Hallo zusammen,
die Überschrift ist etwas wirr, das ist mir klar.
Worum also geht es mir.
Ich nutze neben ArchLinux noch 3 Gentoo-Systeme: stable, unstable, systemd, außerdem noch Mageia und Fedora.
Der Bootloader mit dem gesamten Menu für alles Distributionen ist bei ArchLinux.
Wie ich da vorgehe, will ich kurz beschreiben:
1. Wenn die Installation - egal welche Distribution - beendet ist, öffne ich auf Konsole
mount -L EFIBOOT /mnt
EFIBOOT heißt die Partition, in der Kernel und grub-Verzeichnis von ArchLinux liegen.
2. Ich öffne per mc das in der installierten Distribution vorhandene grub/grub2-Verzeichnis,
dann grub.cfg per F4
3. Ich kopiere das Boot-Menu
von
### BEGIN
menuentry bis zu } }
### END
Kopie in die Clipdatei
Dann schließe ich die grub.cfg und wechsle zu /mnt/grub/grub.cfg
per F4
Dort trage ich unter
### BEGIN /etc/grub.c/30_os-prober ###
per Einfügen aus der Clipdatei
dieses kopierte Menu ein.
4. Wenn ich den Rechner neu starte, zeigt mir das BootMenu von Archlinux alle Distributionen an und ich kann
auswählen.
Soviel zu meinem Vorgehen.
Nun zu dem Punkt, in dem es mir in diesem Thread geht:
ArchLinux hat einen kleinen Vorteil gegenüber zB gentoo:
Im Boot-Verzeichnis stehen nur
initramfs-linux
vmlinux-linux
und dann nur noch die fallback-Version.
Wenn ich auf Konsole uname -r eingebe, wird mir die genaue Version des Kernels,
im Moment 5.4.10 angezeigt.
Warum Vorteil?
Als die Kernel-Versionen in gentoo-unstable von 5.3 auf etliche 5.4-Versionen gestiegen sind bis 5.4.10,
mußte ich jedesmal im BootMenu von ArchLinux die Änderungen vornehmen.
Und jetzt kommt der Punkt "Idee, Vorschlag oder..."
Wäre es nicht einfacher, wenn auch bei gentoo statt der umfangreichen Bezeichnungen der Kernel-Version
einfach nur
vmlinuz-linux
initramfs-linux
erstellt würden.
Ich habe dazu einen Test durchgeführt:
Unter gentoo-stable habe ich einfach die langen Versionen kopiert als vmlinuz-linux und initramfs-linux
und das in das BootMenu von ArchLinux eingetragen.
Der Bootvorgang hat genauso geklappt wie davor.
Wäre das nicht eine einfach Lösung - so wie es bei ArchLinux schon sehr lange läuft?
Aber wie geschrieben: "Idee, Vorschlag oder ..."
mag das jede/r hier anders sehen.
Danke jedenfalls im voraus für Reaktionen - welcher Art auch immer.
Gruß
Manfred

