Ich geb hier noch ne Stimme für python ab. python hat gegenüber java vorallem den Vorteil, dass es ohne VM auskommt und der geschriebene Code trotzdem auf zahlreichen Systemen und Archtitekturen lauffähig ist.
Ich fand python _sehr_ einfach zu lernen. Ich hatte so gut wie keine Programmierkenntnisse, als ich angefangen habe python zu lernen (ist so etwa ein Dreivierteljahr her). Die Tutorials waren gut; so gut, dass ich nie dachte "Hä? Was ist das?, Wozu macht man das?, Warum macht man das so?". Es war einfach alles logisch erschließbar, nichts erschien unnötig oder komisch.
Und zu java:
Da muss man sich keine Sorgen um Speicherlecks, Referenzen, Pointer usw. machen.
Das muss man in python auch nicht.
Man kommt relativ zügig zur GUI Programmierung (Wenn man was graphisches zeigen kann macht das lernen doch direkt vielmehr Spaß

)
Naja, aber so ziemlich alle in java Programmierten gui-Anwendungen, die ich kenne (das sind hauptsächlich azureus und eclipse) sind entweder ziemlich lahmarschig oder verhalten sich irgendwie "komisch".
Mit python ist GUI-Programmierung auch sehr einfach. Vorallem aber gibt es python-Bindings für alle gängigen GUI-Toolkits (gtk+, wxWindows, Qt3 (schlecht Dokumentiert, nicht zu empfehlen), Qt4).