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[OT] Ohne Worte ...
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IINeOII
n00b
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Joined: 29 Aug 2003
Posts: 43

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 11:23 am    Post subject: [OT] Ohne Worte ... Reply with quote

Ich weis - das ist kein besonders treffender Titel und auch kein besonders Inteligenter Eintrag aber ich wollte das sich die community mal diese Seite reinzieht:

http://www.microsoft.com/germany/diefakten/default.mspx

Ich kriegs brodeln *mpfl

mod edit: +[OT]
amne
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UTgamer
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Joined: 10 Aug 2003
Posts: 1326
Location: Troisdorf (Köln) Deutschland

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 11:29 am    Post subject: Reply with quote

Es ist alles Bla Bla Bla.
Wer auf solches Geschwätz in der freien Marktwirtschaft hereinfällt, hat unser Linux garnicht verdient. Sollen sie sich doch dumm und dusselig zahlen, bis sie eingehen.

Nur unsere Politiker, die müssen wir beraten! Damit die öffentliche Hand nicht die Steuergelder verschwendet, die du zahlst!
_________________
AMD Phenom II x4 >> CFLAGS="-march=amdfam10 -O2 -mmmx -msse3 -mfpmath=sse,387 -pipe -ffast-math" is stable and here in use.

Did Intel produce at any time bugfree HW?
http://www.urbanmyth.org/microcode/
http://www.heise.de/newsticker/meldung/91748
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Romses
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Joined: 20 Jan 2004
Posts: 257
Location: Frankfurt

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 11:34 am    Post subject: Re: Ohne Worte ......... Reply with quote

Microsoft wrote:

Ein Wechsel von Windows zu Linux ist für große Unternehmen "unerschwinglich teuer, extrem komplex und bietet keine greifbaren geschäftlichen Vorteile"


In diesem Punkt muss ich MS leider recht geben...
Ich arbeite in einem großen Unternehmen in einem Rechenzentrum.

80% aller systeme laufen unter windows, lediglich auf einigen Spezialsystemen laufen andere Betriebssysteme.

Wir verwenden so viele Spezialanwendungen, die auf Windows zugeschnitten wurden, dass eine direkte Migration auf linux/unix nahezu unmöglich ist.
Des weiteren sind diverse Systeme sehr lange im Einsatz (Wir benutzen in speziellen Anwendungsbereichen z.T. noch 486er mit dos), so dass auch Migrationen sehr lange dauern können.

Gemäss dem Spruch "Never touch a running system" wird sich in absehbarer Zukunft bei meinem Arbeitgeber also nichts ändern
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MrTom
l33t
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Joined: 20 Jan 2003
Posts: 608
Location: 92718 Schirmitz, Germany

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 12:27 pm    Post subject: Reply with quote

@Romses:
Wobei es ja hier nicht an Linux liegt, sondern an den Applikationen unter Windows. Denke, unabhänig von Applikationen, gibt es da keine Probleme für eine Umstellung.
Das ist auch der Grund, warum Microsoft etc. sich da so stark auslässt! Die haben nicht direkt ein Argument gegen Linux. Die gehen die Sache halt so an: Alles läuft unter Windows, weshalb sollte man dann auf Linux umstellen.

Das Problem bei dieser Argumentation ist aber, dass inzwischen (zwar langsam) immer mehr Hersteller ihre Software systemunabhänig entwickeln. Viellecht um nicht 90% (Windows), sondern 100% (Linux, MAC) des Marktes zu haben. Oder einfach, um sich vom der Konkurenz zu unterscheiden.

Ich möchte das mal mit USB vergleichen. Auf PCs hat sich kein Mensch für USB interessiert. Apple ist den harten Weg gegangen und hat nur noch USB gemacht. Somit sind immer mehr Produkte für USB auf den Markt gekommen. Auf einen Schlag ist der Trend auf bei den PC-Usern rübergeschwapt. So könnte es sich evtl. auch bei den Applikationen für Linux entwickeln...
_________________
[schimana.net]
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zinion
Guru
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Joined: 27 Oct 2004
Posts: 541
Location: Ruhgebietshausen

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 12:35 pm    Post subject: Reply with quote

Aber die Anwendungen sind kein kleines sondern ein großes Problem. Die Hauptfragestellung sozusagen.

Ich arbeite in einer IT-Firma, wir betreuen die EDV anderer Firmen (und machen auch Webpräsenzen und so und ne Software haben wir auch mal entwickelt) und diese Firmen benutzen branchenspezifische Software die locker 10.000€ und mehr kostet und die es einfach nciht für Linux gibt. Neue kaufen, die unter Linux läuft? Müsste man sich machen lassen. - exorbitante Kosten.

Ein anderer Kunde von uns bekommt gerade eine neue Software von einem dritten Unternehmen. Die programmieren das extra für den. Auf eine Windows-Umgebung, denn da läuft grad üerall Windows. Wenn das fertig ist (und das ist es so gut wie) dann ist eine Linuxumstellung nochmal so teuer, wenn nicht teurer, da die Mitarbeiter ja ne kleine Schulung brauchen. Und so sieht es fast überall aus.

Langfristig gesehen kann es also sinnvoll sein, auf Linux umzusteigen, aber die Kosten wären bei vielen erst 2 Generationen später wieder drin. Wenn alles gutgeht.
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Robelix
l33t
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Joined: 21 Jul 2002
Posts: 759
Location: in a World created by a Flying Spaghetti Monster

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 1:20 pm    Post subject: Reply with quote

MrTom wrote:
@Romses:
Wobei es ja hier nicht an Linux liegt, sondern an den Applikationen unter Windows. Denke, unabhänig von Applikationen, gibt es da keine Probleme für eine Umstellung.
Das ist auch der Grund, warum Microsoft etc. sich da so stark auslässt! Die haben nicht direkt ein Argument gegen Linux. Die gehen die Sache halt so an: Alles läuft unter Windows, weshalb sollte man dann auf Linux umstellen.


Eigentlich ist das ja ein Argument gegen Windows - Wenn man's einmal hat, dann kommt man nur mehr schwierig davon weg.


Äußerst interessant liest sich auch noch folgende Zeile:
M$ wrote:

Windows-Benutzer haben weniger Sicherheits-Schwachstellen als Linux-Benutzer

Linux-Benutzer haben also Schwachstellen 8O
nuja, wir sind halt auch nur Menschen...

robelix
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mysql> SELECT question FROM life, universe, everything WHERE answer=42;
Empty set (2079460347 sec)
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xijo
n00b
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Joined: 20 Sep 2003
Posts: 14

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 1:27 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo zusammen,

mal abgesehen von dem Problem der großen Firmen - denn 'total cost of ownership' ist leider tatsächlich ein dickes Problem, hat sich doch die Haltung von MS gegenüber Linux deutlich geändert (sieht man hier sehr schön).

Anschaulich betrachtet war MS's Einstellung zu Linux früher mal eher diese:

:roll: :lol:

während sie inzwischen schon echte 'Anti-Linux' Seiten im Web publizieren - vergleichbar mit dem Kerlchen hier:

:twisted:

in diesem Sinne Danke für das Kompliment liebes Microsoft-Team und wir machen weiter mit Operation

'Gib Gates keine Chance'

Gruß
xijo
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Realmaker
l33t
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Joined: 17 Sep 2003
Posts: 683
Location: Bremen, Germany

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 1:40 pm    Post subject: Reply with quote

Wie war das noch: Der größte Vorteil von dem neuen Microsoft-Office: Es ist kompitabel zu sich selber
_________________
Athlon 2600+ Barton, Asus A7N8x-X, nForce2, Asus Geforce FX5700 256mb, TwinMos 512ddr-sdram cl 2.5

Wer andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.
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zinion
Guru
Guru


Joined: 27 Oct 2004
Posts: 541
Location: Ruhgebietshausen

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 10:00 pm    Post subject: Reply with quote

Naja, man darf MS nicht jede Fähigkeit absprechen Leute. Die Lizenzpolitik ist asozial und kapitalistisch, die Aussenpolitik aggressiv und die Sicherheitslücken eklatant.

Aber man muss ihnen auch Dinge zugestehen:

Für den dummen Endanwender, der sich nicht mit Kommandozeilen und seinem System auseinandersetzt sehr leicht zu bedienen.

Durch seine Verbreitung absolut kompatibel (ok, nur zu sich selbst aber einen MS-PC findet man sogar in der Wüste)

Wie lauter die Methoden waren mit denen man das erreicht hat mag dahingestellt bleiben. Aber man muss halt zugeben, daß die Einrichtung einer Linux-Umgebung in einem Unternehmen mehr Zeit und Aufmerksamkeit und damit Kosten verursacht. Zumindest im moment noch. Schon daher, daß es weniger Firmen gibt, die Unternehmen Linux-basiert betreuen und durch die Spezialisierung in der Regel wieder teurer sind.

Also das Hauptproblem ist eigentlich die Verbreitung. Solange Winsows Marktführer ist, ist die Wartung desselben halt wesentlich unkomplizierter und kostengünstiger. Dagegen was tun können nur Leute, die die Mittel haben und mutig neue Wege gehen. Wie eineige Stadtverwaltungen zum Beispiel, die auf Linux migriert sind. Für die: *daumenhoch (beide) Das sind die Wegbereiter für eine bessere Zukunft.

Denn selbst wenn der normale mittelständische Unternehmer persönlich mit Linux sypathisiert, wird er kaum einen Weg an Windows vorbei finden. Es sind die größeren, die zuerst eine neue Richtung gehen müssen, damit dadurch auch für die kleinen diese Dinge zugänglich werden, durch geringere Kosten und mehr Support.

Die einzigen Ausnahmen sind hier der private Gebrauch bei Leuten mit ausreichenden PC-Kenntnissen und der Webserver-Bereich, bei dem der Kunde kaum Kontakt mit dem Betriebssystem hat.
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Deever
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Joined: 06 Jul 2002
Posts: 1354
Location: Zürich / Switzerland

PostPosted: Sat Oct 30, 2004 10:57 pm    Post subject: Reply with quote

zinion wrote:
Die Lizenzpolitik ist asozial und kapitalistisch
Könntet ihr bitte mal das Wort "kapitalistisch" aus eurem Hirn löschen? Es ist erstens "kommunistische" Terminologie und zweitens macht es *verdammt* müde...

Quote:
die Sicherheitslücken eklatant.
Nein.
Daß ein paar masochistische Hobbyprogrammierer von der Uni nix besseres auf die Reihe kriegen, ist nicht verwunderlich. Das ignorante Verhalten seitens M$ gegenüber durch deren Software enstandene Schäden ist es, was zum Himmel stinkt. Denkt an die Kinder und die Mailboxen! Man sollte die Marketing-"Spezialisten" und Manager einen Tag lang an den Ei*** aufhängen und die "Programmierer" für die Nacht darauf in Kühlschränke einsperren (vorher sollen sie noch ihre Windosen sozialverträglich vom Netz trennen). Danach sollte man beiden den Zugang zum Netz für immer verbieten.

Quote:
Für den dummen Endanwender, der sich nicht mit Kommandozeilen und seinem System auseinandersetzt sehr leicht zu bedienen.
Da ist mein Spamfilter ganz anderer Meinung...

Quote:
Durch seine Verbreitung absolut kompatibel (ok, nur zu sich selbst
Tatsächlich? Ist mir neu.

Quote:
Aber man muss halt zugeben, daß die Einrichtung einer Linux-Umgebung in einem Unternehmen mehr Zeit und Aufmerksamkeit und damit Kosten verursacht.
Kommt darauf an, wer was einrichtet. Wer es nicht schafft, eine Winbüchse innert ~1h einzurichten und zu entstänkern, den würd ich gar nicht erst anstellen. Richtig: Das heißt, ich würde niemanden einstellen, der ein Windous installierte.

Quote:
Also das Hauptproblem ist eigentlich die Verbreitung. Solange Winsows Marktführer ist, ist die Wartung desselben halt wesentlich unkomplizierter und kostengünstiger.
Du irrst.
Die Verbreitung ist nicht wirklich ausschlaggebend, sonst wäre M$ Software im Serverbereich gar nicht vertreten. Die Kompatibilität ist ausschlaggebend und leider[tm] auch dafür verantwortlich, daß Linux eher UNIX das Wasser abgräbt statt Windous, was mir *einiges* lieber wäre.

Quote:
Wie eineige Stadtverwaltungen zum Beispiel, die auf Linux migriert sind. Für die: *daumenhoch (beide) Das sind die Wegbereiter für eine bessere Zukunft.
Volle Zustimmung!

Gruß,
/dev
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moe
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Joined: 28 Mar 2003
Posts: 1289
Location: Potsdam / Germany

PostPosted: Sun Oct 31, 2004 12:08 am    Post subject: Reply with quote

Ich denke mal der Fakt, dass viele Firmen nicht auf Linux umsteigen können liegt oft an fachlicher Inkompetenz bzw. Fehlern beim Aufbau der IT-Infrastruktur:
- sogenannte Spezialsoftware ist oft schlecht programmiert, da der/die Entwickler zwar Ahnung von der Branche aber nicht vom Programmieren haben, und die Konkurrenz fehlt.
- beim Anschaffen der Technik/Software/Personal wurde in den wenigsten Firmen auf Kompatiblität geachtet, oft wird eine Software angeschafft, weil sie ihren Zweck zur Zeit erfüllt, aber selten nachgefragt wie erweiterbar diese Software ist, und wie sie mit anderen Produkten kompatibel ist.
- ein guter Administrator sollte immer über den Tellerrand hinausschauen und nicht nur Ahnung vom gerade administrierten System haben, viele wissen überhaupt nicht welche Möglichkeiten andere Produkte haben, und sind daher nicht in der Lage objektive Entscheidungen bzgl. Neuanschaffungen etc. zu treffen
Und das ganze gilt allgemein, nicht nur bezogen auf einen Umstieg auf ein anderes Betriebssystem. Ich hatte erst letztens einen Kunden (Rechtsanwaltskanzlei), wo sich 4 Anwälte zu einer Kanzlei zusammengetan haben, jeder aber natürlich vorher schon mit einer Software gearbeitet hat. Dort stand man dann vor dem Problem die Daten von 2 verschiedenen Programmen zusammenzuführen, wofür die Programme natürlich selbst keine Lösung vorgesehen haben. Solche Fragen sollte man vorab schon klären, bevor man sich für eine Software entscheidet, da man sich sonst abhängig macht und wie in diesem Fall erherbliche Mehrkosten hat.
Und wer sich diese "Fakten" von MS durchliest, und sich das Denken noch nicht abgewöhnt hat, sollte auch ohne technisches Wissen mitbekommen, dass wenn Firma X "Firma" Y schlechtmacht der Grund bestimmt nicht der ist, dass X wirklich besser ist, und sie nur aus reiner Freundlichkeit die Benutzer warnen wollen, sondern dass dort Marketing hintersteht. Leider gibts aber wirklich Leute in führenden Positionen im EDV-Bereich, die das als Information auffassen und ungeprüft hinnehmen.
Obwohls an sich so logisch ist, wenn man sich am Dönerstand A nen Döner holt, und der Typ ohne dass man ihn danach fragt erzählt, ich soll bloss nicht zum Dönerstand B gehen, der Döner ist dort total viel schlechter und dass er billiger ist sieht nur auf den ersten Blick so aus, usw.. Dann ist doch klar, dass sich jeder seinen nächsten Döner bei B hole um zu testen ob das stimmt. Es sei denn man hat eine innige Beziehung zum Verkäufer A aufgebaut und vertraut ihm blindlings, aber wenn die Leute das bei nem Imbissverkäufer nicht tun, obwohl die Materie viel überschaubarer ist, wieso tun sie es dann bei einem unüberschaubarenm ungreifbaren Stück Software? Und kleben sich freiwillig und voller Stolz "Powered bei Windows XP" auf ihr Gehäuse?
Ist mehr sehr unklar..
Normalerweise solls mir wurscht sein, ich nutze Linux, und das auch gern. Ich fange aber nicht an, überall wo n Monitor und ne Tastatur angeschlossen ist Linux zu installieren, und muss auch nicht jeden in meinem Bekanntenkreis zu Linux missionieren.
Daher ists mir eigentlich auch total egal, mit welchem Stück Software der Administrator von Firma XYZ gerade rumärgert, allerdings muss man ja alles etwas weiter sehen:
Wenn z.B. Aldi im Jahr 1M€ für EDV ausgibt, ist doch klar, dass das im Endeffekt vom Kunden, also von uns mitgetragen wird.
Wenn sensible Kundendaten auf von Hause aus unsicheren Systemen gespeichert werden, geht mich das auch was an.
Wenn Spezialsoftware aufgrund ihrer Konkurenzlosigkeit stark überteuert verkauft wird, andere Lizenz-Nebenkosten verursacht, und im Endeffekt nichtmal besonders gut ist, wird zum Schluss entweder das Produkt, der Firma die sie einsetzt, teurer oder schlechter als ein sein müsste.
Und da es kaum noch Wirtschaftszweige gibt, die keine EDV einsetzen, zieht sich das ja durch alle Bereiche und wird im Endeffekt aber immer durch die Endkunden getragen. Dazu sollte es mal ne Studie geben, wieviel jeder Otto-Normalverbraucher im Jahr indirekt an diversen Lizenzgebühren diverser Hersteller zahlt.
Trotzdem bleibt die Frage ob und was man dagegen tun kann, vermutlich nicht viel..

Gruss Maurice
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