

Für mich ist daran gar nichts schlimm, ich nutze es nicht.schmidicom wrote:"Was ist schlimmer, ein KDE/Gnome mit systemd oder ein KDE/Gnome ohne systemd?"
Die Wahrheit ist, dass nichts was jemals unter Linux gelaufen ist auch nur annähernd so polarisiert wie Pöttering und systemd. Von Verehrung bis zur totalen Ablehnung findest du alles. Und das geht quer durch alle Distris und in einer Dimension die ich nie für möglich gehalten habe.schmidicom wrote:systemd mag in Konzept und Entwicklung umstritten sein aber im Moment ist es auch nur halb so schlimm wie viele behaupten.
Mein Eindruck ist: Vor allen Dingen unter Usern ist systemd umstritten, während es unter Entwicklern meistens durchgewunken wurde als eine Implementation von "best practices". Dagegen ließ der Streit zwischen ffmpeg und libav die Benutzer eher kalt, aber die Entwickler in interessierten Kreisen stritten heftig. War es so? (Ich glaube nicht, dass man nach der Debian Diskussion, die auf hohem technischen Niveau stattfand, noch behaupten kann, systemd sei umstritten unter Fachleuten.)Jean-Paul wrote:Die Wahrheit ist, dass nichts was jemals unter Linux gelaufen ist auch nur annähernd so polarisiert wie Pöttering und systemd. Von Verehrung bis zur totalen Ablehnung findest du alles. Und das geht quer durch alle Distris und in einer Dimension die ich nie für möglich gehalten habe.

Schreibe doch mal weniger pauschalisierend. Auch wenn es mich nicht betrifft fühle ich mich hier zu unrecht in eine Ecke geschoben. Es ist schade das du einem Gnome 3 Nutzer oder gar einem Systemd Nutzer nicht zutraust etwas anders zu Konsumieren. Wahrscheinlich hast du recht, aber vielleicht arbeiten sie in anderen Softwarebereichen und haben auch keine Zeit so viel Energie in Gnome , KDE und Co zu stecken?ulenrich wrote: Das Gentoo Gnome3 Team besteht nur aus zwei ziemlich unbedarften Maintainern, die sich einen leichten Umbau des updstream-default Gnome3 zu_Gnome3_ohne_systemd nicht zugetraut haben. Und allgemein scheinen Gnome Benutzer eine rein konsumptivere Haltung zu haben, als dass sie Bugs schreiben würden. Auch die ärgsten LP Hasser im Gentoo Forum sind nur Laber-Heinis, die den konstruktiveren User depontius ins Leere laufen lassen .... dann kann man noch mehr Hasstiraden und Konspirationstheorien absondern.




Das stimmt doch gar nicht. Wie die Umfrage zeigt, ist systemd mehrheitlich akzeptiert.Klaus Meier wrote:Darf man ja eher nicht laut sagen, weil da mehrheitlich bashing angesagt ist.

Naja, bei 68 Stimmen von mehrheitlich zu sprechen, ist etwas gewagt.cryptosteve wrote:Das stimmt doch gar nicht. Wie die Umfrage zeigt, ist systemd mehrheitlich akzeptiert.




http://www.freedesktop.org/wiki/Software/PulseAudio/Documentation/User/Running/ wrote:Since PulseAudio v6, the preferred method of launching and running PulseAudio is via systemd.

Magst Du für mich als Nicht-systemd-Kenner kurz den Vorteil erläutern?schmidicom wrote:http://www.freedesktop.org/wiki/Software/PulseAudio/Documentation/User/Running/ wrote:Since PulseAudio v6, the preferred method of launching and running PulseAudio is via systemd.

1. Schon mal bei einem Crash von pulseaudio (was seit Version 4 zugegeben ziemlich selten geworden ist) versucht herauszufinden warum es passiert ist. Das war jetzt nur ein Beispiel denn eigentlich ist das auf jeden Hintergrund-Dienst übertragbar der auf Userebene gestartet wird. Und durch das bessere Logging wird die Fehlersuche im Gegensatz zur ".xsession-errors"-Deponie um einiges einfacher.cryptosteve wrote:Magst Du für mich als Nicht-systemd-Kenner kurz den Vorteil erläutern?schmidicom wrote:http://www.freedesktop.org/wiki/Software/PulseAudio/Documentation/User/Running/ wrote:Since PulseAudio v6, the preferred method of launching and running PulseAudio is via systemd.
Warum muss logging immer als Totschlagargument herhalten? Warum implementiert pulseaudio als userspace-daemon nicht logging nach ~/.local/share/pulse.log? (wie jeder ordentliche daemon/service ein eigenes Logfile verwendet!)schmidicom wrote:1. Schon mal bei einem Crash von pulseaudio (was seit Version 4 zugegeben ziemlich selten geworden ist) versucht herauszufinden warum es passiert ist. Das war jetzt nur ein Beispiel denn eigentlich ist das auf jeden Hintergrund-Dienst übertragbar der auf Userebene gestartet wird. Und durch das bessere Logging wird die Fehlersuche im Gegensatz zur ".xsession-errors"-Deponie um einiges einfacher.
xinetd. Keine Ahnung wie das mit Userspace ausschaut, wär mal interessant zu eroieren.2. Ist dann endlich auch ein zuverlässiger Verwalter von Hintergrund-Diensten da der nebenbei auch noch Socketaktivierung beherrscht, ohne das die Desktopumgebungen das Rad alle 5 Meter neu erfinden müssen.

