Und um es gleich vorweg zu nehmen, ich hätte mich direkt einmal übergeben können.
Allein die ursprünglich gewählte Namensgebung "KDE Lite" zeigt schon wie sehr sich die Leute hier wieder einmal selbst belügen und das wird durch die Namensänderung zu SonicDE nicht wirklich besser. Nichts daran ist leichtgewichtig oder leichter als der Weg der mit Wayland gegangen wird, nicht einmal dann wenn man den X11-Server mit allem drum und dran ignoriert um sich das ganze auf diese Weise schön zu rechnen. Wenn etwas "lite" ist dann ja wohl am ehesten der Weg über Wayland, siehe Link: https://wayland.freedesktop.org/architecture.html
Das "Ping Pong"-Spiel zwischen dem X11 und einem dran gebastelten Compositor, weil der X11 alleine ja schon lange nicht mehr mithalten kann, ist das absolute Gegenteil von leichtgewichtig. Das einzige Szenario wo der X11 (abhängig davon wie er konfiguriert wird) als leichtere Variante in Frage kommt ist wenn gar kein Compositor verwendet wird, was bei einem Desktop wie KDE oder auch diesem Fork ja eh NIE der Fall ist.
Und auch die unterschwellige Behauptung der KWin wäre durch den Wayland-Support ja auch ach so fett geworden entpuppt sich bei einem einzigen Blick in die Paketliste als kompletter Quatsch:
Code: Select all
* kde-plasma/kwin
Homepage: https://kde.org/plasma-desktop
Description: Flexible, composited Window Manager for windowing systems on Linux
License: GPL-2+
* kde-plasma/kwin-x11
Homepage: https://kde.org/plasma-desktop
Description: Flexible, composited X window manager
License: GPL-2+Wie oft muss dieses Märchen von der ach so schlanken X11 basierten Desktopumgebung eigentlich noch debunked werden?
