realroot wrote:Das wars. Danke.
emerge laeuft wieder weiter.
Das zweite ist die Kurzform von
Damit warte ich lieber noch etwas. bis ich sicherer im Umgang mit Linux bin
Emerge ist Gentoo-spezifisch. Hat weniger mit generellem Linux zu tun. Emerge wirst du auf nichtgentoobasierten Linuxen nicht finden.
realroot wrote:
Bei einem erneuten [ emerge -av --update --newuse --deep world ] stieg die Anzahl der Packete von 96 auf 202.
Oy, emerge installiert mir ja gleich noch Gnome mit !
Bemerkt hab ich das, weil gettext Probleme beim extrahieren von NON-ASCII-Strings hatte. ( Was es nicht so alles gibt

)
Das hat was mit den USE-Flags zu tun. Wirf mal einen Blick ein:
/etc/make.profile/make.defaults
Da stehen die USE-Flags drin, die von den Entwicklern im von Dir gewählten Profil (Desktop, Server,...) als sinnvoll erachtet wurden und deshalb per default gesetzt werden. Willst du diese Use-Flags nicht haben, mußt du sie in Deiner /etc/make.conf deaktiveren.
Code: Select all
USE="7zip aalib ....(viele USE-Flags) -gnome -oss"
Mit dem "-" hebst du die Defaultauswahl im Profile wieder auf. Ich hab z.B. sowohl Gnome- als auch KDE-Unterstützung rausgenommen. Grafisch kannst du das auch mit
Ufed (Konsole) oder
Profuse (GTK2) machen. Aber Achtung, nicht erschlagen lassen von der Unmenge an USE-Flags Die Use-Flags findest du ansonsten aufgelistet in
/usr/portage/profiles. Dabei stehen in
use.desc die globalen und in
use.local.desc die lokalen, programmbezogenen Use-Flags.
realroot wrote:
Kann ich die xinitrc danach loeschen, und statt
einfach
von der Konsole starten ?
Falls du ~/.xinitrc meinst. Ja kannst du dort ändern. Alternativ kannst du einen Loginmanager benutzen (GDM, KDM, Entrance, XDM).
USE-Flags:
Die meisten Leute nutzen entweder KDE- oder Gnome-Unterstützung, da beides Desktopumgebungen sind, die vom Funktionsumfang weit über die normalen Windowmanager hinausgehen. Installierst du beide Umgebungen, hast du auch viele Funktionialitäten doppelt auf Deinem System installiert. Um das System etwas schlanker zu halten, wählt man normalerweise eins von beiden aus.
KDE basiert auf der QT, Gnome auf der GTK. Um diese beiden Grafiklibs wirst du wahrscheinlich nicht herumkommen, da Dir sonst zuviele gute Programme aus beiden Lagern vorenthälst. Aber wenn du ganz konsequent in der Programmwahl herangehst, wirst du kaum noch Pakete des jeweils unerwünschten Desktopmanagers brauchen.