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Distrowatch

Posted: Fri Apr 01, 2016 4:07 pm
by YPenguin
Ich schaue auch gelegentlich bei Distrowatch, was sich so tut.

Distrowatch: https://de.wikipedia.org/wiki/Distrowatch

Sabayon ist wohl der stärkste Konkurrent von Gentoo derzeit.

Posted: Sat Apr 02, 2016 8:19 pm
by misterjack
Da Sabayon auf Gentoo basiert, ist es wohl kaum ein Konkurrent.

Posted: Sun Apr 03, 2016 8:13 am
by musv
War schon Jahre lang nicht mehr auf der Seite.

Gentoo hat sich wohl ziemlich weit unten in der Liste stabilisiert. Solange die Nutzerbasis stabil bleibt und der Platz auf Distrowatch nur die Klickzahlen auf der Seite widerspiegelt, kann ich beruhigt damit leben.

Steam (Gamer-Platform)

Posted: Mon Apr 04, 2016 9:16 am
by YPenguin
Interessant finde ich ja diese Entwicklung:

SteamOS is a Debian-based Linux distribution designed to run Valve's Steam and Steam games.

Posted: Mon Apr 04, 2016 12:58 pm
by forrestfunk81
Ich finde auch, dass die Statistik nichts aussagt. Obwohl ich mich seit über 12 Jahren für Linux interessiere und diesbezüglich auch jede Menge News lese, sind mir mindestens ein Viertel der "Top 100 Distros" nicht bekannt. Ich denke viele Benutzer von Distrowatch klicken sich durch den News Bereich der Seite und dementsprechend haben Distributionen mit hohem Newsanteil ein hohes Ranking. Wenn man mal so eine (mir) unbekannte Distro wie solus (Platz 27, ein News Artikel 2016, fünf News Artikel 2015) mit Gentoo (letzter News Artikel 2014, davor drei in 2012) vergleicht, liegt diese Vermutung zumindest nahe. Aber das ist wohl das Los von gut laufenden Rolling Release Distributionen. Sieht man ja auch bei anderen IT News Seiten wie Heise und Co. Während bei Mint, Debian und Ubuntu jedes Release ausführlich beschrieben wird, kommen News über Gentoo so gut wie nie vor.

Posted: Tue Apr 05, 2016 6:25 am
by Yamakuzure
IT News Seiten bringen ja auch News, die die Massen interessieren könnten. Und Gentoo ist wahrlich nicht für die Massen. ;-)

Posted: Tue Apr 05, 2016 8:08 am
by SkaaliaN
Moin,

ich kann den ganzen Distrogeburten leider nichts abgewinnen und sehe null Vorteil.
Die meisten wollen sich lediglich ins Rampenlicht rücken. Große Unterschiede sucht man in vielen Fällen vergebens.
Es wäre sinnvoll, dass sich die Linux Community auf 4-5 "große" Distributionen beschränken und die Arbeit intensivieren und fokussieren würde.
Was bringt die 1000 Distri, der 100000 Fork wirklich an Vorteil? Vielleicht die Qual der Wahl der Masse zu haben...mehr aber auch nicht.

Des Weiteren sollten mehr Standards geschaffen werden.

LG

Posted: Tue Apr 05, 2016 2:29 pm
by mv
Dyscordya wrote:Des Weiteren sollten mehr Standards geschaffen werden.
Das klingt gut, und vor ein paar Jahren hätten die meisten zugestimmt. Das Problem ist aber: Wer entscheidet über "Standards"?
Wenn man freedesktop.org liest, und sieht, dass die "Standards" dort keineswegs objektiv und gutdurchdacht sind, sondern i.W. nur auf die persönlichen Markt- und Machtinteressen der Finanzierer der Webseite zugeschnitten sind, kann man sich nur wünschen, dass diese "Standards" als eben genau das durchschaut werden.

Posted: Tue Apr 05, 2016 3:33 pm
by musv
Dyscordya wrote: Des Weiteren sollten mehr Standards geschaffen werden.
Ist wohl das am häufigsten verlinkte Bild der Seite:
https://xkcd.com/927/

Posted: Tue Apr 05, 2016 4:06 pm
by franzf
Wg. Standards siehe z.B. SystemTray. XEmbed ist keine Lösung. Darum hat man sich bei kde hingesetzt und ein recht ausgeklügeltes System überlegt. Funktioniert prächtig. Und anstatt die Implementierung überhaupt in Erwägung zu ziehen, geschweige denn zu diskutieren, hat man bei den anderen DEs einfach was Eigenes gestrickt. War ja damals mit dcop <> dbus nicht anders...
Man wird sich schon bei den desktops NIE einigen! Wie soll das dann mit Distributionen funktionieren? Wenn Ubuntu immer noch einen total verkorsten Qt-Stack liefert liegt es doch nahe, für KDE eine eigene Distri zu basteln. Wird sicher in ähnlicher Weise auf andere Distris zutreffen.