franzf wrote:l3u wrote:mike155 wrote:Also mein Vorschlag: ein oder zwei Nachmittage investieren und lernen, wie man ebuilds schreibt und einen lokalen Overlay installiert. Es kostet etwas Zeit, sich da reinzuarbeiten - aber es ist nicht wirklich schwer. Das vorbildliche
Beispiel von fedeliallalinea zeigt, dass es kein Hexenwerk ist.
So mach ich das seit Jahren … und poste das Ergebnis auf b.g.o. Mittlerweile bin ich auch Proxy-Maintainer. Muss man wollen, aber Gentoo muss man ja schließlich auch wollen

Wobei ich sehe, dass patches/ebuilds auf b.g.o vermehrt ignoriert werden, muss man jetzt alles per PR auf github machen, wozu ich irgendwie keine Lust habe...
Ich lade alle Ergebnisse in
mein eigenes Overlay, denn
jeder User kann sich eines beantragen, und dann gibt es drei Möglichkeiten:
- Ich lasse das dort versauern, weil es sowieso niemanden interessiert, bzw. die Software nicht im Portage Tree drin ist.
- Ich bin Proxy-Maintainer für das Paket, also bringe ich meine Erkenntnisse in meinen Gentoo Fork ein, und öffne einen Pull Request. Als Proxy-Maintainer weiß ich ja, wen ich anpingen muss.
- Ich mache ein diff zwischen dem Original und meinem Update, und lade den erzeugten Patch auf b.g.o., denn dort will man Patches und nicht ebuilds.

Das klingt nach viel Aufwand. Ist es auch. Spätestens seit man nichts mehr pushen kann, wenn der "Signed-Off-By:"-Hinweis in der Commit-Nachricht fehlt, oder die E-Mail-Adresse darin nicht hinterlegt ist.
...und ich habe das immer noch nicht automatisiert... *
schäm*
Aber ich finde es inzwischen gut so. Denn auch wenn der "Einstiegsaufwand", bis so eine Aktualisierung mal ankommt, recht hoch erscheint, ist es gar nichts im Vergleich zu den schier endlosen Diskussionen und Nachbesserungen nach früher möglichen etwaigen "Schnellschüssen". Ich habe selber ein paar davon losgetreten....