Was ist nicht kenne und daher nicht nachvollziehen kann, sind die Begriffe "rsync", "mercurial" und "git" im Zusammenhang mit dem "Builden" einer selbstkompilierten Version der Installation. Was ist besser und warum? Was ist / wäre anspruchsloser, was die Menge der Vorkenntnisse und Vorerfahrungen anbelangt und warum (damals, als NuTyx das noch nicht hatte, gab es 4 relativ kurze Anweisungsseiten mit nahezu fertigen "CODE"-Anweisungen, und markieren im Browser und klicken auf dem Rädchen der Maus reichte aus, um schnell voranzukommen! rsync wurde benutzt, kann ich mich erinnern, aber ohne zu erklären wieso, warum und was es tut...). Sogar das leichte kompilieren vom Kernel war auch so in einem Dialog eingebunden, das nicht allzu lang dauerte, um am Schluss war der Kernel wirklich da und funktionsfähig, erstaunlich aber schön!
-rsync
Du kannst mit dem Befehl
ein Handbuch öffnen. Das dir dann die Funktionsweise des Programms erklärt und welche Eingabeparameter wichtig sind. Im Grunde kann man das auch per Suchmaschine im Netz suchen, aber 1. hinterlässt man dann die Info bei der Suchmaschine das du diesen Begriff nicht kennst, zweitens gibt es zwar oft bessere Internetseiten die es gut erklären oder Probleme und Howtows bieten, aber sehr oft auch viel Müll welcher Zeit verschwendet.
Ich empfehle dir ganz klar die Wikis. Die haben auch zu vielen gängigen Programmen ein gutes Howto wiki.gentoo.org oder wiki.archlinux.org und auf die Suche verzichten und direkt in diesen Nachschlagewerken zu suchen.
Kurz rsync, steht für Remote Synchronisation. Es ist ein Programm mit dem du Dateien von einem entfernten System kopieren kannst und Synchron halten.
Die Begriffe Pull und Push, kommen von der Stapelverarbeitung (Stack Management) in Programmiersprachen, wie bei einer Feder muss man zum Hinzufügen etwas nach unten drücken, oder wenn man Informationen davon holt, sie herunter ziehen.
Mercurial und git, sind halt sehr oft Ordnungsstrukturen für Programme die das Verwalten von Sourcecode auf unterschiedlichen Systemen vereinfachen.
Als Programmierer der selber verschiedene lokale Versionen verwaltet ist das oft Komplexer. Beim Kompilieren holt man den (aktuellen) Sourcecode halt von diesen Systemen. Sehr oft braucht man dafür halt dann entweder git oder mercurial, um sich Lokal eine Kopie von den Dateien hin zulegen. Wenn sich dann Änderungen ergeben haben, zwischen neueren Versionen und deinem Ordner auf der Festplatte, kümmern sich diese Programme darum die Unterschiede zu verwalten und oder in verschiedenen Versionen, für dich bequem abzulegen.
Bei Git kannst du zum Beispiel ein neuen Zweig anlegen, so das die ältere Version Verfügbar bleibt und du im Zweifel zurück springen kannst.
Wenn du selber Code schreibst und verwaltest, lohnt sich der Nachmittag mal ein paar gute Einführungen mit git zu machen und sich da ein zu arbeiten. Rsync lohnt sich, ist aber eher etwas das man sich mal anliest wenn man ein Script einrichten möchte das Kopien automatisch erstellt und dann vielleicht optimiert wenn etwas nicht so klappt wie man es wollte. Ist halt wie ssh. Man benutzt sie täglich, und alle paar Jahre lohnt es sich mal, sich damit neu zu befassen um zu verstehen was man noch besser machen kann.
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Denk immer daran, Fehler zu machen ist elementar für den Erkenntnisgewinn und es ist dann auch immer gut wenn man von wichtigen Daten ein Backup hat. :)
Bei den Windows-Programmen, ich hab Wine oft für Spiele verwendet. Ich würde denen nichts wichtiges anvertrauen. Gerade aktuell, wäre es besser du hast für Medizinische Daten, die ich als schützenswert sehe, einen offline, dedizierten Windows Rechner oder eine ganze VM. Manchmal weiß man vorher nicht was weniger Aufwand ist. Ob es das Betreiben einer Offline-Windowsmaschine, oder einer VM ist. Alle drei Fälle haben ihre Vor- und Nachteile. Bei der Verwendung von Wine, kann es halt sein das das Programm immer sagt "Ja alles gut" und in Wirklichkeit fehlt etwas wichtiges. Generell würde ich versuchen ein Blutdruckmessgerät zu kaufen das auch unter Linux läuft. Ja ich weiß das ist schwierig. Aber Vielleicht gibt es auch eines das die Daten einfach auf einen USB-Stick schreibt oder ähnliches. Sehr oft sind solche Geräte sehr einfach zu verstehen und man kann sich damit auch anderweitig arrangieren. Ist halt wie mit den Treiber für Hardware, es ist oft einfacher Hardware zu kaufen die unter Linux gut unterstützt wird, als einen Treiber zu finden oder zu programmieren für das eine Gerät.
P.s.: Wegen der Spracherkennung, ich würde bevor ich eine 22 Jahre alte IBM Entwicklung einsetze. Zum Beispiel eher versuch mich in
http://sirius.clarity-lab.org/downloads/ Sirius einzulesen. Es muss da unter Linux eine bessere Möglichkeit geben. Alternativ und mit unendlich viel Zeit, würde ich zum Spielen mit Neuronalen Netzen raten und versuchen eine eigene Software zu Trainieren. Aber zu aktuellen Papers von Universitäten zu greifen (wenn man gut Englisch kann), ist meistens der bessere Weg. Sirius ist leider nicht nativ irgendwie unter Linux als Paket verfügbar ich hab nur auf die Schnelle geschaut, vielleicht gibt es aber auch ein Overlay.