ich habe vor einigen Tagen einen Tipp von einem Computerexperten zum Thema defekte Festplatten bekommen. Er meinte man solle die defekte Platte einige Stunden in den Tiefkühlschrank legen. Klingt absurd aber es hat in meinem Fall funktioniert. Ich hab die tiefgekühlte Platte an den PC angeschlossen und siehe da, sie lief auf einmal wieder.
Das funktioniert bestimmt nicht in jedem Fall und nur bei bestimmten Fehlerquellen aber in meinem Fall war es sehr hilfreich, denn so konnte ich doch noch alle Daten retten.
Hintergründe was das tiefkühlen genau bewirken soll konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.
Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderem einmal.
P.S. die Festplatte aber gut verschlossen in den Tiefkühler legen damit keine Feuchtigkeit rankommt.
Gehört habe ich davon schon öfters, aber mich würde der technische Hintergrund interessieren! Wenn jemand was weiß oder einen feinen Link hat, dann bitte posten.
Hallo, ich habs ohne trocken legen gemacht. Also direkt gefroren angeschlossen und in Betrieb genommen. Dann lief sie halt ca. 20 Minuten und dann war aber auch wieder Pumpe. Ich vermute mal weil sie da wieder zu warm geworden ist.
Vielleicht hat es was mit der Ausdehnung zu tun wenn die Platte warm wird bzw. gefriert.
soweit ich weiss, liegt es an den chips auf der platte.
bei cmos kann es eben vorkommen, dass sie sich irgendwie verhängen
und dadurch nicht mehr brauchbar sind. die betriebstemperatur geht bis
- 5 grad, darunterr reseten sie sich auf den standard zurück.
eprom ist bgebrannt und somit nicht veränderbar
liege ich falsch, möge man mich korrigieren
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Ich denke da das in seltenen fällen deswegen funktioniert weil der größte Teil an Fehlern wahrscheinlich Kalte Lötstellen sind.
Der schlechte Kontakt führt dann zum nicht funktionieren. Durch das Kühlen und durch die Feuchtigkeit wird der Kontakt vermutluch auch besser.
ich vermute, daß bei Platten, wo dies klappt (und es gibt genug, bei denen die Platten zerspringen, wenn sie gefroren andrehen), einfach ein Problem mit den Spuren haben.
Wenn der Kopf die Spuren nicht mehr richtig ansteuern kann, mag es helfen, sie runterzukühlen. Die Platten werden kleiner, die Spuren verschieben sich (aus sicht des Kopfes) und was vorher 'daneben' lag, mag nun unter dem Kopf erscheinen.
Was nicht heißt, daß das immer klappt, oder das man den Platten noch irgendwie vertrauen sollte.
Aber es gibt auch das Gegenteil: Festplatten, die lange Zeit (Jahre) bei hohen Temperaturen liefen, können ihre Daten 'verlieren' wenn sie abkühlen, da die Köpfe die Spuren dann nicht wiederfinden.
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Aber es gibt auch das Gegenteil: Festplatten, die lange Zeit (Jahre) bei hohen Temperaturen liefen, können ihre Daten 'verlieren' wenn sie abkühlen, da die Köpfe die Spuren dann nicht wiederfinden.
Davon habe ich noch nichts gehört.
Was sind hohe Temperaturen? Temps. über Zimmertemperatur?
Temps über 30 grad? Über 40? Über 50?
(zwischen 40 und 50 grad sind wohl die meisten Platten auf der Welt)
gibt bei Hitachi auf der Webseite u.a. als bootbares ISO Image.
Hab damit schon eine Platte wiederbelebt.
Auch wenn ich der nur soweit trau dass ich damit Filme, ... von A nach B transportier, aber 80GB sind halt 80GB .
Da Magenetisierung von der Temperatur abhängt, hätte ich eher dies vermutet... Dies wird ja z.B. auch beim Schreiben auf MD verwendet, der Laser ermöglicht eine punktgenaue Magnetisierung eines relativ großflächigen Magnetisierungsraumes.
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if i had the source code
nic0000 wrote:
So, ist jetzt auch in dem Tiefkühler.
Na, dann mal auf ein gutes gelingen
Hat nicht wirklich geklappt. Er konnte sie aber kurzzeitig wenigstens erkennen. Ein kleiner Chip wird super heiß.
Ich pack jetzt die Festplatte in ein USB-Case und schließe sie mal direkt im Gefrierfach an.
Also ich hab das auch mal probiert. Platte in Plastikbeutel und dann ins Gefrierfach. Die defekte Platte wurde zwar wieder erkannt, aber lesbar war trotzdem nichts darauf. ddrescue scheiterte nach wie vor...
das mit der Feuchtigkeit sollte kein Problem sein, denn wenn man die, gegenüber dem Tiefkühlfach, warme Platte einfriert kondensiert nichts an ihr. Wasser kondensiert immer nur an Gegenständen die kälter als die Luft sind. Und wenn durch das öffnen die warme Luft in den Kühlschrank strömt, dann kondensiert die überschüssiege Feuchtigkeit eher an kalten Stellen, das ist dann das Eis dass sich immer bildet. Das einzige was kondensieren kann ist die in der Platte eingeschlossen Luft(feuchtigkeit), aber diese hat IMHO eh so wenig Luftfeuchtigkeit, dass da auch bei tiefen Temperaturen nichts kondensiert.
Man muss sich bei dem Thema Feuchtigkeit und Kondenswasser also eigentlich beim herausnehmen der Platte aus dem Kühlschrank Gedanken machen. Aber wie schon zuvor erwähnt vielleicht ist das auch der gewünschte Effekt um Risse oder beschädigte Lötstellen leitfähig zu machen.
Ich hab auf diese weise schon 5 Festplatten repariert
Ne ohne schertz, das geht bei Festplatten, die dieses typische
*klack* *bssss* *klack* *bssss*
beim anfahren machen.
Ich Tippe einfach dadrauf, das die Scheiben irgendwie verzogen sind oder so und dieses *klack* kommt vom zurueckspringen des lesekopfes, da er die HD berührt.
Meine Meinung/Erfahrung dazu
btw. 3 dieser HDD sind bei Kunden immernoch im Dauereinsatz, die eine funktioniert tadellos schon seit 2 Jahren.
'Dieselben Naturkräfte, die uns ermöglichen, zu den Sternen zu fliegen, versetzen uns auch in die Lage, unseren Stern zu vernichten.' - Wernher von Braun http://www.mpsna.de
Warum sollte es?
1) War es für den Kunden günstiger. (Ausfall des Arbeitsplatz PCs nur ein paar minuten)
2) Macht IBM!!!! (ich weiss es aus sicherer quelle) bei eingeschickten Festplatten mit diesen symtomen nicht anderes)
3) Sind alle _wichtigen_ Daten und Profile auf dem Server gespeichert.
'Dieselben Naturkräfte, die uns ermöglichen, zu den Sternen zu fliegen, versetzen uns auch in die Lage, unseren Stern zu vernichten.' - Wernher von Braun http://www.mpsna.de
soweit ich weiss hängt der trick mit der physikalischen beschaffenheit der platte zusammen. das heisst durch das tiefkühlen verändert sich die plattenstruktur (clusters), in welchem bereich auch immer nano oder so auf jedenfall bringt der trick am meisten wenn die platte durch headcrashes usw. (das typische klack klack klack) kaputt gegangen ist.
sondern wie gesagt mit der physikalischen struktur der datenschicht.
die platte läuft aber bestenfalls noch knapp für ein backup, da sich die plattenstruktur meistens innerhalb kurzer zeit wieder in den ausgangszustand begiebt