Ich hab dazu hier noch was gefunden. Beim Mountversuch wollte das aber nicht klappen. Die per wsl angelegte Datei hatte die 666. Das ist nicht schön.
Da wäre ich wirklich gespannt drauf. Meine letzten Versuche mit Cygwin liegen schon 3 Jahre zurück. Und z.B. ein find auf das Dateisystem loszulassen, war eine reine Katastrophe.Yamakuzure wrote:Cygwin hat eine eigene libc, basierend auf newlib. Das ist im Grunde genommen schneller als WSL, da alle Programme nativ unter Windows laufen, während bei WSL bei jedem Call ein Layer dazwischen liegt. Allerdings wäre es wirklich mal interessant, ein paar direkte Vergleiche durchzuführen...
Zugegeben, das war etwas provokativ geschrieben. Der Hintergrund ist folgender:Yamakuzure wrote:Ich habe allerdings auch keinerlei Hinweis darauf gefunden, woran die "Cygwin-Leute" denn nun Schuld seien?
Sowohl das deutsche Tastaturlayout auf der tty als auch im X nutzen in der Deadkeys-Variante die Tilde als Deadkey. Da ich eine Zeit lang auch öfters mal Spanisch und Portugiesisch geschrieben hatte, war das für mich genial. Ohne das Layout umschalten zu müssen, hatte ich Zugriff auf die gebräuchlichsten Sonderzeichen, z.B. ç, ñ usw. Natürlich ergibt sich daraus auch die Gewohnheit, dass man nach der Tilde auf die Leertaste haut, da die Tilde ja ein Deadkey ist. Irgendwann reichten dann die Cygwin-Leute besagte Änderung bei xfreedesktop ein, um das Deadkey-Tastaturlayout an den deutschen Standard und auch an Windows (deren Begründung) anzupassen. Das wurde dann so übernommen und ausgerollt. Recht schnell bemerkte ich mehr durch Zufall die Änderung und fand nach wochenlanger Suche (man vermutet ja den Fehler immer erst bei sich selbst) den oben verlinkten Bugeintrag. Dass ich jetzt in keinem deutschen Tastaturlayout mehr ein ñ tippen konnte, nervte, war aber nicht der ausschlaggebende Punkt. Viel schlimmer war der Unterschied zwischen Konsole (tty) und Terminal im X. Bei komplett identischer Tastatureingabe kann man dann folgende Sachen realisieren:
Code: Select all
rm -rf ~/.config/*Code: Select all
rm -rf ~ /.config/*Kommt darauf an, was du mit "pimpen" meinst. Ich musste nur Xming installieren und starten. Danach konnte ich grafische Anwendungen in der Bash einfach so starten. Den X-Server brauchst du aber in Cygwin genauso. Ich erinnere mich dunkel, dass ich da bei Cygwin so einige Probleme hatte.Yamakuzure wrote:Für alles was mit X zu tun hat, muss man das WSL mit Extraschritten quasi "pimpen".
alles korrekt. Das mit den Kernelfunktionen und der Hardware dürfte auch auf Cygwin zutreffen.Yamakuzure wrote:…Win10 Prof. nur 64bit, nicht-implementierte Kernelfunktionen, direkter HW-Zugriff
Das mit der Bash in einer CMD versteh ich nicht. Du klickst auf die bash.exe in c:\Windows\Sytem32. Daraufhin öffnet sich eine Bash, die nichts mit der CMD zu tun hat.Yamakuzure wrote:Tja, und bei mir ist die Erfahrung eben genau anders herum... Cygwin läuft bei mir absolut rund und flüssig. Dank Cygwin habe ich unter Windows syslog-ng, postfix, sshd und dbus. Als ich WSL (mit Gentoo Stage3) ausprobiert habe, war ich ... nunja... wenig begeistert. Eine Bash in einer CMD ist halt echt schräg.
Geht man nach diesem Tutorial, sollte auch das Starten eines Desktops klappen. Das hab ich allerdings nicht getestet, da ich es nicht brauch.
Siehe oben: Installation Xming. Das war's.Yamakuzure wrote:Als ich dann sah, durch wie viele, teils brennende, Reifen ich springen muss, um mit WSL auch GUI Apps wie Konsole zu betreiben, habe ich den Kram wieder weggeworfen.
Wenn du mit Cygwin glücklich bist, dann bleib dabei. Der Thread soll keine Missionierung sein. Ich hab mit WSL wesentlich weniger Aufwand und Probleme als damals mit Cygwin. Insbesondere der Updateprozess war bei Cygwin auch immer 'ne Qual. Bei WSL tut's halt ein apt-get update. Es kann selbstverständlich sein, dass für Deinen Anwendungsfall wsl nicht ausreicht. Aber dann würde ich wohl eher eine native Linux-Installation hernehmen.Yamakuzure wrote:... vielleicht habe ich auch einfach nur zu schnell aufgegeben...

