Seit ca 2 Jahren sichere ich verschiedene Rechner über rdiff-backup darunter einen Root Server und mehrere Notebooks.
rdiff-backup optimiert die zu übertragende Datenmenge mit Hilfe des rsync Algorithmus. Deshalb ist es besonders gut für ein Backup über eine schmalbandige Netzwerkverbindung geeignet. Das ist nicht nur praktisch für den Root-Server, auch ein Notebook mit WLAN muss für das Backup nicht ans Kabel gehängt werden
Bei rdiff-backup kann nicht nur der Stand vom letzten Backup zurückgespielt werden, sondern auch alle früheren.
Für die Backups habe ich einen eigenen Server. Darauf gibt es ein Backupscripts für jeden zu sichernden Rechner. Die Backupscripts werden entweder aus der crontab oder manuell gestartet. So sieht ein Backupscript aus:
Code: Select all
#! /bin/sh
rdiff-backup \
--remote-schema "ssh -p 12345 -C %s rdiff-backup --server" \
--exclude "/proc/*" \
--exclude "/sys/*" \
--exclude "/dev/*" \
--exclude "/tmp/*" \
--exclude "/mnt/*/*" \
--exclude "/var/tmp/*" \
--exclude "/usr/portage/*" \
--include "/usr/src/linux-*/.config" \
--exclude "/usr/src/linux-*" \
root@master::/ /big/backup/master/
/proc/*, /sys/*, /dev/*, /tmp/* /var/tmp/* und /usr/portage/* sollen nicht im Backup landen (die mountpoints aber schon)
alle in /mnt/ deklarierten mountpoints sollen mitkopiert werden, evtl eingehängte Datenträger aber nicht.
Auch bei den Kernels (/usr/src/linux...) schien mir ein Vollbackup nicht notwendig, es soll eigentlich nur die ".config" Datei gesichert werden.
Ich empfehle vor dem Backup die /boot-Partition einzuhängen, damit diese mitgesichert werden kann.
IMHO ist rdiff-backup ein tolles Backupwerkzeug und ich würde mich freuen, wenn ich ein paar von Euch dazu ermutigen könnte es mal auszuprobieren.
ZX



