
Und genau deswegen heisst das Ding Bootloader! Und wenn das der Kernel könnte, dann bräuchte es keinen Bootloader...manuels wrote:naja, aber im prinzip macht das ein bootloader ja auch.
Er übernimmt die Kontrolle und gibt sie dann an einen kernel weiter

Ja, stimmt...manuels wrote:wieso sollte der kernel soetwas nicht können (programm ist doch programm, [...]
Such mal im Netz nach Informationen, wie ein Rechner bootet, welches die Unterschiedlichen Stationen eines Bootvorgangs sind (vom Einschalten, bis dein gewünschtes Betrriebsystem geladen ist) und du wirst selber auf die Antwort kommen.[...]oder fällt dir da ein schlagkräftiges (technisches) argument ein, dass der kernel etwas nicht können sollte, was ein bootloader kann?
Es gibt kein Argument, außer das die meisten Kernelentwickler keine Notwendigkeit sehen/sahen so etwas zu implementieren. Wie Fauli bereits gepostet hat gibt es ein solches Unterfangen allerdings doch schon - wenn auch noch nicht um andere Kernel außer den Linux-Kernel zu booten.manuels wrote:wieso sollte der kernel soetwas nicht können (programm ist doch programm, oder fällt dir da ein schlagkräftiges (technisches) argument ein, dass der kernel etwas nicht können sollte, was ein bootloader kann?
Es ist doch standardisiert wie der Kernel zu laden ist - sonst könnte das auch kein BIOS. Der Kernel müßte nur soweit herunterfahren das er alle wichtigen Register, das A20 Gate und/oder ähnliches wieder zurücksetzen kann und dann (ganz Grub like) denn neuen Kernel laden und die Kontrolle an ihn übergeben. Damit würde man sich also ersparen das die ganzen BIOS-Rotinen nochmals durchlaufen werden.Deever wrote:Das Problem ist natürlich, daß auch der Zielkernel das unterstützen muß, und der ganze Vorgang zusätzlich noch standardisiert werden müßte.

wieso sollte das ein Kernel können? IMHO ist das nicht ein Bereich, um den der Kernel sich kümmern muss. Der Kernel muss nur das tun, wofür er da ist. Der kernel ist kein Boot Loader.manuels wrote:
wieso sollte der kernel soetwas nicht können (programm ist doch programm, oder fällt dir da ein schlagkräftiges (technisches) argument ein, dass der kernel etwas nicht können sollte, was ein bootloader kann?
Genau, - siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Hurdpablo_supertux wrote:Der Kernel muss nur das tun, wofür er da ist.

Stimmt schon - aber:Raistlin wrote:Aber XEN verträgt sich mit Windows nicht -- Besser: Windows hält sich nicht an die Standards --> Windows ist unbrauchber für (u.A.) Xen
Ist doch schon drausse:Raistlin wrote:Och cool, Xen3 kommt schon Anfang 2006
Fakt ist aber, dass das ganze nur mit Intel VT läuft - und die ersten CPUs kommen erst gerade auf den Markt.
IMHO wäre es also nicht verkehrt, von einer virtuellen Virtualisierungstechnikzu sprechen, denn: Was praktisch noch nicht ITW ist, hat auch keinen Nutzen...