte mtl/text-Pakete in parsec fehlten, obwohl sie vorhanden waren und parsec neu gebaut wurde. Webkit-1.8 lässt sich nicht bauen ('HTMLMediaElement' is not a member of 'WebCore')...Erdie wrote:Blocker sind ja inzwischen so gut wie ausgestorben bzw. sie werden automatisch aufgelöst und lafilefixer braucht man auch nicht mehr. Alles Schritte in positiver Richtung, die der "Abtrünnige" sozusagen verpaßt hat (ist nicht bös gemeint).

Das zeigt keine Wirkung, die Klientel sieht einfach heute anders aus. Das Durchschnittsalter ist höher, der durchschnittliche Erfahrungsschatz größer und wer heute zu Gentoo kommt, hat einen gewissen Basteltrieb. Den Ruf cool und schnell zu sein hat es lange verloren, zu Recht, und die Deppen fängt Arch ab.schmidicom wrote:Freut euch doch wenn das ewige predigen von "Benutzt doch die SuFu!" oder "RTFM" endlich Wirkung zeigt.
Diverse Foren. Von den großen und bekannten Distributionen ist es die am meisten empfohlene für "Fortgeschrittene" aka "mein Ubuntu ist zu Mainstream" und hat damit Gentoo den Rang abgelaufen. Es heißt nicht, dass alle Arch-Nutzer Deppen sind. Aus diesem Umfeld sind sehr nette Projekte entstanden obwohl die Distri nichts taugt.xlayre wrote:Was macht dich denn da so sicher? Auf welchen Informationen beruht deine These?Knieper wrote: und die Deppen fängt Arch ab.
Verständnisprobleme bei Implikationen? Kommt häufig vor.Je dümmer, desto Gentoo/Arch.
Ein paar Forentrolle und Postings von evtl. neuen Linux Usern (jeder hat mal angefangen...auch du) reichen also aus um eine solche Behauptung aufzustellen? Sehr gewagt und weit hergeholt.Knieper wrote:Diverse Foren. Von den großen und bekannten Distributionen ist es die am meisten empfohlene für "Fortgeschrittene" aka "mein Ubuntu ist zu Mainstream" und hat damit Gentoo den Rang abgelaufen. Es heißt nicht, dass alle Arch-Nutzer Deppen sind. Aus diesem Umfeld sind sehr nette Projekte entstanden obwohl die Distri nichts taugt.xlayre wrote:Was macht dich denn da so sicher? Auf welchen Informationen beruht deine These?Knieper wrote: und die Deppen fängt Arch ab.
Verständnisprobleme bei Implikationen? Kommt häufig vor.Je dümmer, desto Gentoo/Arch.

Hässliche Konfiguration, unflexible Paketverwaltung, keine wirklichen Vorteile gegenüber anderen Distributionen.xlayre wrote:Und wieso taugt die Distri nichts?
Noch jemand mit Implikationsproblemen.Es gibt genug Leute, welche Arch und Gentoo parallel einsetzen. Was sind denn solche User ?
Du willst eben nicht dazulernen, daher über die Jahre immer dieselben doofen Fragen und Sprüche.Tante Meier wrote:Lest das, was Knieper schreibt, denkt euch euren Teil und reagiert nicht drauf. Diesen Fehler habe ich mal gemacht, es bringt nichts.
Ist deine bescheidene MeinungKnieper wrote: Hässliche Konfiguration, unflexible Paketverwaltung, keine wirklichen Vorteile gegenüber anderen Distributionen.
Deine Offensive ist nicht immer die beste Verteidigung.Knieper wrote: Noch jemand mit Implikationsproblemen.
Gut das wir dich haben!Knieper wrote:Du willst eben nicht dazulernen, daher über die Jahre immer dieselben doofen Fragen und Sprüche.
