in letzter Zeit sind wieder ein paar größere Schriftarbeiten fällig, weswegen ich mir mal eine Latex-Konfiguration zusammengebastelt hab. Bisher hatte ich immer latex mit Umweg über dvi verwendet. Dann bin ich durch das microtype-Package auf das Makro latexmk -pdf gestoßen. Und jetzt bin ich irgendwie an xelatex geraten.
Generell finde ich es ja gut, wenn statt der Type1-Fonts dann gleich richtige TTF/OTF-Fonts mit nativem Unicode verwendet werden. Dummerweise ergaben sich da folgende Probleme:
- Mit den Default-Schriften sah das Dokument einfach schrecklich aus.
- Times wird von Latex als T1-Schrift eingebunden, ist aber als OTF/TTF nicht vorhanden (nicht frei).
- Als Alternative hab ich dann die Free Fonts gewählt. Da es hier anscheinend keine native Fett-Version gibt, werden die ganzen Bold-Tags ignoriert. (Oder ich müsste halt fakebold setzen.)
Frage:
Wie setze ich in Xelatex eine allgemeine Times-Font, die auch wie Times aussieht und auf jedem System (Linux, Win, Mac, C64) vorhanden ist und gleich aussieht - also praktisch ein Default-Times und auch Fett + Cyrillic beinhaltet? Wird die Schrift eigentlich immer ins PDF eingebettet oder wird auch die Systemschrift verwendet?
Bisherige Konfiguration:
latex:
Code: Select all
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{
helvet, % Helvetica-Schrift - ähnlich zu Arial. Bei Designern bevorzugt
times, % Times-Schriftart
}Code: Select all
\usepackage[cm-default]{fontspec}
\setmainfont{FreeSerif.ttf}
\usepackage{xunicode}
\usepackage{xltxtra}
\usepackage{polyglossia}
\setdefaultlanguage{german}