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binpkg - neue Erfahrung
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ManfredB
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Joined: 27 Dec 2007
Posts: 327

PostPosted: Mon Apr 22, 2019 7:54 am    Post subject: Reply with quote

Fazit:

Meine auf dem PC erstellten binpkgs (kde-plasma und kde-apps) habe ich auf die USB-Platte kopiert,
dann die USB-HD ans Notebook angeschlossen,
gentoo gestartet und dann in 2 Schritten:
1. emerge --ask -k kde-plasma/plasma-meta
2. emerge --ask -k kde-apps/kde-apps-meta.

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, werden die überwiegende Zahl von binpkgs übernommen
und installiert.

Auf diese Weise erspare ich dem Notebook eine Überlastung und freue mich,
daß ich endlich auch da Gentoo nutzen kann.

Einen schönen Ostermontag an alle.

Gruß
Manfred
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ManfredB
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Joined: 27 Dec 2007
Posts: 327

PostPosted: Mon Apr 22, 2019 1:18 pm    Post subject: Reply with quote

Und diese Zeilen schreibe ich vom plasma-Desktop.

Es hat also geklappt und ich bin sehr zufrieden damit.

Gruß
Manfred
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Max Steel
Advocate
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Joined: 12 Feb 2007
Posts: 2047
Location: My own world! I and Gentoo!

PostPosted: Tue Apr 23, 2019 8:59 am    Post subject: Reply with quote

Dyas klingt sehr nach Kühlungsproblemen des Laptops. Ich hab jetzt heute leider nicht die Zeit Backlog zu lesen und meine Erinnerungen sind verdunkelt (Osterwochenende undso)
Aber hattest du das GErät mal geöffnet und die Lüfter ausgebaut? Hängt da evtl viel Staub/KAtze/Hund/Kaninchen/sonstirgendeinhaariges/schuppigesTieraußenkleid drin?
Weil eigentlich sollte ein Gerät zumindest ohne übertaktung nicht zu heiß laufen... solange es kein Macbook ist. Aber ansonsten achten da alle Hersteller drauf... normalerweiße.
_________________
mfg
Steel
___________________
Sorry for my bad English.

Heim-PC: Intel i7-5820K, 32GB RAM, GTX 1080
Laptop: Intel Core i5-4300U, 16GB RAM, Intel Graphic
Arbeit-PC: Intel i5-3470S, 16GB RAM, Intel Graphic
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ManfredB
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Joined: 27 Dec 2007
Posts: 327

PostPosted: Wed Apr 24, 2019 5:57 am    Post subject: Reply with quote

Die Öffnung dieses schon recht alten Notebooks traue ich mir nicht zu,
denn es könnte passieren, daß dabei etwas kaputt geht...

Solange ich dieses Lenovo noch nutzen kann, bin ich - was diesen Punkt angeht -
sehr zurückhaltend.

Wenn ich zB ArchLinux oder Mageia update, wird das Notebook nur leicht warm,
aber nicht heiss - will sagen: Diese Distributionen (neben Windows 10) nutze ich
hauptsächlich.

Gentoo war und ist ein Testfall im Zusammenhang mit den binpkgs.

Und so soll es auch bleiben.

Gruß
Manfred
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ManfredB
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Joined: 27 Dec 2007
Posts: 327

PostPosted: Fri Aug 02, 2019 3:37 pm    Post subject: Reply with quote

Heute habe ich eine neue Erfahrung gemacht.

Eine Neuinstallation von Gentoo (ACCEPT_KEYWORDS="~amd64") habe ich durchgeführt.

Zuerst natürlich wie immer die Basis-Installation.
Nach reboot dieses Systems lande ich auf Konsole, logge mich als root ein.

In der /etc/portage/make.conf ist nun folgendes eingetragen:
FEATURES="buildpkg"

Da ich schon etliche binpkgs habe, nutze ich die natürlich, um den oft langen Prozess der Installation abzukürzen.

Und jetzt kommts:
Manchmal sind die binpkgs nicht mehr ganz aktuell, weil inzwischen wieder mal einige Updates gekommen sind.
Bei der Neuinstallation habe ich genau dieses Pakete genutzt und zB
emerge --ask -k kde-plasma/plasma-meta
eingegeben.
Die meisten binpkgs, die schon vorhanden sind, werden recht schnell installiert.
Aber dabei kommt es vor, daß das eine oder andere Paket neu ist.
Da buildpkg in der make.conf steht, werden diese Pakete zu binpkgs verwandelt und damit das gesamte vorhandene erweitert.

Vorteil dieses Verfahrens:
Ich brauche nun nicht mehr riesige Updates durchzuführen, sondern kann immer die aktualisierten binpkgs nutzen.

Daß das alle ohne Probleme läuft. hätte ich vor Monaten nicht geahnt.
Doch Versuche sind immer wieder wichtig und das ist nun das Ergebnis.

Ich trenne natürlich die Sparten
stable
amd64
systemd (wobei unter systemd auch amd64-Pakete genutzt werden)

Dazu habe ich mir auf einer HD Verzeichnisse angelegt, zB
kde-plasma-meta
mit den Unterverzeichnissen
distfiles
packages

So bekomme ich von jeder Gentoo-Installation inzwischen Pakete dazu,
auch wenn diese Installationen immer wieder binpkgs nutzen.

Es macht richtig Spaß, auf diese Weise den Distributionen auf die Spur zu kommen,
die auf gentoo basieren.

Gruß
Manfred
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ManfredB
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Joined: 27 Dec 2007
Posts: 327

PostPosted: Wed Aug 07, 2019 5:09 am    Post subject: Reply with quote

Hallo zusammen,

gestern habe ich einen neuen Versuch gestartet.

Grund: ich wollte einmal alle Pakete, die bei der Installation von Gentoo anfallen,
als binpkgs bekommen.

Daher habe ich schon am Anfang "FEATURES="buildpkg" in die make.conf eingetragen.
Um mit dem Platz klarzukommen, habe ich für /var 20 Gb zur Verfügung.

Ich lasse also alle binpkgs und distfiles im Verzeichnis liegen.
Erst, wenn alles einschl. kde-plasma-meta und kde-apps-meta und etliche von mir benötigte Pakete
zu Ende gebracht ist, werden diese auf die HD verschoben.

Auf diese Weise habe ich nun ein Gesamt-Paket von binpkgs, die ich für eine Neuinstallation
einsetzen kann.

Klar finden das einige verrückt, aber ich teste das Ganze nur, um meine Kenntnisse über
die Distributionen mit binpkgs zu erweitern.

Der Umfang des Gesamtpakets ist schon recht gewaltig, aber da ich genügend Speicher habe,
ist das kein Problem.

Gruß
Manfred
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ManfredB
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Joined: 27 Dec 2007
Posts: 327

PostPosted: Mon Aug 12, 2019 6:37 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo zusammen,

so langsam komme ich sehr gut zurecht mit den binpkgs.

Ich habe seit einiger Zeit ein neues Notebook Acer Aspire,
was von der Leistung her etwas stärker ist als das Lenovo.

Dort kann ich ohne weiteres auch akzeptieren, wenn neben den binpkgs mal
das eine oder andere Paket neu generiert wird.

distfiles sind nicht notwendig, wenn ich ein System per binpkgs aktualisieren will.

Außerdem habe ich festgestellt, daß die Riesendatei, die unter den binpkgs
liegt und alles zusammenfasst, was bisher passiert ist, auch nicht unbedingt
rüberkopiert werden muss in eine Neuinstallation.

Es reichen schlicht und einfach nur die binpkg-Verzeichnisse, in denen die Pakete
liegen. So ist das, was ich zuletzt geschrieben habe: die /var-Partition größer als 10 Gb zu machen,
vollkommen überflüssig, weil der Platz nach den neuen Erkenntnissen vollkommen ausreicht.

Heute habe ich zB meine systemd-Installation per binpkg aktualisiert.
Klar kommen da Pakete hinzu, die für das systemd-System benötigt werden,
aber die sind zB verglichen mit kde-plasma/plasma-meta oder kde-apps/kde-apps-meta
von der Zahl her so gering.

Aber ich freue mich sehr, daß meine Versuche immer wieder neue Einsichten und Erkenntnisse mit sich bringen.
So kann ich auf einfache Weise meine System aktuell halten.

Gruß
Manfred
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ManfredB
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Joined: 27 Dec 2007
Posts: 327

PostPosted: Thu Aug 15, 2019 1:59 pm    Post subject: Reply with quote

Kleiner Überblick über eine binpkg-Installation von gentoo-stable


WIKI-Anleitung sollte in jedem Fall genutzt werden.

Voraussetzung: binpkgs sollten einmal komplett hergestellt worden sein,
das ist ein langer Prozess, aber er lohnt sich nach meiner Auffassung und Efahrung.

Sobald man in der chroot-Umgebung angekommen ist
und als erstes
emerge-webrsync
durchgeführt hat,
empfehle ich auf Anraten eines Mitglieds dieses Forums
emerge -av1 gnutls

Wenn dann noch
emerge –sync –quiet
folgt, kommen die in diesem Forum angesprochenen Probleme nicht mehr vor.

Es funktioniert also einwandfrei.

Nach Auswahl des Profils (bei mir ist es 23 desktop plasma)
kommt die Stelle, wo ein umfangreiches Update efolgt:
227 Pakete (so jedenfalls bei mir mit einer NVIDIA-Grafikkarte).

Hier habe ich die kompletten binpkgs in das binpks-Verzeichnis
unter /var/cache
kopiert.

Nun kommt der Befehl
emerge --ask --verbose --update --deep --newuse -k @world

Es fällt auf, daß gegenüber den Angaben im WIKI hier vor @world -k eingefügt ist.

Das dient dazu, den Prozess mit binpkgs auszuführen.

Von den 227 Paketen
sind 216 binpkgs
und 11 Original-Pakete
1 dev-libs/libpthread-stubs-0.4-r1::gentoo
2 acct-group/messagebus-0::gentoo
3 sys-libs/zlib-1.2.11-r2::gentoo
4 x11-libs/libXau-1.0.9::gentoo
5 x11-libs/libXdmcp-1.1.3::gentoo
6 x11-base/xcb-proto-1.13::gentoo
7 x11-libs/libxcb-1.13.1::gentoo
8 x11-libs/libX11-1.6.8::gentoo
9 x11-libs/libXext-1.3.4::gentoo
10 sys-apps/util-linux-2.33.2::gentoo
11 sys-apps/dbus-1.12.16::gentoo

Was ich besonders beachte:
Nach der Basis-Installation und dem Neustart des Systems
installiere ich die nvidia-drivers erneut, denn das binpkg dazu
taucht in /lib/modules nicht auf.
Erst danach sind sie dort zu finden.

Sollte in einer bereits bestehenden gentoo-Installation einmal - wie in diesen Tagen -
ein kernel-update erfolgen und man nach
eselect kernel list
noch
eselect kernel set 2 (der neue Kernel)
ausführt, ist die erneute Installation des
nvidia-drivers (als Original-Paket, nicht als binpkg)
dringend notwendig.

Inzwischen bin ich sogar doch noch einmal zurück zu den Original-Paketen gegangen,
und zwar - in der chroot-Umgebung - kernel und genkernel, denn die Installation
dieser Pakete dauert nicht so lange und ist nach meinem Empfinden besser als immer nur
die binpkgs zu nutzen.

Nach dem reboot also - die vorhandenen binpkgs bleiben im System -
beginne ich in zwei großen Stufen mit der weiteren Installation:
1. emerge --ask -k kde-plasma/plasma-meta kde-plasma/plasma-nm
214 Pakete
2. emerge --ask -k kde-apps/kde-apps-meta
275 Pakete
(manchmal auch nur
emerge --ask -k kde-apps/kdeadmin-meta kde-apps/kdegraphics-meta kde-apps/kdemultimedia-meta kde-apps/kdeutils-meta kdialog konsole kcalc kwrite krusader)

In der Folge sind es noch einzelne Pakete, die ich für meine Bedürfnisse benötige:
emerge --ask -k
firefox-bin
thunderbird-bin
phonon-gstreamer
alsa-tools
gutenprint
gparted
app-misc/mc
eix
gentoolkit
libreoffice
libreoffice-l10n

So habe ich nun in einem geringen Zeitaufwand ein komplettes System installiert,
was mich sehr an die auf gentoo basierenden Distributionen erinnert:
Sabayon
Redcore
ArchLinux
Calculate

Mit diesen Distributionen habe ich mich in der Vergangenheit und der Gegenwart intensiv beschäftigt.

Und heute kann ich sagen, daß ich bei gentoo soweit gekommen bin, Teile dieser genannten Distributionen nachgebildet zu haben.
Allerdings geht mein Interesse nicht dahin, eine installierbare gentoo-iso zu bauen.

Dazu müsste ich wahrscheinlich noch viel mehr in die Tiefe des Systems einsteigen,
doch das habe ich nicht mehr vor.

Gruß
Manfred
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ManfredB
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Joined: 27 Dec 2007
Posts: 327

PostPosted: Fri Aug 16, 2019 3:03 pm    Post subject: Reply with quote

Interessant für mich:

Wenn ich ACCEPT_KEYWORDS="~amd64" nutze,
kommen beim Update in der chroot-Umgebung
376 packages (100 upgrades, 248 new, 7 in new slots, 21 reinstalls)

Das sind deutlich mehr als in der stable-Version.

Der Grund dafür ist mir nicht bekannt.

Gruß
Manfred
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ManfredB
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Joined: 27 Dec 2007
Posts: 327

PostPosted: Mon Aug 19, 2019 6:27 am    Post subject: Reply with quote

Bei der letzten amd64-Installation ist mir ein merkwürdiges Verhalten aufgefallen:

Nach dem in der chroot-Umgebung durchgeführten Update per binpkgs,
waren
ermerge @preserved-rebuild
erforderlich.
Nachdem ich das durchgeführt hatte,
kam dasselbe erneut.
Und danach wieder.

Aufgehört hat es erst, als ich das Programm, um das es darin ging,
ohne -k neu installiert habe: pam.

Das zeigt mir, daß es bei dem in der chroot-Umgebung durchgeführten Update
nicht ohne leichte Irrirtationen geht, vor allem, wenn binpkgs genutzt werden.

gcc-8.3.0 ist Standard. Bei der Nutzung von amd64 kommt gcc-9.2.0 dran.

Heute habe ich vor dem kompletten chroot-Update gcc-9.2.0 vorausinstalliert,
um zu verhindern, daß am Ende Pakete rebuild werden müssen auf gcc-8.3.0.
Ich bin sehr gespannt, wie das ausgeht, denn nun wird das gesamte Update
per gcc-9.2.0 konfiguriert.

Gruß
Manfred

P.S. das war doch ein Fehler, denn gcc-9.2.0 wurde erst installiert,
beim großen Update tauchten plötzlich rebuild-Pakete auf, 9.2.0 noch einmal.

ich habe das abgebrochen und bin wieder auf den Standardweg zurückgekehrt.
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