ist halt ne böse skriptsprache. aber am schnellsten würde das auf jeden fall gehen. kann mir auch gut vorstellen, dass das einen jungen kerl spass macht.Rene-dev wrote:Was ist mit PHP?
da sind "oberflächen" relativ leicht zu programieren, und man lernt gleich noch HTML oder sogar CSS,
eventuell sogar MySQL.
Hat nur den nachteil dass man einen webserver aufsetzen/mieten muss.
Rene
zu 1: Momentan habe ich ein OSS Projekt, welches in perl sehr viel mit fork/exec arbeitet, um Last auf mehrere Prozessoren zu verteilen. Das wäre mit threads natürlich wesentlich eleganter zu machen. (Threads in perl sind für das was ich machen will, nicht wirklich geeignet.)schmutzfinger wrote:1. kA habe mit ruby nie mit threads gearbeitet, ich habe es nur gelernt weil ich ne Webanwendung schreiben wollte und rails einfach nur überzeugt hat, aber seit ich es kenne verwende ich es immer öfter auch für kleine Scripte, die ich früher mit perl gemacht hätteixo wrote: Wenn man in Ruby mehrere Threads erzeugt, laufen / verteilen die sich dann auf mehrere Prozessoren / Cores? (Laut Doku laufen sie innerhalb des Ruby Interpreters.)
Kann man Hashes wie in perl an ein dbm File binden (für sehr große Hashes, um nicht aus dem Speicher zu laufen). Oder gibt es eine andere, vergleichbare Möglichkeit?
2. meinst du vielleicht Marshal in Kombination mit File?
Genau. Es muss einfach sein und Spass machen. Er soll ja auch nicht zum Chefprogrammierer ausgebildet werden, sondern sich lediglich mit der Sache beschäftigen. Wenn er dann Spass dran finden sollte, dann sollte er die Möglichkeit haben, mit der Sprache auch etwas halbwegs brauchbares anzufangen.Entwurfsmuster und Co sind natürlich für einen absoluten Anfänger erstmal Tabu (das würde ihm nur den Spaß verderben). Insofern erstmal mit ein paar kleinen Aufgaben anfangen, damit er die Programmiersprache kennen lernt (welche auch immer das sein mag).
Der arme Kerl soll lernen, wie man eine Schleife programmiert (etwas vereinfacht gesagt). Wenn er erst zwanzig Entwicklungsumgebungen verstehen soll, hat er die Lust schon verloren, bevor er angefangen ist. Außerdem bin ich - vorsichtigt gesagt - kein M$ Fan.ne .net-sprache, am besten c#, falls windows in frage kommt. da ist mittlererweile richtig viel kostenlos zu haben. außerdem ist die ide von ms wirklich gut (auch die hilfe).
ansonsten würde ich auf jeden fall java (+eclipse) empfehlen.
aber meiner meinung nach ist einfach die ide beim lernen der springende punkt (für einen 14-jährigen). und da schauts unter linux wirklich scheiße aus, bis auf eclipse eben. da ist am ehesten noch hilfe etc. integriert.
Ich will ihn nicht zu einem guten Programmierer erziehen, sondern überhaupt an das Programmieren heranführen. Fehlende Typisierung hat den Nachteil, dass sie fehlt, und den Vorteil, dass es erst 'mal einfacher wird. C ist m.E. für den Anfang zu schwer. Einem 14 jährigen mit so etwas anfangen zu lassen (zusätzlich zu Schule und allen anderen Kram, den er am Hals hat), würde wohl sehr schnell zum Aufgeben (kein Bock) führen.an skriptsprachen muss ich immer bemängeln, dass sie keinen guten programmierer erziehen. fehlende typisierung usw. sind richtig problematisch, wenn man sich später einer vernünftigen programmiersprache zuwendet.
wegen c: natürlich wäre das der königsweg. allerdings ist das die sprache, mit der man wohl am langsamsten _sichtbare_ fortschritte macht. und das its ja der springende punkt für so junge leute. die wollen sofort irgendwelche verrückten oberflächen designen, im hintergrund muss ein mp3 laufen und in nem eck am besten noch ne 3d-animation.
Bei einer guten IDE gibt es nicht viel zu verstehen. Einfach das Projekt erzeugen und man kann loslegen. Dafür hilft die IDE beim Arbeiten mit Klassen durch Autovervollständigung und sonstigen hilfreichen Kram. Für Java finde ich Netbeans wirklich gut. Für C(++) hänge ich allerdings noch immer bei Kate.ixo wrote:Der arme Kerl soll lernen, wie man eine Schleife programmiert (etwas vereinfacht gesagt). Wenn er erst zwanzig Entwicklungsumgebungen verstehen soll, hat er die Lust schon verloren, bevor er angefangen ist. Außerdem bin ich - vorsichtigt gesagt - kein M$ Fan.
Ruby Threads sind laut Dokumentation keine "richtigen" Threads sondern laufen innhalb des Ruby Interpreters. Die Frage ist, ob der Ruby Interpreter selbst multithreaded laufen kann und damit mehrere Prozessoren beschäftigt?!sirro wrote:Ruby-Threads sind meines Wissens keine "richtigen" Threads, sie können also nicht auf Kerne/Prozessoren verteilt werden...
Vielleicht wäre MPI eine Lösung für dich, aber das kommt natürlich ganz drauf an wofür du die Prozesse brauchst.

U.a. gerade wg. dieser disziplinierend wirkenden Syntax ist Python sehr gut für Anfänger geeignet. Java und Ruby sind auch keine schlechte Wahl.ixo wrote:In phyton finde ich die Syntax (mit dem Einrücken) irgendwie krank.
Keine Namensräume, üble API. Wenn du jemandem einen schlechten Programmierstil beibringen willst, ist PHP gut geeignet.Rene-dev wrote:Was ist mit PHP?
Ich habe irgendwo noch eine Kylix-CD/Lizenz rumliegen. Das Ding war von Anfang an unausgereift und ist seit Jahren tot, toter geht's gar nicht mehr. Bitte laß es in Frieden ruhen.mondauge wrote:Also eine Sprache, die mir den Einstieg sehr leicht gemacht hat, war Delphi. Zugegeben.. Delphi ist für Windows, aber es gibt auch nen Port für Linux namens Kylix. Ich hab Kylix selbst nie getestet, von daher kann es natürlich sein, dass das ne kommerzielle Sprache ist und dass man für den Compiler
Wenn für dich C++ keine Hochsprache ist, dann ist java auch keine. Denn die Sprache an sich(Syntax, keywords) ist bei beiden Sprachen nahezu identisch. Bzw. was verstehst du unter einer Hochsprache?blice wrote:Ich persönlich liebe Java und Php. C++ hab ich nie verstanden, das ist keine hochsprache das ist ein Graus.

Naja, was soll denn auf die Prozessoren verteilt werden wenn nicht die Threads? Alles andere (z.B. Verwaltungsaufgaben ala Speicherbereinigung) dürfte vom Geschwindigkeitszuwachs gegen 0 gehen.ixo wrote:Ruby Threads sind laut Dokumentation keine "richtigen" Threads sondern laufen innhalb des Ruby Interpreters. Die Frage ist, ob der Ruby Interpreter selbst multithreaded laufen kann und damit mehrere Prozessoren beschäftigt?!

Oh doch, sieht man leider viel zu oft!.maverick wrote:Es gibt kein C/C++ ...
Doch! Kommt 1 bei raus (es sei denn C ist 0)..maverick wrote:Es gibt kein C/C++ ...
Wieso mit Qt? Wenn jemand C++ lernt, dann sollte es ISO-C++ sein (um z.B. die STL richtig nutzen zu können).oscarwild wrote:Ich empfehle für den Einstieg C++ in der Kombination mit Qt.
Das gibt
- schnell ansehnliche Ergebnisse,
- die Grundlagen der Objektorientierung lassen in dieser Kombination sich damit sehr anschaulich erlernen, und
- C++ ist eine wirklich brauchbare und solide Sprache.
Allerdings. Aber die Verwendung des Begriffes rechtfertigt das trotzdem nichtoscarwild wrote:Oh doch, sieht man leider viel zu oft!.maverick wrote:Es gibt kein C/C++ ...
Naja, er soll ja programmieren lernen, nicht Informatik. Und die Programmierung unterscheidet sich schon in den verschiedenen Sprachen sehr stark.Fauli wrote:Ob es dann Python, Java, PHP, JavaScript, C++ oder Wasweißich ist, ist doch eher nebensächlich. Die Grundkonzepte sind gleich, und wenn man sie in einer Programmiersprache mal verstanden hat, kann man sie leicht auf andere Programmiersprachen übertragen.