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Portage in andere Programmiersprache

Unterhaltung über Gentoo und andere Themen: Alles was nicht in ein Support-Forum gehört.
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Knieper
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Post by Knieper » Fri Jan 18, 2008 2:03 pm

Necoro wrote:Denn wo ist jetzt genau das Problem an Python als Abhängigkeit? (bitte was anderes antworten als "weil es nicht sein sollte")
Gern:

Code: Select all

>du -sh /usr/lib/python2.4
44M     /usr/lib/python2.4
Anarcho wrote:Fragen wie Entwicklungszeit und Portabilität spielen auch eine Rolle und gerade da ist Java recht gut.
Bei der Portabilitaet kommt man kaum an C vorbei - es sei denn, man schreibt nur fuer verbreitete Desktopsysteme.
Gerade im Vergleich zu C++ schneidet Java nicht schlechter ab.
Ich bin auch kein C++-Freund, eigentlich ueberhaupt kein OO-Freund. Der Hang zu Fertigbastelloesungen und Bloatframeworks ist einfach zu gross, obwohl meine Ablehnung eher auf theoretischen Aspekten beruht.
Je dümmer desto Gnome/KDE.
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Necoro
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Post by Necoro » Fri Jan 18, 2008 2:55 pm

Knieper wrote:
Necoro wrote:Denn wo ist jetzt genau das Problem an Python als Abhängigkeit? (bitte was anderes antworten als "weil es nicht sein sollte")
Gern:

Code: Select all

>du -sh /usr/lib/python2.4
44M     /usr/lib/python2.4
Hmm ... na gut ... wobei ich mal darauf hinweisen möchte, dass ein equery s -e python die exaktere Zahl liefert. Denn in /usr/lib/python-2.4 liegen generell alle Python-Sachen (also auch Programme die in Python geschrieben sind)...
Ich möchte jetzt nicht diskutieren ob die Ersparnis von 44MB wirklich so viel bringt ^^
Anarcho wrote:Fragen wie Entwicklungszeit und Portabilität spielen auch eine Rolle und gerade da ist Java recht gut.
Bei der Portabilitaet kommt man kaum an C vorbei - es sei denn, man schreibt nur fuer verbreitete Desktopsysteme.
Seh ich anders ... Bei C muss man sich selber um die Portabilität kümmern ("#ifdef" ftw) - bei den Sprachen der höheren Generationen muss man das nicht mehr machen - das macht die VM / der Interpreter für einen. Insofern ist die Portabilität bei Programmen solcher Sprachen im Allgemeinen höher.
Gerade im Vergleich zu C++ schneidet Java nicht schlechter ab.
Ich bin auch kein C++-Freund, eigentlich ueberhaupt kein OO-Freund. Der Hang zu Fertigbastelloesungen und Bloatframeworks ist einfach zu gross, obwohl meine Ablehnung eher auf theoretischen Aspekten beruht.
Ohne dich beleidigen zu wollen ... aber ich glaube, du bist einfach jmd, der vor 20 Jahren mal Informatik studiert hat und seit dem alles neue ablehnt ...
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Post by Knieper » Fri Jan 18, 2008 3:16 pm

Necoro wrote:Seh ich anders ... Bei C muss man sich selber um die Portabilität kümmern ("#ifdef" ftw) - bei den Sprachen der höheren Generationen muss man das nicht mehr machen - das macht die VM / der Interpreter für einen.
Die in was geschrieben sind und erst von wem portiert werden muessen? Es gibt diese VMs iA. deshalb nur fuer Massensysteme.
Insofern ist die Portabilität bei Programmen solcher Sprachen im Allgemeinen höher.
Aber nur, wenn ein anderer die Arbeit macht.
Ohne dich beleidigen zu wollen ... aber ich glaube, du bist einfach jmd, der vor 20 Jahren mal Informatik studiert hat und seit dem alles neue ablehnt
Das stimmt nicht. Ich probiere auch gern "neuere" Sachen aus, zB. Mercury, Erlang, Ocaml, Haskell (ok, nur Mercury ist hier neuer). Das OO-Konzept gefaellt mir nicht, weil es meiner theoret. Ausbildung widerspricht - was heisst widerspricht, man sieht, dass der theoret. Unterbau nicht gerade schoen ist und man versucht, das zB. mit Coalgebren zu umschiffen. Funktionale Sprachen liegen mir da schon mehr, solange sie statisch und streng getypt sind. Aber mangels Portabilitaet oder fehlender Umgebung fallen die fuer die meisten Zwecke aus. Ich halte auch C bei weitem nicht fuer ideal (eher das Gegenteil), das Ergebnis ueberzeugt aber immer noch am meisten. Wenn es jmd. schafft, endlich einen vernuenftigen Compiler fuer schoene funktionale Sprachen zu entwickeln, dann bin ich auch von C weg.
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l3u
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Post by l3u » Fri Jan 18, 2008 3:56 pm

Um mich hier auch mal einzuklinken ... ich bin auch der Meinung, daß man die Struktur des Portage-Baums mal überdenken sollte. Ich meine, es sind einfach dermaßen viele Programme mittlerweile in Portage gelandet, daß das ganze meines Erachtens etwas schwerfällig geworden ist.

Ein Sync dauert hier (Athlon XP 1800+, 512 MB RAM) schon ziemlich lang, das darauffolgende Cache-Update legt im Prinzip das System lahm. Der Portage-Baum hat hier grad 131.355 Dateien und 474 MB (wohlgemerkt ohne Distfiles!).

Ich hab keine Ahnung von Portage an sich. Ich hab mir auch noch nie den Quellcode angeschaut. Aber könnte man die Sache nicht folgendermaßen lösen: es gibt ja eix. Das ist rasend schnell beim Durchsuchen der Paketdatenbank. Man könnte doch hergehen und statt des gesamten Portage-Baums einfach den eix-Cache synchronisieren. Da sind gerade mal 2,9 MB im Moment. Die Mirror-Server stellen einfach einen aktuellen eix-Cache bereit, der wird dann mit dem lokalen verglichen. Daraus sieht man dann, was sich getan hat, welche Updates es gibt, etc.

Wenn man jetzt ein Programm installieren will, dann holt Portage die dafür notwendigen ebuilds und legt sie in einem ebuild-Repository ab. Gibt es Abhängigkeiten, dann werden diese ebenfalls von den Servern geholt. So hat man wirklich nur die ebuilds auf dem Rechner, die man tatsächlich braucht und der Traffic dürfte sich auch reduzieren, da ja nicht immer der komplette Baum synchronisiert wird, den man zu 90 % (?) nicht braucht.

Die Performance von Portage an sich ist nochmal ne andere Sache ...
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Post by firefly » Fri Jan 18, 2008 4:16 pm

Libby wrote:Um mich hier auch mal einzuklinken ... ich bin auch der Meinung, daß man die Struktur des Portage-Baums mal überdenken sollte. Ich meine, es sind einfach dermaßen viele Programme mittlerweile in Portage gelandet, daß das ganze meines Erachtens etwas schwerfällig geworden ist.

Ein Sync dauert hier (Athlon XP 1800+, 512 MB RAM) schon ziemlich lang, das darauffolgende Cache-Update legt im Prinzip das System lahm. Der Portage-Baum hat hier grad 131.355 Dateien und 474 MB (wohlgemerkt ohne Distfiles!).

Ich hab keine Ahnung von Portage an sich. Ich hab mir auch noch nie den Quellcode angeschaut. Aber könnte man die Sache nicht folgendermaßen lösen: es gibt ja eix. Das ist rasend schnell beim Durchsuchen der Paketdatenbank. Man könnte doch hergehen und statt des gesamten Portage-Baums einfach den eix-Cache synchronisieren. Da sind gerade mal 2,9 MB im Moment. Die Mirror-Server stellen einfach einen aktuellen eix-Cache bereit, der wird dann mit dem lokalen verglichen. Daraus sieht man dann, was sich getan hat, welche Updates es gibt, etc.

Wenn man jetzt ein Programm installieren will, dann holt Portage die dafür notwendigen ebuilds und legt sie in einem ebuild-Repository ab. Gibt es Abhängigkeiten, dann werden diese ebenfalls von den Servern geholt. So hat man wirklich nur die ebuilds auf dem Rechner, die man tatsächlich braucht und der Traffic dürfte sich auch reduzieren, da ja nicht immer der komplette Baum synchronisiert wird, den man zu 90 % (?) nicht braucht.

Die Performance von Portage an sich ist nochmal ne andere Sache ...
naja es gibt schon die Möglichkeit bei einem sync des portage-baums bestimme Bereiche auszuklammern, siehe http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-173433.html
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Post by l3u » Fri Jan 18, 2008 4:21 pm

Is mir klar, aber woher will ich denn wissen, ob ich nicht doch mal was aus irgendeinem Bereich brauche? Ich weiß nicht, inwiefern das, was ich da geschrieben hab realisierbar wäre, aber das wär halt mal ne grundlegende Neuerung ...
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Post by Treborius » Fri Jan 18, 2008 10:41 pm

Anarcho wrote: Gleichfalls sind die üblichen Vorurteile gegen Perl oder Java nicht immer zutreffend. Gerade im Vergleich zu C++ schneidet Java nicht schlechter ab. Einzig der erste Start ist langsamer weil dort nämlich der Bytecode noch nachkompiliert wird und voher die JVM geladen wird.

Siehe z.B.: http://kano.net/javabench/
auf der selben seite findet man auch diesen link :
http://bruscy.multicon.pl/pages/przemek ... n_cpp.html

will sagen : mist kann man in jeder sprache schreiben, aber in C++ hab ich wenigstens die möglichkeiten, den mist zu finden und besser zu machen

und portable is c++ genau wie java, halte dich an den standard, und alles läuft

mach was system-abhängiges, dann bist in java verloren, und in
C/C++ machste eben

Code: Select all

#ifdef
#endif
Beispiel :
schonmal versucht in java daten vom mikrophon zu bekommen?
Hab das noch mit der jdk1.5 versucht und dann aufgegeben,vielleicht gehts jetzt besser.
Aber dann nehm ich mir lieber C++ // portaudio her....

zu dem portage problem :
ich finde, man sollte alles so lassen wie es ist,
ein system ist zum arbeiten da, und nicht zum updaten, pakete suchen, etc
und bei dem zeitaufwand einer installation fällt sync und search nun wirlich nicht ins gewicht

ich freue mich aber auf paladius, mal sehen ob das projekt was wird
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Post by Inte » Sat Jan 19, 2008 12:05 am

Treborius wrote:ein system ist zum arbeiten da, und nicht zum updaten, pakete suchen, etc. und bei dem zeitaufwand einer installation fällt sync und search nun wirlich nicht ins gewicht
Vollzeitadministratoren und notorische "emerge -uDN world im loop"-Nutzer mögen das anders sehen, aber als ordinärer Desktop-Nutzer bleibt mir nur eins zu sagen: "Amen Bruder". ;)
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Post by hoschi » Tue Jan 22, 2008 9:23 pm

Think4UrS11 wrote:
Knieper wrote:Ich nicht. Solange es da draussen nur halbwegs brauchbare Sprachen bzw. Compiler gibt, werde ich nicht aufhoeren zu noergeln. :D
Ausschließlich nörgeln widerspricht aber dem Communitygedanken.
Bring doch mal ein besser konzeptioniertes 'new-portage' auf den Tisch.. ;)

Anforderungsprofil:
Suche (-S) unter 10s auf heutigen Mittelklasse-PC, 30s 'noch akzeptabel'
_vollständiges_ Handling von Vor- und Rückwärtsabhängigkeiten
Sprache - egal, aber auch auf embedded lauffähig
Abhängigkeiten minimal (keine DB, kein aufs/squashfs/btrfs)
Tree darf wahlweise lokal oder woanders liegen (gut für embedded), lokal muß aber möglich sein
Updates des Tree sollten flott gehen (<3 Min. auf Mittelklasse-PC, 1MBit-DSL)
cli-basiert, saubere API für optionale GUIs (ncurses, QT, GTK, ...)
multi-tree-fähig, d.h. overlays sollten nahtlos integrierbar sein
Suchen unterhalb von 3 Minuten waere ja schon ein Vorteil...
Ausserdem koennte man ganz einfach damit anfangen Ebuilds eines Pakets in einer Datei zu sammeln. Was Portage in erste Linie lahm legt sind unglaublich unnoetig viele winzige Dateien...

Warum zehn Ebuild-Dateien fuer gcc? Wie waere es mit einer Datei in der die zehn Ebuilds zusammengefasst werden?
Programmieraufwand nahe Null - Ergebnis: Schneller
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Post by Jokey_ » Tue Jan 22, 2008 9:31 pm

so manches davon wurde schon versucht
hat aber mehr nachteile als vorteile gebracht

bin jedoch immer für solche tests zu haben :)
Your ebuild bug is assigned maintainer-wanted? Maintain it yourself in the gentoo user overlay
http://overlays.gentoo.org/proj/sunrise | irc.freenode.net #gentoo-sunrise
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Post by hoschi » Tue Jan 22, 2008 9:35 pm

Necoro wrote:
Knieper wrote:
Necoro wrote:Denn wo ist jetzt genau das Problem an Python als Abhängigkeit? (bitte was anderes antworten als "weil es nicht sein sollte")
Gern:

Code: Select all

>du -sh /usr/lib/python2.4
44M     /usr/lib/python2.4
Hmm ... na gut ... wobei ich mal darauf hinweisen möchte, dass ein equery s -e python die exaktere Zahl liefert. Denn in /usr/lib/python-2.4 liegen generell alle Python-Sachen (also auch Programme die in Python geschrieben sind)...
Ich möchte jetzt nicht diskutieren ob die Ersparnis von 44MB wirklich so viel bringt ^^
Anarcho wrote:Fragen wie Entwicklungszeit und Portabilität spielen auch eine Rolle und gerade da ist Java recht gut.
Bei der Portabilitaet kommt man kaum an C vorbei - es sei denn, man schreibt nur fuer verbreitete Desktopsysteme.
Seh ich anders ... Bei C muss man sich selber um die Portabilität kümmern ("#ifdef" ftw) - bei den Sprachen der höheren Generationen muss man das nicht mehr machen - das macht die VM / der Interpreter für einen. Insofern ist die Portabilität bei Programmen solcher Sprachen im Allgemeinen höher.
Gerade im Vergleich zu C++ schneidet Java nicht schlechter ab.
Ich bin auch kein C++-Freund, eigentlich ueberhaupt kein OO-Freund. Der Hang zu Fertigbastelloesungen und Bloatframeworks ist einfach zu gross, obwohl meine Ablehnung eher auf theoretischen Aspekten beruht.
Ohne dich beleidigen zu wollen ... aber ich glaube, du bist einfach jmd, der vor 20 Jahren mal Informatik studiert hat und seit dem alles neue ablehnt ...
Nun ja. Der Unterschied von Java zu anderen Sprachen ist, dass jemand (Sun) die Leute zwingt bestimmte Librarys/Compiler/Interpreter zu verwenden und man die Performance dem Bytecode opfert.

C/C++ ist sehr portabel und sehr effizent.
Java ist sehr portabel und sehr effizent.

Ist alles eine Frage der Definition.

Ein Systemprogrammierer und Programmierer mit hohen Leistungsanforderung (die selbst moeglichst schlanke Arbeit liefern sollen) werden Java verteufeln. Programmiere von breit gestreuten Clientanwendung die auch noch das hinterletzte Billighandy erreichen wollen, aber genauso ihre App auf einem Server sehen wollen, werden C/C++/D verteufeln.
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Post by think4urs11 » Tue Jan 22, 2008 10:15 pm

hoschi wrote:Warum zehn Ebuild-Dateien fuer gcc? Wie waere es mit einer Datei in der die zehn Ebuilds zusammengefasst werden?
Programmieraufwand nahe Null - Ergebnis: Schneller
Eher noch genereller - _ein_ Paket -> _ein_ File (und eines fürs manifest wenns sein soll)
Alles schön mit XML strukturiert, von den metadata über die diversen (un)stable ebuilds und die diversen patches usw.; würde sich ja beinahe schon aufdrängen und der Tree wäre von jetzt auf gleich noch ca. 10% seiner derzeitigen Größe (bezogen auf Anzahl Dateien) und dank der größeren Dateien auch wesentlich besser in Bezug auf realer-Platz-auf-HD-belegt.

Das ganze dann noch aufgebohrt um eine Art Master-Portage-UI (zentrale Updates auf 'x' Maschinen wenigstens für gleiche arch) mit entsprechendem Logging etc. - so ganz grob ala Landscape für Klickbuntu ... hachja
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Post by return13 » Tue Jan 22, 2008 10:45 pm

Das der Portage Baum sich in die falsche Richtung bewegt, muss man denk ich nicht drüber streiten.
Und das man den Paketmanager und die API mal grundlegend überarbeiten müsste ist wohl auch nicht neu.
Ob man C/C++ oder eine andere Sprache hierfür benutzt wäre mir persönlich recht egal. Jedoch darf man denk ich nicht einfach ignorieren das ein grundsätzlicher Bedarf herrscht den Portagebaum/Paketmanager zu bewegen.
Sicher - das System läuft zur Zeit und "never touch a running system", aber ich liebe Gentoo und sehe einfach wie es sich immer weiter in eine Einbahnstraße bewegt, und teilweise sich die Leute vehement wehren wenn es darum geht den Paketmanager anzufassen.
Der Kern einer jeden Distribution ist nunmal sein Paketmanger. Und am ende ist jede Distribution nur so gut wie der Paketmanger den er per default anbietet.

Gruß
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Post by artbody » Wed Jan 23, 2008 10:13 pm

Im prinzip finde ich portage nicht schlecht.
Klar das weiter oben beschriebene Verfahren mit mehr auf dem server lassen und nur das was ich brauch runterzuladen macht Sinn
Ob das mit portage aktualisieren nun 1min oder 10 min dauert ist mir egal.
Ein --sync wird in der Mittagspause gestartet
und -uDN über die Nacht laufen lassen.

Für mich sind viele Dinge die für Linux entwickelt wurden ein echtes Rätsel, aber wahrscheinlich liegt es daran, daß manche Entwickler gerne das Rad neu erfinden.
Wieviele Räder fast gleiches tun kann man an den unzähligen lib* sehen.

Dieser Zustand verhölt sich in etwa wie die Evolution
Immer mehr unzusammenhängendes Zeug wird produziert.
Solange bis es fast nicht mehr zu verwalten ist.

Und dann von einem Entwickler zu verlangen er soll die Verwaltung neu programmieren mit noch mehr features für noch mehr unzusammenhängendes Zeug, das grenzt schon an Revolution

Ein normaler Laie wäre schon froh, wenn er nach einem Update
noch alle In/Output Geräte in der zugedachten Funktion wiederfindet.

Hier wäre meines Erachtens eher der richtige Ansatz für eine gute Distribution
die MASKED tabelle um einige Stufen zu erweitern

devel
masked
test
stable
hardened

damit könnte ein user doch echt mehr anfangen, denn ich käme nicht auf die Idee "devel -test " auf meinem Arbeitssystem zu installieren
aber bei stable möchte ich davon ausgehen, daß meine Maus noch tut, sowie der Drucker druckt, das keyboard deutsch schreibt....und der nvidiatreiber auch noch geht.
Letzteres ist bei derzeitiger Verfahrensweise bei Gentoo nicht gegeben.
Es dürfte sich so ungefähr wie beim Mandrake cooker verhalten.
Alles immer testsoftware für die user.

Ich möchte hier aber auch erwähnen, daß ich zur Zeit 3 Gentoosysteme auf 3 Festplatten installiert habe
Eins wird upgedatet, wenn alles tut dann das nächste.
Das 3. ist für mich zum "WEB"-spielen sozusagen und gibt im großen und ganzen meinen onlineserver wieder.

Aber ein update ohne vorher diesen auf system 2 getestet zu haben ist zur Zeit undenkbar.

Das ist ein ARMUTSZEUGNIS für Gentoo
Es ist der einzige Punkt der mich an Gentoo seit 3 Jahren stört

Sowas ließe sich mit einer feineren Staffelung von MASKED sicher vermeiden.

Sorry falls das jetzt nicht zu portage gehört, aber gesagt werden muss es ab und zu
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franzf
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Post by franzf » Thu Jan 24, 2008 6:21 am

artbody wrote:Für mich sind viele Dinge die für Linux entwickelt wurden ein echtes Rätsel, aber wahrscheinlich liegt es daran, daß manche Entwickler gerne das Rad neu erfinden.
Wieviele Räder fast gleiches tun kann man an den unzähligen lib* sehen.

Dieser Zustand verhölt sich in etwa wie die Evolution
Immer mehr unzusammenhängendes Zeug wird produziert.
Solange bis es fast nicht mehr zu verwalten ist.
Nur die Existenz von vielen lib* heißt doch nicht dass alle das selbe tun, oder? Außerdem gibt es verschiedene Gründe warum sich evtl. ein Entwickler hinsetzt und das selbe nochmal schreibt:

* Der originäre Autor die Entwicklung auf eigene Faust betreibt und auf Feature-Requests gar nicht oder mit einem NEIN! antwortet, man das aber unbedingt haben will - dann forkt man eben (wenn es die Lizenz erlaubt). Oder im Falle XFree86 -> X.org waren es die Lizenzen, weshalb geforkt wurde.

* Die Wartung des Codes ist eine Qual, neue Features nur mit ziemlicher Akrobatik möglich (den Diskussionen zu entnehmen ist/war das so bei Portage). Aus diesem Missstand hat sich beispielsweise paludis entwickelt.

Und es gibt sicher noch mehr Punkte, würde aber Zeit kosten nachzudenken und der Post wird dann auch zu lang ;)

Das mit dem "immer mehr unzusammenhängendes Zeug" versteh ich nicht. Das ist bei einem so schönen System wie linux einfach so. Viele kleine Libs für viele kleine unterschiedliche Aufgaben. Wenn dem nicht so wäre hätte man Zustände wie bei Windows! Da wird dann einfach wenn man mehr braucht als das was Windows anbietet komplette libs (z.B. libxml) statisch ins binary gelinkt oder separat als lib mit in das eigene Programmverzeichnis kopiert. Das ist Platzverschwendung (in meinen Augen schlimmer als das was portage macht...) und bei den teueren Lizenzen auch ein Sicherheitsrisiko - Gibts einen Bug in einer der mitgelieferten Bibliotheken bleibt einem fast nix anderes übrig als sich eine Version der Software zu besorgen die den Fehler behebt - außer man hat noch Ansprüche auf updates...
="artbody"Ein normaler Laie wäre schon froh, wenn er nach einem Update
noch alle In/Output Geräte in der zugedachten Funktion wiederfindet.

Hier wäre meines Erachtens eher der richtige Ansatz für eine gute Distribution
die MASKED tabelle um einige Stufen zu erweitern

devel
masked
test
stable
hardened

damit könnte ein user doch echt mehr anfangen, denn ich käme nicht auf die Idee "devel -test " auf meinem Arbeitssystem zu installieren
aber bei stable möchte ich davon ausgehen, daß meine Maus noch tut, sowie der Drucker druckt, das keyboard deutsch schreibt....und der nvidiatreiber auch noch geht.
Letzteres ist bei derzeitiger Verfahrensweise bei Gentoo nicht gegeben.
Es dürfte sich so ungefähr wie beim Mandrake cooker verhalten.
Alles immer testsoftware für die user.
Sorry, aber das versteh ich jetzt echt nicht! Deine Probleme mit der Tastatur sind definitiv NICHT auf Gentoo zurückzuführen, sondern eben auf eindeutig als "Testing" markierte Pakete:
http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-646679.html wrote:@musv
du hattest recht
hal und seine Schikane machens möglich

mir hat das geholfen
http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-641870.html
hal-Useflag gibt's nur beim x11-base/xorg-server-1.4.0.90-r2 - und der ist testing.
Der beschriebene Bug samt fix (im verlinkten Thread) bezieht sich auf x11-drivers/xf86-input-evdev-1.2.0 - ebenfalls Testing.

Also entweder weißt du nicht so recht was du tust - oder was du sagst... Denn dein Vorschlag mit noch feinerer Staffelung der Maskierungen würde in deinem Fall auch nicht weiter helfen!
Ich hatte auch schon Probleme mit Tastatur - schuld war ebenfalls xorg-server-1.4.0... Downgrade auf stable und alles war gegessen!

Grüße
Franz
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Post by Knieper » Thu Jan 24, 2008 9:23 am

Think4UrS11 wrote:
hoschi wrote:Warum zehn Ebuild-Dateien fuer gcc? Wie waere es mit einer Datei in der die zehn Ebuilds zusammengefasst werden?
Eher noch genereller - _ein_ Paket -> _ein_ File (und eines fürs manifest wenns sein soll)
Noch eine Variante: Mein obiger Ansatz (eine Beschreibungsdatei.bz2 aller Pakete, Verzeichnisbaum nur installierter Pakete) und nur die Ebuild-Dateien, die nach Keyword installierbar sind (keine maskierten Pakete).
Alles schön mit XML strukturiert
*kotz - wozu das denn nun schon wieder? Und das ganze dann von Python parsen lassen und sich wundern, wieso es wieder lahm ist?
würde sich ja beinahe schon aufdrängen und der Tree wäre von jetzt auf gleich noch ca. 10% seiner derzeitigen Größe (bezogen auf Anzahl Dateien) und dank der größeren Dateien auch wesentlich besser in Bezug auf realer-Platz-auf-HD-belegt.
Nur dass noch mehr Zeit vergeudet wird und das Problem nicht bestehen wuerde, wenn man die Dateien ueberhaupt nicht erst runterladen muesste.
Je dümmer desto Gnome/KDE.
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Post by artbody » Thu Jan 24, 2008 10:49 am

@franzf
hal-Useflag gibt's nur beim x11-base/xorg-server-1.4.0.90-r2 - und der ist testing.
Der beschriebene Bug samt fix (im verlinkten Thread) bezieht sich auf x11-drivers/xf86-input-evdev-1.2.0 - ebenfalls Testing.
WIESO ist er dann nicht MASKED :?: :roll: :oops:
Ich glaub du wiedersprichst dir da selbst.
Oder du hast nicht verstanden was ich meinte.

Ich versuche es nochmal nur für dich als NICHTLAIE
:idea: ein Software Packet wird neu dazugenommen oder weiterentwickelt :arrow: Status DEVEL
sollte also bei einem Update mit einer auf STATUS "stable" gesetzten Maschine nicht automatisch installiert werden,und ich als enduser hätte dann auch nie ein Problem damit.
:idea: ein Software Packet ist noch mitten in der Entwicklung aber einiges tut schon aber bugy etc.... :arrow: Status MASKED
:idea: ein Software Packet ist fast fertig und der/die Entwickler geben es zum testen frei. :arrow: Status TEST
ich als enduser hätte dann immer noch kein Problem damit.
:idea: ein Software Packet ist fertig . Keine bekannten Bugs und es läßt sich installieren :arrow: Status STABLE
:idea: ein Software Packet ist fertig und hat sich bewährt . Keine bekannten Bugs und es läßt sich installieren :arrow: Status HARDENED

Stable wäre für eine Workstation sicher ausreichend
Status HARDENED wäre für Mehrbenutzer und Server sicher die bessere Alternative

Dazu folgendes
Ich habe als einziges in dieser Sache ein update gemacht.
emerge --sync
emerge -uDNav world
emerge -euavDN world
revdep-rebuild
...
ohne irgendwo maskierte Packete zu verwenden.
Also genau wie in der Instalationsdocu beschrieben.

Ich folgere daraus daß diese Packete NICHT TEST sind.

Wenn das dann am Endpunkt des Netzwerkes in irgendeiner DB steht, und vom Entwickler nicht so gemeint war, bringt das wenig.

Ich frage dich also wie es möglich ist, daß Testsoftware dann auf mein Rechner kommt?
Also entweder weißt du nicht so recht was du tust - oder was du sagst... Denn dein Vorschlag mit noch feinerer Staffelung der Maskierungen würde in deinem Fall auch nicht weiter helfen!
A:
ich bin kein Häcker - sondern fallls erlaubt - ein einfacher seit 92 freischaffender Künstler (davor FH Konstrukteur Maschinenbau) mit etwas Erfahrung was Linux angeht.(habe seit 1998 kein Windows mehr)
Grob gesagt ein PHP/Perl-spagetticode und mein Webserver zu administrieren bekomme ich meist ohne fragen hin .

Mir jetzt hier die Mühe zu machen alle deine kleinen Fragen und Problemchen mit deinem Rechner ... nachzuforschen,
um daraus eine eventuell ableitbare Fehlbarkeit deinerseits zu beleuchten, erspare ich mir
Bringt ja auch nichts. Mir und dir stiehlt es nur die Zeit.

Zurück zum eigentlichen Problem

B:
Mit dem Vorschlag der feineren Staffelung wären
Spontane Testsoftwareausfälle wie derzeit nach fast jedem update seltener.

Kurzes Beispiel:
NEUINSTALATION nach Anleitung Gentoo Linux AMD64 Handbook

Code: Select all

gdm enlightenment......
USE -kde ....
.....
emerge --sync
emerge -ueavDN world
.....
und dann [b]100[/b] mal, wenn's reicht
emerge --skipfirst --resume 
* ERROR: gnome-base/libgnome-2.20.1.1 failed.
emerge --skipfirst --resume
.....
Man wiederhole mehrmals emerge -ueavDN world mit * emerge --skipfirst --resume
bei jedem Durchgang verringert sich die Fehlerquote

Klingt ganz schön M$ oder?

Man beachte Neuinstalation - gnome und dessen Abhängigkeiten läßt sich nicht ohne Fehler installieren
...
Dies ist nicht als Frage warum, sondern nur als Beweiß anzusehen, daß hier Nachbesserungsbedarf am Grundkonzept von Masked besteht.

Sehe das jetzt also auch nicht als Angriff, sondern wirklich als Verbesserungsvorschlag

Was spräche dagegen Masked zu staffeln?
Auch andere Distributionen haben gestaffelte Systeme

Es würde Laien wie mich davor bewahren die Götter des Systems mit meiner eigenen Unfähigkeit zu belästigen
und mir pro Monat mindestens 3 Arbeitstage Zeit sparen.

Es gibt als durchaus auch normale Anwender, welche mit etwas Aufwand ein gutes Linux zu schätzen wissen.
Und auch wenn ich Laie bin, dafür kämpfe daß es noch besser wird
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Post by pablo_supertux » Thu Jan 24, 2008 11:12 am

artbody wrote:@franzf
hal-Useflag gibt's nur beim x11-base/xorg-server-1.4.0.90-r2 - und der ist testing.
Der beschriebene Bug samt fix (im verlinkten Thread) bezieht sich auf x11-drivers/xf86-input-evdev-1.2.0 - ebenfalls Testing.
WIESO ist er dann nicht MASKED :?: :roll: :oops:
es ist MASEKD, masked by keyword (siehe letzte Zeile)

Code: Select all

# Copyright 1999-2008 Gentoo Foundation
# Distributed under the terms of the GNU General Public License v2
# $Header: /var/cvsroot/gentoo-x86/x11-base/xorg-server/xorg-server-1.4.0.90-r2.ebuild,v 1.1 2008/01/18 21:31:33 dberkholz Exp $

# Must be before x-modular eclass is inherited
#SNAPSHOT="yes"

inherit x-modular multilib

OPENGL_DIR="xorg-x11"

MESA_PN="Mesa"
MESA_PV="7.0.2"
MESA_P="${MESA_PN}-${MESA_PV}"
MESA_SRC_P="${MESA_PN}Lib-${MESA_PV}"

SRC_URI="${SRC_URI}
    mirror://sourceforge/mesa3d/${MESA_SRC_P}.tar.bz2
    http://xorg.freedesktop.org/releases/individual/xserver/${P}.tar.bz2"
DESCRIPTION="X.Org X servers"
KEYWORDS="~alpha ~amd64 ~arm ~hppa ~ia64 ~mips ~ppc ~ppc64 ~sh ~sparc ~x86 ~x86-fbsd"

und wenn ich versuche es zu emergen:

Code: Select all

yanezp@klingsor:~> emerge =x11-base/xorg-server-1.4.0.90-r2 -pv
Password:

These are the packages that would be merged, in order:

Calculating dependencies -
!!! All ebuilds that could satisfy "=x11-base/xorg-server-1.4.0.90-r2" have been masked.
!!! One of the following masked packages is required to complete your request:
- x11-base/xorg-server-1.4.0.90-r2 (masked by: ~x86 keyword)
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silivren penna míriel
o menel aglar elenath,
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Post by Knieper » Thu Jan 24, 2008 11:48 am

artbody wrote: Ich habe als einziges in dieser Sache ein update gemacht.
emerge --sync
emerge -uDNav world
emerge -euavDN world
revdep-rebuild
...
Und wieso mit emptytree? Steht das in der Doku? Und es heißt "Installation" und "Pakete", um Deine Spitzenreiter zu verbessern. ;)
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Post by Gibheer » Thu Jan 24, 2008 12:33 pm

@artbody: ich habe jetzt mal kurz gesucht, aber kein emerge --info von dir gefunden. Kannst du uns die Ausgabe mal geben, damit wir wissen, was wir einstellen muessen um deine Probleme nachvollziehen zu koennen?
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Post by artbody » Thu Jan 24, 2008 12:43 pm

@Gibheer
Das eine Problem x11-base/xorg-server-1.4.0.90-r2 ... existiert momentan wegen Neuinstalation nicht mehr

Die Neuinstalation hängt aber immer wieder... Soll aber nicht hier behandelt werden.

Ich werde dazu ein passendes Thema aufmachen, wenn erforderlich.

Hier möchte ich im Prinzip nur den gestaffelten MASKED Vorschlag machen.
Das war es eigentlich
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Post by franzf » Thu Jan 24, 2008 2:57 pm

artbody wrote:Ich versuche es nochmal nur für dich als NICHTLAIE
:idea: ein Software Packet wird neu dazugenommen oder weiterentwickelt :arrow: Status DEVEL
sollte also bei einem Update mit einer auf STATUS "stable" gesetzten Maschine nicht automatisch installiert werden,und ich als enduser hätte dann auch nie ein Problem damit.
:idea: ein Software Packet ist noch mitten in der Entwicklung aber einiges tut schon aber bugy etc.... :arrow: Status MASKED
:idea: ein Software Packet ist fast fertig und der/die Entwickler geben es zum testen frei. :arrow: Status TEST
ich als enduser hätte dann immer noch kein Problem damit.
:idea: ein Software Packet ist fertig . Keine bekannten Bugs und es läßt sich installieren :arrow: Status STABLE
:idea: ein Software Packet ist fertig und hat sich bewährt . Keine bekannten Bugs und es läßt sich installieren :arrow: Status HARDENED

Stable wäre für eine Workstation sicher ausreichend
Status HARDENED wäre für Mehrbenutzer und Server sicher die bessere Alternative
Grundsätzlich ist der Gedanke ja nicht schlecht, wobei in meinen Augen einzig sinnvoll der zusätzliche "HARDENED"-Status. Einen Unterschied zwischen DEVEL und MASKED erkenne ich nicht (bzw. dessen Notwendigkeit). Hardmasked werden Pakete, bei denen es bekannt ist, dass sie Probleme bereiten, oder komplett neu im Tree sind (z.B. aktuell kde-4.0.0). Insgesamt hoffe ich ja schon dass Software weiterentwickelt wird, sonst hätte ich hier ja gar nix mehr zum emergen :) Dafür aber einen neuen MASKED-Slot härter als HARDMASKED einzuführen finde ich übertrieben.

Und dass du ein "fast fertiges Softwarepaket" in Testing legen willst finde ich recht selbstironisch, da genau das dein Problem war - denn xorg-server > 1.3 == TESTING (also ~x86, ~amd64, ...). Und genau hier wird jetzt ein emerge --info deinerseits sehr interessant. Denn wenn du ohne eigenes Zutun und nur durch ein emerge -uDN world diese Software aufs System bekommen hast bedeutet dies dass du ein komplettes Testing-System fahren musst - ergo steht in deiner make.conf irgendwo ein ACCEPT_KEYWORDS="~x86" (oder eben ~amd64, oder was auch immer). Dass dies böse ist und auch so enden kann ist sehr wohl bekannt. Darum kann und wird es kein Fehler seitens Gentoo sein und auch ein feiner abgestuftes MASKING-System wird dich nicht vor Problemen schützen!

Aber das Argument schlechthin dagegen: Wer soll das verwalten? Hat sich doch eh schon gezeigt dass es im Moment bei Gentoo kriselt, Hilferufe seitens der Devs wegen Überarbeitung war auch schon hier und da zu hören.

Und zum Schluss noch die Aufforderung bei Problemen mal ein kleines Statement auf http://bugs.gentoo.org hinterlassen. Denn wenn du Probleme hast kannst du damit sicherlich am ehesten auf eine Lösung deiner Probleme hoffen (b.g.o hat grundsätzlich eine recht hohe Dev-Dichte ;)) und auch andere werden gewarnt/sehen dass sie nicht die einzigen sind. So trägst du am Ende auch noch dazu bei das System Gentoo besser zu machen :)
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Post by artbody » Thu Jan 24, 2008 8:14 pm

Nun das mit dem
#ACCEPT_KEYWORDS="~amd64" ist eigentlich nur auf meinem Testsystem auskommentiert.
Da aber das oben genannte system, wegen coreutils abgeschossen, nicht mehr existiert, kann ich dir auch das emerge --info nicht mehr geben
http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-650240.html


naja ein zusätzliche "HARDENED"-Status wäre schon was.

Im Prinzip teste ich ja gerne mal die eine oder andere Software, nur reichen meine Programmierkenntnisse nicht weit genug um an größeren Sachen aktiv mitzumachen.
Als Tester sicher, das mach ich ja eh immer mal wieder.
Bugbericht schreiben :arrow: zu geringe English Kenntnisse um diesen vernünftig und allgemeinverständlich zu verfassen. (englische Texte lesen und verstehen geht so - aber verfassen :oops: setzen 5 :cry: )
Meine letzte Englischstunde hatte ich so mit 20, also fast vor 25 Jahren.
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Post by think4urs11 » Thu Jan 24, 2008 9:20 pm

artbody wrote:Mit dem Vorschlag der feineren Staffelung wären
Spontane Testsoftwareausfälle wie derzeit nach fast jedem update seltener.
...
Was spräche dagegen Masked zu staffeln?
Auch andere Distributionen haben gestaffelte Systeme
Du übersiehst dabei nur eine ziemlich wichtige Kleinigkeit - wo ist der Schrank den wir mal schnell aufmachen aus dem dann die ganzen qualifizierten, motivierten Developer springen und sich an die Arbeit machen?
Gentoo is made up of 275 active developers, of which 42 are currently away.
12355 Packages / 25279 Ebuilds
Dazu kommen noch sagen wir ¨50 User die via sunrise regelmäßig aktiv sind und ~2.000 ebuilds/Pakete in den diversen anderen overlays oder auf diversen Websites verteilt.

... abgesehen davon sind wir inzwischen meilenweit vom eigentlichen Thema weg ....
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Post by Finswimmer » Fri Jan 25, 2008 7:28 am

Knieper wrote:und nur die Ebuild-Dateien, die nach Keyword installierbar sind (keine maskierten Pakete).
find|grep ebuild|xargs grep -i keywords|grep -i x86|wc:
25108

find|grep ebuild|wc:
25659

Bei x86 ist die Differenz nicht so groß -> 551

pcc hat da schon: 6234

Tobi
Bitte auf Rechtschreibung, korrekte Formatierung und Höflichkeit achten!
Danke
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