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Anfänger Programmiersprache

Unterhaltung über Gentoo und andere Themen: Alles was nicht in ein Support-Forum gehört.
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ixo
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Anfänger Programmiersprache

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Post by ixo » Sun Feb 25, 2007 2:00 pm

Hallo, ich benötige 'mal ein paar Tips.

Mein Sohnemann (fast 14 Jahre alt, nicht ganz doof) sollte sich am Computer 'mal mit etwas sinnvollerem als Spiele beschäftigen, z.B. ein bisschen programmieren lernen.

Gibt es unter Linux eine Sprache für den Anfang, die folgenden Bedingungen genügt:
  • einfache Sprache wie Basic o.ä.
  • Dokumentation in Deutsch verfügbar (frei)
  • Strukturiert, mit Deklarationen
  • . . .
Würde es Sinn machen, ihn gleich auf so etwas wie z.B. Ruby zu hetzen??

(Ich selbst beherrsche perl, C, C++, Shell Script und aus alten Zeiten noch ein dutzend weiterer Sprachen (halb vergessen).)

Grüße, ixo
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l3u
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Post by l3u » Sun Feb 25, 2007 2:59 pm

Wenn's was gescheites sein soll, gleich C (die Kurve hab ich leider nie gekriegt und kann's bis heute nicht), ansonsten vielleicht python? Von Perl würd ich die Finger lassen, das ist zu ... anders als die anderen (aber trotzdem oder gerade deswegen meine Lieblingssprache ;-)
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ixo
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Post by ixo » Sun Feb 25, 2007 3:12 pm

Ich habe 'mal Vorlesungen in C gehalten, allerdings K&R C (kein ANSI). C finde ich für den Anfang schon ein bisschen schwer und frustierend. Auf Dauer sollte man sich dann sowieso Richtung C++ bewegen, das wird dann doch wesentlich übersichtlicher.

perl ist ein Chaos Sprache. Damit werde ich ihn definitiv nicht maltretieren.
In phyton finde ich die Syntax (mit dem Einrücken) irgendwie krank. Außerdem kann ich das selbst nicht.
Wenn ich schon was neues lernen muss, dann wohl doch lieber Ruby.

Ich sehe mir gerade "Ruby in 20 Minutes" an. Das macht einen recht ordentlichen Eindruck auf mich. Ruby ist allerdings sehr objektorientiert - keine Ahnung, ob man das ohne Hintergrund sofort schnackelt.
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franzf
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Post by franzf » Sun Feb 25, 2007 3:17 pm

Ich würde gleich objektorientiert anfangen. Auch wenn ich die Sprache nicht recht gern mag: Java. Da muss man sich keine Sorgen um Speicherlecks, Referenzen, Pointer usw. machen. Ich mags zwar nicht wenn man mich einschränkt ;) aber für den Anfang ist es einfach sicherer.
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SinoTech
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Post by SinoTech » Sun Feb 25, 2007 3:26 pm

franzf wrote:Ich würde gleich objektorientiert anfangen. Auch wenn ich die Sprache nicht recht gern mag: Java. Da muss man sich keine Sorgen um Speicherlecks, Referenzen, Pointer usw. machen. Ich mags zwar nicht wenn man mich einschränkt ;) aber für den Anfang ist es einfach sicherer.
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich persönlich mag Java auch nicht so sonderlich, aber für den Anfang auf jeden Fall nicht zu verachten.
Vorteile:
- Von der Syntax her fast wie C/C++ (also die gesamten Basis sachen wie bedingte Anweisungen, Schleifen, Variablen typen, ...)
- Man kommt relativ zügig zur GUI Programmierung (Wenn man was graphisches zeigen kann macht das lernen doch direkt vielmehr Spaß ;-))
- Ansonsten, wie schon von franzf gesagt, muss man sich nicht um Speicherlecks etc. kümmern. Java meckert direkt bei einem Fehler (zum Beispiel bei einem "null" pointer) und gibt auch schön brav die Stelle aus an der das passiert ist ;-)
- ...

Ach ja, und ausserdem wird von Java von Anfang an der Object Orientierte Ansatz verfolgt, was ich auch nicht verkehrt finde (wobei ich dieses "ausschließlich objekt orientiert" bei Java teilweise doch etwas nervig finde).

Cheers,

Sino
Last edited by SinoTech on Sun Feb 25, 2007 3:30 pm, edited 1 time in total.
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Post by Mr. Anderson » Sun Feb 25, 2007 3:27 pm

Java 1!!1!!11

*räupser*
Ja, also Java empfehle ich inzwischen zum Einstieg, weil es recht einfach ist, gut dokumentiert und inzwischen frei wurde bzw. wird und sogar den Segen von Stallman bekommen hat. Und: Java hat Ähnlichkeiten zu C++ ("Java ist C++--") und ist ähnlich weit verbreitet und im Einsatz.
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Post by schmutzfinger » Sun Feb 25, 2007 3:52 pm

Vor Java würde ich Ruby empfehlen.

Deutsche Doku:
http://home.vr-web.de/juergen.katins/ruby/buch/http://www.ruby-doc.org/docs/Einfuhrung_in_Ruby/

die API Docs sind glaube ich nur auf Englisch verfügbar.. vielleicht hat jemand Array/String/Hash und sowas übersetzt aber alles gibts wohl nicht auf Deutsch.
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ixo
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Post by ixo » Sun Feb 25, 2007 3:52 pm

Java :roll:

Also ich weiß nicht. Ich habe mir das vor 2 Jahren 'mal angesehen - nicht weil ich's lernen mußte, nur so nach dem Motto "schad' ja nichts" und weil ich viel mit Java Programmierern zu tun hatte.
Die Syntax ist ja nicht besonders schwer (gerade wenn man von C++ kommt), aber man muss ein Million Bibliotheken kennen, um irgendetwas hinzubekommen (hab' ich mir auch von Java Programmieren bestätigen lassen). Die ständigen Exceptions für jeden Scheiß machen den Code auch nicht gerade lesbar. Für den Anfang stelle ich mir das auch ehr abschrecken vor. :?:

Der Knabe hat noch keine Zeile programmiert!
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Post by SinoTech » Sun Feb 25, 2007 4:06 pm

ixo wrote:Java :roll:

Also ich weiß nicht. Ich habe mir das vor 2 Jahren 'mal angesehen - nicht weil ich's lernen mußte, nur so nach dem Motto "schad' ja nichts" und weil ich viel mit Java Programmierern zu tun hatte.
Die Syntax ist ja nicht besonders schwer (gerade wenn man von C++ kommt), aber man muss ein Million Bibliotheken kennen, um irgendetwas hinzubekommen (hab' ich mir auch von Java Programmieren bestätigen lassen). Die ständigen Exceptions für jeden Scheiß machen den Code auch nicht gerade lesbar. Für den Anfang stelle ich mir das auch ehr abschrecken vor. :?:

Der Knabe hat noch keine Zeile programmiert!
Mit den Bibliotheken die in der SDK dabei sind, kannst du schon alles machen. Das einzige was du machen musst sind die "import"-statements in den Code tippen, aber ...

1. Musst du sowas in fast jeder Programmiersprache machen (in C++ sind es beispielsweise die Header Files)
2. Nehmen dir das manche Entwicklungsumgebungen schon ab (In Netbeans beispielsweise einfach <STRG> + <ALT> + f drücken).

Ansonsten nervt dieses Exception handling zwar (jeden scheiß muss man abfangen :-(), ist aber nicht der Welt Untergang. Mal davon abgesehen das du, wenn du noch nichts kannst, auch nicht in Situation kommen wirsd in denen du Exceptions abfangen musst (die IOException bei der Ein-/Ausgabe in Dateien wird wohl die erste sein die er überhaupt abfangen muss, und bis dahin hat er schon einen kleinen Weg vor sich)

Cheers,

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Post by nikaya » Sun Feb 25, 2007 4:19 pm

Ich würde dem Junior erst eine Skriptsprache empfehlen.Da Du Python nicht so magst wäre Ruby ein guter Kandidat.
Vorteil bei Skriptsprachen ist imho dass im Interpreter Codeschnipsel sofort getestet werden können,sowie die relativ leichte Syntax.
Notes on Dhamma
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Post by franzf » Sun Feb 25, 2007 4:32 pm

Noch eins:
Wenn man nur in Qt programmiert (also keine Standard-Klassen verwendet) braucht man sich keine Sorgen um Speicherlecks zu machen: Qt nesitzt einen Garbage-Collector!
Ebenso übrigens auch wxWidgets.
Die Kenntnis um die Regeln für den Umgang mit Zeigern und Referenzen bleibt allerdings weiterhin.
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Post by ixo » Sun Feb 25, 2007 4:41 pm

franzf wrote: Die Kenntnis um die Regeln für den Umgang mit Zeigern und Referenzen bleibt allerdings weiterhin.
Das ist etwas, was ich gerade an C/C++ gut fände. Er soll schließlich auch ein bisschen verstehen, wie so ein Rechner intern funktioniert und was eigentlich passiert. Wenn das bei Ruby noch einigermaßen erhalten bleibt, begrüße ich das nur.

[meckermodus]
Ich habe bei einigen Java Programmierern erlebt, dass sie keine Ahnung haben, was in ihren Containern eigentlich passiert und sie deshalb grauenhaft inperformantes Zeugs schreiben. Ein wenig Assembler wäre gar nicht schlecht für so manchen "Profi". Aber die Zeiten (6502 bei mir) sind wohl allmählich vorbei :wink: )
[/meckermodus]
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Post by sirro » Sun Feb 25, 2007 5:50 pm

franzf wrote:Noch eins:
Wenn man nur in Qt programmiert (also keine Standard-Klassen verwendet) braucht man sich keine Sorgen um Speicherlecks zu machen: Qt nesitzt einen Garbage-Collector!
Ein Garbage-Collector ist das aber nicht.

Qt merkt sich z.B. Parent-Beziehungen und gibt Kind-Widgets beim löschen des Eltern-Widgets frei. Aber erstell mal einige 100000 grosse QStrings und nutze sie nicht, dann wirst du sehen, dass sich auch bei Qt-Klassen nicht um automatische Speicherbereinigung gekümmert wird...

Diese Verwaltung ist zwar praktisch und wichtig, aber keine anständige Speicherbereinigung.
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Post by Vortex375 » Sun Feb 25, 2007 5:52 pm

Ich geb hier noch ne Stimme für python ab. python hat gegenüber java vorallem den Vorteil, dass es ohne VM auskommt und der geschriebene Code trotzdem auf zahlreichen Systemen und Archtitekturen lauffähig ist.

Ich fand python _sehr_ einfach zu lernen. Ich hatte so gut wie keine Programmierkenntnisse, als ich angefangen habe python zu lernen (ist so etwa ein Dreivierteljahr her). Die Tutorials waren gut; so gut, dass ich nie dachte "Hä? Was ist das?, Wozu macht man das?, Warum macht man das so?". Es war einfach alles logisch erschließbar, nichts erschien unnötig oder komisch.

Und zu java:
Da muss man sich keine Sorgen um Speicherlecks, Referenzen, Pointer usw. machen.
Das muss man in python auch nicht.
Man kommt relativ zügig zur GUI Programmierung (Wenn man was graphisches zeigen kann macht das lernen doch direkt vielmehr Spaß ;-))
Naja, aber so ziemlich alle in java Programmierten gui-Anwendungen, die ich kenne (das sind hauptsächlich azureus und eclipse) sind entweder ziemlich lahmarschig oder verhalten sich irgendwie "komisch".

Mit python ist GUI-Programmierung auch sehr einfach. Vorallem aber gibt es python-Bindings für alle gängigen GUI-Toolkits (gtk+, wxWindows, Qt3 (schlecht Dokumentiert, nicht zu empfehlen), Qt4).
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Post by SinoTech » Sun Feb 25, 2007 6:53 pm

Vortex375 wrote: [...]
Man kommt relativ zügig zur GUI Programmierung (Wenn man was graphisches zeigen kann macht das lernen doch direkt vielmehr Spaß ;-))
Naja, aber so ziemlich alle in java Programmierten gui-Anwendungen, die ich kenne (das sind hauptsächlich azureus und eclipse) sind entweder ziemlich lahmarschig oder verhalten sich irgendwie "komisch".
[...]
Da gebe ich dir vollkommen recht. Ausserdem finde ich die ganzen Manager (weiß grad nicht wie man die nennt) wie BorderLayout und Co. ziemlich umständlich in der Benutzung. Trotzdem bleibt Java meine erste Wahl wenn es darum geht Programmieren zu lernen.

Cheers,

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Post by firefly » Sun Feb 25, 2007 7:26 pm

Ich werde auch mal meine senf dazu geben ;).

Ich habe da eine kleine Frage, was versteht ihr unter "Programmieren lernen"?
Wenn Ihr der Meinung seit, das man Programmieren lernt, indem man die Syntax einer Programmiersprache beherscht, dann seit Ihr auf dem Holzweg.
Programmieren heißt, ein gestelltes Problem in eine für den Computer berechenbare Form zu bringen(Und hier meine ich nicht den Maschinencode). Und da ist die Syntax einer Programmiersprache wurscht. Wenn man einmal einen Algorithmus für ein Problem ausgearbeitet hat, dann kann man diesen Algorithmus mit jeder Programmiersprache implementieren.

Für den Anfänger ist es zum teil schon sinnvoll eine Programmiersprache(z.b. java) bzw. ein Framework(z.b. Klassenbibliothek von der java-sdk) zu verwenden, wo er sich am Anfang nicht so sehr gedanken machen muss, das beim Programmende alle dynamischen Elemente wieder sauber freigegeben werden.

Und da sind Sprachen/Frameworks wie Java, .Net und deren unterstützten "Sharp-"Sprachen oder Skriptsprachen klar im Vorteil.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
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Post by franzf » Sun Feb 25, 2007 8:01 pm

firefly wrote:Programmieren heißt, ein gestelltes Problem in eine für den Computer berechenbare Form zu bringen(Und hier meine ich nicht den Maschinencode). Und da ist die Syntax einer Programmiersprache wurscht. Wenn man einmal einen Algorithmus für ein Problem ausgearbeitet hat, dann kann man diesen Algorithmus mit jeder Programmiersprache implementieren.
Ich würde es keinem 14-jährigen zumuten, erst vollkommen abstrakt die Grundlagen der Softwarentwicklung zu erlernen! Grausam, der Gedanke ;)
Es ist sicher angenehmer, eine Aufgabe zu stellen und allgemeine Zusammenhänge daran fest zu machen.

Von dem her ist der Einstieg ins Programmieren sicher schöner über das praktische Erlernen eine Sprache, z.B. Java. Durch die ähnliche Syntax kann man später bequem C/C++ ansteuern, ohne großem Mehraufwand.
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Post by ixo » Sun Feb 25, 2007 8:29 pm

Genau.

Er soll relativ schnell Erfolgserlebnisse haben und einige "Probleme" lösen können. Ansonsten verliert er sowieso bald die Lust und das war's dann. Gleichzeitig sollte es aber auch eine Sprache sein, die eine gewisse Basis für weiteres (was auch immer) schafft.

Java ist da aus meiner Erfahrung / Einschätzung eher ein Killer (des Spasses an der Sache). Wahrscheinlich ist ein Skriptsprache nicht falsch.
Nachdem ich mir ruby ein wenig angesehen habe, neige ich ihr immer mehr zu - auch wenn ich bisher keine Doku auf deutsch gefunden habe. (Sollte keine allzu große Hürde sein.) Ruby scheint mir relativ schnell Erfolge zu bieten aber auch ausgefeilte weitergehende Konzepte zu besitzen.

(Außerdem überlege ich mir gerade, ob ich für meine größeren Projektchen nicht auch auf ruby umsteige :roll: )
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Post by psyqil » Sun Feb 25, 2007 8:39 pm

ixo wrote:auch wenn ich bisher keine Doku auf deutsch gefunden habe
Hast Du denn schon mal elf Posts nach oben geschaut? :P
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Post by ixo » Sun Feb 25, 2007 8:48 pm

Wie immer unfair 8)

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. :lol:
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Post by ixo » Sun Feb 25, 2007 8:57 pm

Ahm, noch zwei Fragen, falls es hier jemanden gibt, der Ruby beherrscht (die sind wichtig für mich).

Wenn man in Ruby mehrere Threads erzeugt, laufen / verteilen die sich dann auf mehrere Prozessoren / Cores? (Laut Doku laufen sie innerhalb des Ruby Interpreters.)

Kann man Hashes wie in perl an ein dbm File binden (für sehr große Hashes, um nicht aus dem Speicher zu laufen). Oder gibt es eine andere, vergleichbare Möglichkeit?

Danke, ixo
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Post by SinoTech » Sun Feb 25, 2007 10:14 pm

franzf wrote:
firefly wrote:Programmieren heißt, ein gestelltes Problem in eine für den Computer berechenbare Form zu bringen(Und hier meine ich nicht den Maschinencode). Und da ist die Syntax einer Programmiersprache wurscht. Wenn man einmal einen Algorithmus für ein Problem ausgearbeitet hat, dann kann man diesen Algorithmus mit jeder Programmiersprache implementieren.
Ich würde es keinem 14-jährigen zumuten, erst vollkommen abstrakt die Grundlagen der Softwarentwicklung zu erlernen! Grausam, der Gedanke ;)
Es ist sicher angenehmer, eine Aufgabe zu stellen und allgemeine Zusammenhänge daran fest zu machen.
[...]
Da stimme ich dir zu. Ausserdem heißt für mich "programmieren" nicht nur dumpf einen Algorithmus zu implementieren, sondern auch ...
- Wissen welche möglichkeiten einem die Programmiersprache zur Verfügung stellt, so das ich möglichst effizient implementieren kann.
- Wie man Code zu kommentieren und dokumentieren hat, so das er leicht verständlich ist (und ich musste leider erst küzlich feststellen das das bei weitem nicht jeder weiß).
- Wissen wie man zu implementieren hat (zum Beispiel das man den Objektorietierten Ansatz verstehen sollte, das man Muster kennt die man einsetzen kann, ...).
Hatte da erst kürzlich bei einem kollegen von mir gesehen (der macht jetzt übrigens gerade seinen Master 8O) das er globale Variablen dazu benutzt, um Resultate einer Operation als Input für eine andere operation zu übergeben 8O.

Entwurfsmuster und Co sind natürlich für einen absoluten Anfänger erstmal Tabu (das würde ihm nur den Spaß verderben). Insofern erstmal mit ein paar kleinen Aufgaben anfangen, damit er die Programmiersprache kennen lernt (welche auch immer das sein mag).

Cheers,

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Post by schmutzfinger » Mon Feb 26, 2007 3:50 am

ixo wrote: Wenn man in Ruby mehrere Threads erzeugt, laufen / verteilen die sich dann auf mehrere Prozessoren / Cores? (Laut Doku laufen sie innerhalb des Ruby Interpreters.)

Kann man Hashes wie in perl an ein dbm File binden (für sehr große Hashes, um nicht aus dem Speicher zu laufen). Oder gibt es eine andere, vergleichbare Möglichkeit?
1. kA habe mit ruby nie mit threads gearbeitet, ich habe es nur gelernt weil ich ne Webanwendung schreiben wollte und rails einfach nur überzeugt hat, aber seit ich es kenne verwende ich es immer öfter auch für kleine Scripte, die ich früher mit perl gemacht hätte

2. meinst du vielleicht Marshal in Kombination mit File?
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SvenFischer
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Post by SvenFischer » Mon Feb 26, 2007 7:40 am

Wenn Der Sohnmann mal wieder Mist gebaut hast und Du ihm eines auswischen willst, dann nimm brainfuck

:twisted:
Core2Duo, 4GB RAM, AMD/ATI 4850 and nice person in front!
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der_flo
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Post by der_flo » Mon Feb 26, 2007 9:30 am

ne .net-sprache, am besten c#, falls windows in frage kommt. da ist mittlererweile richtig viel kostenlos zu haben. außerdem ist die ide von ms wirklich gut (auch die hilfe).
ansonsten würde ich auf jeden fall java (+eclipse) empfehlen.
aber meiner meinung nach ist einfach die ide beim lernen der springende punkt (für einen 14-jährigen). und da schauts unter linux wirklich scheiße aus, bis auf eclipse eben. da ist am ehesten noch hilfe etc. integriert.

an skriptsprachen muss ich immer bemängeln, dass sie keinen guten programmierer erziehen. fehlende typisierung usw. sind richtig problematisch, wenn man sich später einer vernünftigen programmiersprache zuwendet.

wegen c: natürlich wäre das der königsweg. allerdings ist das die sprache, mit der man wohl am langsamsten _sichtbare_ fortschritte macht. und das its ja der springende punkt für so junge leute. die wollen sofort irgendwelche verrückten oberflächen designen, im hintergrund muss ein mp3 laufen und in nem eck am besten noch ne 3d-animation.

ciao,
der flo
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