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Wie bescheuert muss man eigentlich sein ...
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cryptosteve
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Joined: 04 Jan 2004
Posts: 1169
Location: Buchholz/GER

PostPosted: Tue Dec 13, 2016 5:45 am    Post subject: Reply with quote

fuchur wrote:
Ich habe jetzt Debian Stable, Debian Testing und Mint 17.3 Rose LongTerm alle komplett eingerichtet.

Danke. Das wären auch meine Favoriten, wenn gleich ich bei Debian wohl gleich auf Stretch und bei Mint gleich auf 18.1 setzen würde. Viel Erfolg damit ...
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ChrisJumper
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Joined: 12 Mar 2005
Posts: 2107
Location: Germany

PostPosted: Tue Dec 13, 2016 8:30 pm    Post subject: Reply with quote

Für mich ist der größte Vorteil von einem Gentoo eigentlich, das ich bequem jederzeit nachprüfen kann, welcher Code wirklich übersetzt wurde. Das bieten andere Distributionen so nicht. Da müsste man halt immer den Source-Code übersetzten und mit dem Binary vergleichen, wobei selbst das nicht so wirklich dienlich ist.

Letztlich ist Gentoo da sehr gut. Wem das Updaten zu lange dauert, der muss halt einfach seine Computer-Farm zusammen arbeiten lassen und zeitgleich die Pakete speichern. Das geht dann auch. Trotzdem ist es mehr Aufwand und ich kann jeden verstehen der das einsparen will. Zudem ist es ja auch eine größere Energieverschwendung.

Trotzdem, das ist es mir einfach Wert. Allein schon weil sich Patches dank Sourcecode sehr schnell und einfach installieren lassen. Natürlich ist das auch der Fall bei Debian und wenn es ein Problem gibt könnte man immer noch selbst auch dort die Packages selber bauen. Aber wie oft macht man das?

Eigentlich schaue ich immer öfter in den Sourcecode um bestimmte Dinge nachzuprüfen. Das geht halt nicht wenn man im ersten Schritt schon auf Binarys gesetzt hat, oder erst wenn man sich über reverse Engeneering nähert.

Alles in allem wird sehr eindringlich vermittelt wie das alles funktioniert. Allein schon deswegen finde ich es extrem Interessant. Wie viel ist es wohl Wert, wenn dir der Maschinenaufbau gleich logisch Fragen aufzeigt, die sonst in absolutem verborgenen liegen würden?
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fuchur
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Joined: 12 Aug 2003
Posts: 578

PostPosted: Thu Dec 29, 2016 4:32 pm    Post subject: Reply with quote

Hi

Kleine Info wenn jemand sein gentoo nicht mehr entschlüsseln kann
Code:

cryptsetup --key-file - ${options} ${arg1} ${arg2} ${arg3}
in
Code:

/etc/init.d/dmcrypt
suchen und abändern in
Code:

cryptsetup ${options} ${arg1} ${arg2} ${arg3}

(auf die Idee muss man erste einmal komme, dieses nach Jahren still und heimlich einfach zu ändern,
war bestimmt eine Arbeitsgruppe weil einer alleine kann überhaupt nicht so...)

Des weiteren ist mit der letzten stable openrc version das root Dateisystem beim booten per default nur readonly gemountet wenn
Code:
/etc/init.d/dmcrypt

ausgeführt wird. Da hilft auch nicht bei den gpg optionen "--lock-never" oder
"--homedir" anzugeben, habe das aber nicht weiter untersucht. Als Hack/Workaround hilft dem bootloder
ein rw mitzugeben. In etwa so (grub 1)
Code:

kernel /gentoo/vmlinuz-47.11 rw  root=/dev/was-auch immer



MfG
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Roman_Gruber
Advocate
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Joined: 03 Oct 2006
Posts: 3806
Location: Austro Bavaria

PostPosted: Fri Mar 10, 2017 1:12 pm    Post subject: Reply with quote

ChrisJumper wrote:
allerdings ist das a nur bei Labtops nötig


Wenn man seine FEstplatten sorglos entsorgen will, oder der Controller usw kaputt wird, ist man besser dran, wenn die Daten zumindest für den LAien nicht zugreifbar sind, sprich mit Luks verschlüsselt.

Bei mir liegt nur root in einem lvm / luks. Der rest ist laut handbuch. mit selbst angepassten init

--

Ich kann ja den Frust verstehen. Nur ist es leider üblich zuletzt, welches die Entwickler immer recht haben.

Zur Zeit beschwert sich eudev / openrc welches es unmöglich ist den FScheck durchzuführen. liegt an dem bescheidenen init usw.
da ich so und so jetzt vorhabe immer neu das fs zu erstellen, die daten zu kopieren, ist ein fscheck im grunde nicht mehr von nöten. die daten sollten immer alle 2 monate oder kürzer auf eine neues file system kopiert werden.

--

luks ohne anpassung funktioniert seit jahren nicht in gentoo. auf zumindest 3-4 gentoo installationen in den letzten jahren seit 2009.


und nur home zu verschlüsseln ist gelinde gesagt eher unschlau.

gentoo hat so viel müll rumliegen in irgendwelchen ordern die nie und nimmer gelöscht werden obwohl sie temporaere dateien sind, dadurch kann man sehr viele rückschlüsse ziehen. da ich zumeist 99 prozent nur gentoo verwende rede ich jetzt nur von gentoo openrc + eudev + lvm + luks. ob das linux spezifisch ist kann ich nicht sagen

--

empfehlung

wie handbuch

initrd + anpassung von genkernel

root in lvm => dann luks => dann ext4

--

was mehr nervt bei gentoo. zu alte, nicht mehr aktualisierte pakete. ich finde regelmässig pakete welche schon seit 2+ jahren nicht mehr aktualisiert wurden. ob dies schlau ist...

Gentoo sollte irgendeinen prozess haben um pakete auf neue versonen zu prüfen und dies auch dann durchführen.

wenn auf projektseiten wirklich 1zu1 steht wie dies zu kompilieren ist, verstehe ich nicht, warum man nicht einfach ein neues paket , auch als rot markiert in das system gibt.

--

und ja das init ist zum vergessen seit ~6 monaten oder länger.
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artbody
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Joined: 15 Sep 2006
Posts: 401
Location: LB

PostPosted: Wed Nov 29, 2017 7:02 pm    Post subject: Reply with quote

:cry: ja das Trauerspiel 8O

liegt meines Erachtens in verschiedenen Punkten

1. Never touch a running system :wink:
2. Platons Hölengleichnis
mal etwas weitläufiger ausgelegt besagt u.a. dass ein jeder von uns in seiner ureigenen Höhle (geistiges Gefängnis) sitzt.
d.h. für einen Entwickler sind manche Dinge so selbstverständlich dass er überhaupt keinen Gedanken dafür aufbringen kann, wie es vieleicht einem einfachen USER damit ergeht. Anderst herrum natürlich genauso.
So nun kommen tausende von Neuentwicklungen ... jede dieser Neuentwicklungen bringt neue Abhängigkeiten, ersetzt vieleicht altes, oftmals allerdings nicht zufriedenstellend. Die Entwicklung der Eier legenden WollmilchSau läßt auf sich warten.
3. Eitelkeit im Sinne von meine Idee ist die Beste ....
4. nicht rückwärtskompatibel !!! :evil: :twisted: :roll: :?: :?: :?:
actuelles Beispiel ncurses ... 5er 6er
wer z.B. CPLD's oder FPGA's z.B. mit Quartus (Altera) programmiert bekommt seit diesem UPDATE mit umgekehrt proportionaler Knallerlogik das Problem, das der Simulator nicht mehr funktioniert ...
Bis das irgendwann dann bei Altera ( VIELEICHT ) geändert oder vieleicht ganz eingestellt wird ( siehe Beispiel Acroreader ) kann der USER schauen wie er mit dem MÜLL zurecht kommt.
JA klar Package mask etc UND DANN ?? meckern 100te programme sie brauchen aber dies oder jenes ..
:arrow: WIESO kann man an der Stelle, wenn NICHT kompatibel , nicht einfach eine Neue parallel zu installierende Version erzeugen usw...
Fragen über Fragen .. also auch Probleme über Probleme.

5. Kleine Verschwörungskunde
Wenn ich, wie es , nennen wir ihn einfach mal: der Herr Billy.M$ , XXoft versucht habe ein Linux , sei es gerichtlich oder sonst wie , mir vom Hals zu halten, meine Marktanteile zu sichern usw.. und das nicht so fruchtet, so müßte ich doch zu anderen Mitteln greifen ODER ?
Nun eines dieser Mittel dürfte mit Geld ganz einfach zu machen sein: Man sponsert einfach jeden Müll und die Guten etablierten läßt man leer ausgehen. Die welche sich kaufen lassen werden gekauft usw ..
Der Müll gedeiht .

6. NACH UPDATE IMMER IN TEILEN UNBRAUCHBAR !!! :oops: :oops: :oops:
bei mir derzeit Quartus und Freecad + noch ein paar
bei Quartus muß da praktisch eine altere instalation auf VM herhalten, welche noch ncurses5 hat.
Freecad hängt am QT4 .. usw

Zusammenfassung der obigen Punkte zeigt deutlich die Diskrepanz zwischen Benutzer , Entwickler sowie Dritter welche von dem Schlammassel profitieren.
und jeder sieht nur das Schattenspiel in seiner Höhle (Platon)
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achim
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artbody
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Joined: 15 Sep 2006
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PostPosted: Sun Dec 03, 2017 1:35 am    Post subject: Reply with quote

:lol: mal was zum schmunzeln :lol:

Code:
Missing power buttons in GTK greeter

The GTK greeter used to have a button to power off / restart the computer in the top right corner. This has been removed from the default configuration in newer versions of the upstream package (bug report). To get it back, adapt the following line in /etc/lightdm/lightdm-gtk-greeter.conf:

/etc/lightdm/lightdm-gtk-greeter.conf

indicators = ~host;~spacer;~clock;~spacer;~language;~session;~a11y;~power

gefunden auf https://wiki.archlinux.org/index.php/LightDM
8O
Das gleicht dem Entfernen des Lenkrades weil ja die Innenbeleuchtung defekt ist :wink:
Die Kolbenrückholfedern flattern oder es Nachts kälter ist als draußen, dies weil das Joghurt ja keine Kräten hat.
:roll:
Und da soll noch einer behaupten da wird mit Hirn gearbeitet..
:lol: Entwickler ....

Ich hab gerade eine Archlinux VM aufgesetzt weil ich
Quartus MultiSim (prop. Software in der neuesten version vom Nov 2017 < = man staune)
mit seiner Abhängigkeit zu ncurses5.x und ABI 32 :oops:
zum laufen bringen wollte ohne 100te Packete auf meinem Gentoo neu zu compilieren.

Das Aufsetzen war in kürzester Zeit erledigt,
aber um diesen Beitrag " Zum Ausschalten des Rechners " im Netz zu finden
hab ich jetzt 4 Stunden vergondelt

sowas wissen auch nur die Insider :mrgreen:
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