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musv
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Joined: 01 Dec 2002
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PostPosted: Wed Jun 24, 2015 9:49 am    Post subject: pdflatex -> xelatex Reply with quote

Guten Vormittag,

in letzter Zeit sind wieder ein paar größere Schriftarbeiten fällig, weswegen ich mir mal eine Latex-Konfiguration zusammengebastelt hab. Bisher hatte ich immer latex mit Umweg über dvi verwendet. Dann bin ich durch das microtype-Package auf das Makro latexmk -pdf gestoßen. Und jetzt bin ich irgendwie an xelatex geraten.

Generell finde ich es ja gut, wenn statt der Type1-Fonts dann gleich richtige TTF/OTF-Fonts mit nativem Unicode verwendet werden. Dummerweise ergaben sich da folgende Probleme:
  • Mit den Default-Schriften sah das Dokument einfach schrecklich aus.
  • Times wird von Latex als T1-Schrift eingebunden, ist aber als OTF/TTF nicht vorhanden (nicht frei).
  • Als Alternative hab ich dann die Free Fonts gewählt. Da es hier anscheinend keine native Fett-Version gibt, werden die ganzen Bold-Tags ignoriert. (Oder ich müsste halt fakebold setzen.)

Irgendwie macht das so keinen Spaß und streut mehr Probleme in meinen Kopf als es löst.

Frage:
Wie setze ich in Xelatex eine allgemeine Times-Font, die auch wie Times aussieht und auf jedem System (Linux, Win, Mac, C64) vorhanden ist und gleich aussieht - also praktisch ein Default-Times und auch Fett + Cyrillic beinhaltet? Wird die Schrift eigentlich immer ins PDF eingebettet oder wird auch die Systemschrift verwendet?

Bisherige Konfiguration:
latex:
Code:
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{
   helvet,                           % Helvetica-Schrift - ähnlich zu Arial. Bei Designern bevorzugt
   times,                           % Times-Schriftart
}


xelatex:
Code:
\usepackage[cm-default]{fontspec}
\setmainfont{FreeSerif.ttf}
\usepackage{xunicode}
\usepackage{xltxtra}

\usepackage{polyglossia}
\setdefaultlanguage{german}
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franzf
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PostPosted: Wed Jun 24, 2015 3:14 pm    Post subject: Reply with quote

Ist jetzt etwas OT, aber vielleicht interessiert es dich/euch ja:
Ich spiel zur Zeit ein wenig mit sile rum. Das verwendet direkt harfbuzz und hat deshalb auch mit "normalen" Schriftarten kein Problem.
Es ist ein wenig langsam, hat noch keine math-Umgebung, dafür kann man es recht leicht direkt mit lua erweitern. Die Dokumente schreibt man in latex-Syntax oder xml. Oder man schreibt sein eigenes input-backend. Auch output (standard pdf über harfbuzz/libtexpdf) kann man selbst implementieren - scheinbar hat sich da jemand schon eins erstellt, mit dem direkt eine WxWidgets-Gui erstellt wird ;)
sile ist sicherlich nicht bugfrei, aber das kann (und wird) sich sicher noch bessern. Interessant ist es allemal.
_________________
"der mac dennoch wesen geil"
Wolfram von Eschenbach, Parzival (Buch 1, Z. 7).
Ein frühes Statement gegen Windows.

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musv
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Joined: 01 Dec 2002
Posts: 2801
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PostPosted: Wed Jun 24, 2015 6:48 pm    Post subject: Reply with quote

Sile klingt interessant. Aber das Ergebnis ist irgendwie noch weit von Komascript & Co. entfernt.
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