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virtual - so langsam reichts aber wirklich
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schmidicom
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Joined: 09 Mar 2006
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PostPosted: Fri Nov 30, 2012 8:22 pm    Post subject: virtual - so langsam reichts aber wirklich Reply with quote

Mich auf diese weise zu beschweren ist eigentlich nicht meine Art aber inzwischen habe sogar genug.

So langsam übertreiben es die Devs aber wirklich mit ihren virtuals. Erst bekommt udev sein eigenes virtual das mir fast ein downgrade reinwürgt und jetzt will mir ein weiteres virtual einen Kernel aus der Portage-Datenbank installieren obwohl ich durchaus in der Lage bin mich selbst darum zu kümmern.

Ist diese Gängelung echt nötig?
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toralf
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PostPosted: Fri Nov 30, 2012 8:46 pm    Post subject: Reply with quote

bzgl. des Kernels hilft vllt. etwas in dieser Art :
Code:
$ cat /etc/portage/profile/package.provided
sys-kernel/vanilla-sources-3.4.10
sys-kernel/vanilla-sources-3.5.3
Ansonsten sollte eher die Größe des portage trees an sich ein Grund zum Ärgernis sein als die paar zusätzlichen virtuals, oder ?
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schmidicom
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 7:52 am    Post subject: Reply with quote

Dabei entstehen dummerweise zwei neue Probleme:
1. Dadurch müsste ich jedes sourcen ebuild einzeln in diese Datei eintragen und das auch noch nach jedem sync aufs neue.
2. Sobald diese Datei existiert funktioniert ufed nicht mehr und darauf kann/werde ich nicht verzichten.

Meine Lösung für diesen nervtöter sieht jetzt folgender massen aus:
Code:
slap ~ # cat /usr/local/portage/virtual/linux-sources/linux-sources-9999.ebuild
# Copyright 1999-2012 Gentoo Foundation
# Distributed under the terms of the GNU General Public License v2
# $Header: /var/cvsroot/gentoo-x86/virtual/linux-sources/linux-sources-0.ebuild,v 1.7 2012/11/24 20:33:52 pacho Exp $

EAPI=2

DESCRIPTION="Virtual for Linux kernel sources"
HOMEPAGE=""
SRC_URI=""

LICENSE=""
SLOT="0"
KEYWORDS="alpha amd64 arm hppa ia64 ~mips ppc ppc64 s390 sh sparc x86"
IUSE=""

DEPEND=""
RDEPEND=""

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mv
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 8:29 am    Post subject: Reply with quote

schmidicom wrote:
1. Dadurch müsste ich jedes sourcen ebuild einzeln in diese Datei eintragen und das auch noch nach jedem sync aufs neue.

Weder noch.
Zum 1. Teil: Wenn eine der OR-Dependencies vorhanden ist, sind die Abhängigkeiten erfüllt. (Man könnte sich streiten, ob es angemessener wäre, direkt virtual/linux-sources-9999 einzutragen, aber das ist eher eine philosophische als eine praktisch relevante Überlegung.)
Zum 2. Teil: Nein, schau dir den Pfad mal an.
Quote:
2. Sobald diese Datei existiert funktioniert ufed nicht mehr und darauf kann/werde ich nicht verzichten.

Wie meinen? Was hat ufed mit Portage-Konfigurationsdateien zu tun?
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mv
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Joined: 20 Apr 2005
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 8:32 am    Post subject: Re: virtual - so langsam reichts aber wirklich Reply with quote

schmidicom wrote:
Ist diese Gängelung echt nötig?

Je mehr virtuals, desto weniger Gängelung, weil Du dann verhältnismäßig schmerzlos das portage-Programm gegen Dein eigenes Ebuild austauschen kannst. Im Idealfall wären alle Ebuilds zusätzlich auch als Virtuals vorhanden.
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schmidicom
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Joined: 09 Mar 2006
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 9:04 am    Post subject: Reply with quote

In den meisten fällen haben die virtuals durchaus sinn aber hier wohl kaum. Ich habe zumindest noch kein Linux gesehen das ohne Kernel gestartet werden konnte und somit kann man wohl davon ausgehen das irgendein Kernel immer vorhanden ist.

Also wofür braucht es da ein virtual?
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mv
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 10:16 am    Post subject: Reply with quote

schmidicom wrote:
ch habe zumindest noch kein Linux gesehen das ohne Kernel gestartet werden konnte

kernel != kernel-sources.
Es geht um die Sourcen selbst, die z.B. zum Bauen von Modulen benötigt werden (und das geht vielleicht sogar unter BSD oder prefix).

Natürlich steht es Dir frei, die Sourcen unabhängig von portage zu installieren, genauso wie es Dir bei jedem anderen Paket auch freisteht, es unabhängig von portage zu installieren. Um portage mitzuteilen, dass Du das selber machen willst, gibt es die package.provided-Datei. Wieso sollten da die kernel-source-ebuilds eine Ausnahme machen?
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toralf
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 10:28 am    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
Natürlich steht es Dir frei, die Sourcen unabhängig von portage zu installieren
Genau das ist - anbei bemerkt - mein USE case. Ich habe sowohl Linus' tree als auch den stable tree ins selbe Repository gecloned und wende nun immer von dort die diffs auf /usr/src/linux-3.x.y an
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bell
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 11:53 am    Post subject: Reply with quote

Meine Meinung ist auch dass die Virtuals was gutes sind. Dass jetzt eines für udev da ist, bedeutet für mich dass Gentoo sich auch für die SystemD-Udev Alternativen wie zB. dem Fork eudev öffnet. Somit bleibt die Qual der Wahl beim User, wie es bei Gentoo üblich ist.

zum Kernel: Da hat mv schon alles gesagt: kernel != kernel-sources (+1).
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schmidicom
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 11:57 am    Post subject: Reply with quote

Die Gründe für das udev virtual kann ich ja noch teilweise nachvollziehen aber das für die Kernelsourcen nicht wirklich. Es wird wohl kaum einer unter Gentoo einen Kernel installieren und danach die Sourcen aus denen er gemacht wurde wieder löschen.
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Josef.95
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 11:59 am    Post subject: Reply with quote

schmidicom wrote:
In den meisten fällen haben die virtuals durchaus sinn aber hier wohl kaum. Ich habe zumindest noch kein Linux gesehen das ohne Kernel gestartet werden konnte und somit kann man wohl davon ausgehen das irgendein Kernel immer vorhanden ist.

Also wofür braucht es da ein virtual?
Wie schon angemerkt geht es um die linux-sources, nicht um den Kernel selbst.
Mit dem virtual/linux-sources Paket soll doch nur sichergestellt werden das Sources als Abhängigkeit installiert werden, sofern denn benötigt. Welche Sources du letztendlich nutzen möchtest steht dir frei.
Schau dir das virtual/linux-sources Ebuild doch mal an ;)
Von Gängelung kann wirklich keine Rede sein - im gegenteil, dir bleibt mit dem virtual die freie Wahl :)
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bell
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Joined: 27 Nov 2007
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 12:10 pm    Post subject: Reply with quote

Das Prinzip des Virtuals ist: Es muss IRGENDEINES der dort enthaltenen Pakete vorhanden sein. Somit hat virtual/linux-sources die Abhängigkeit erfüllt, EGAL welche Sources Du drauf hast. Wenn Du was eigenes nimmst, musst Du Portage über package.provided sagen "Ich habe was eigenes".
Quote:
Es wird wohl kaum einer unter Gentoo einen Kernel installieren und danach die Sourcen aus denen er gemacht wurde wieder löschen.
Wieso nicht? Wenn man den Speicherplatz braucht? zB. auf einem Live-Medium oder einem Embedded System? Es gibt auch Systeme, für die man lieber einen fertigen Kernel nimmt und selbst keinen baut, da man selbst nicht alle Patches zusammensuchen will oder zur Verfügung hat (Beispiel: Fritzbox), oder man traut sich nicht einen eigenen Kernel zu flashen und nutzt daher den bereits geflashten funktionierenden Kernel des Herstellers, oder oder oder. In all diesen Fällen hat man normalerweise keine Sources installiert, die ggf. zum Bauen bestimmter zusätzlicher Kernel-Module benötigt werden.
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Schorchgrinder
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PostPosted: Sat Dec 01, 2012 12:57 pm    Post subject: Reply with quote

gerade mal geschaut, bei mir ist das virtual/linux-sources nicht installiert bzw benötigt.
Sollte also irgend eine Paketabhängigkeit, die das Paket mit installieren will.
_________________
AMD Athlon 1000 Mhz, RIVA TNT2/TNT2 Pro, Creative Labs SB Live, 1500 MB Arbeitsspeicher
damit läuft der Rechner unter Gentoo immer noch recht gut

AMD Athlon II X4 600e 2200 Mhz, Nvidia G210, 4GB RAM
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bell
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Joined: 27 Nov 2007
Posts: 421

PostPosted: Sat Dec 01, 2012 1:07 pm    Post subject: Reply with quote

Bei mir:
Code:
$ equery d virtual/linux-sources
 * These packages depend on virtual/linux-sources:
app-emulation/virtualbox-modules-4.2.4 (kernel_linux ? virtual/linux-sources)
app-emulation/vmware-modules-271.1 (kernel_linux ? virtual/linux-sources)
x11-drivers/nvidia-drivers-304.64 (kernel_linux ? virtual/linux-sources)

Die Sources werden zum Bauen von externen Modulen benötigt. Wenn Du keine externen Module bauen willst, benötigst Du auch keine Kernel-Sources.
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mv
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PostPosted: Sun Dec 02, 2012 8:18 am    Post subject: Reply with quote

bell wrote:
Die Sources werden zum Bauen von externen Modulen benötigt.

Wenn das Ganze mal konsequent in allen Modulen benutzt wird, könnte man damit vermutlich emerge @module-rebuild schneller implementieren. Kennt jemand ein Modul bei dem diese Abhängigkeit noch fehlt? Ansonsten könnte man das vielleicht mal als Feature Request an Portage melden...
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Josef.95
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Joined: 03 Sep 2007
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PostPosted: Sun Dec 02, 2012 1:57 pm    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
bell wrote:
Die Sources werden zum Bauen von externen Modulen benötigt.

Wenn das Ganze mal konsequent in allen Modulen benutzt wird, könnte man damit vermutlich emerge @module-rebuild schneller implementieren. Kennt jemand ein Modul bei dem diese Abhängigkeit noch fehlt? Ansonsten könnte man das vielleicht mal als Feature Request an Portage melden...

Ist mit der aktuellen portage-2.1.11.31 Version nun auch in stable verfügbar :)
Ja, nach langem warten ist es nun endlich soweit - es sind nun standardmäßig folgende Sets in in der stable Version verfügbar:
Code:
# emerge --list-sets
live-rebuild
module-rebuild
preserved-rebuild
selected
system
world
x11-module-rebuild
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mv
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Joined: 20 Apr 2005
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PostPosted: Mon Dec 03, 2012 2:06 am    Post subject: Reply with quote

Josef.95 wrote:
mv wrote:
bell wrote:
Die Sources werden zum Bauen von externen Modulen benötigt.

Wenn das Ganze mal konsequent in allen Modulen benutzt wird, könnte man damit vermutlich emerge @module-rebuild schneller implementieren

Ist mit der aktuellen portage-2.1.11.31 Version nun auch in stable verfügbar :)

Das ist ein Missverständnis: Mit "schneller implementieren" meinte ich, die bestehende Implementation zu beschleunigen: Die Benutzung von @module-rebuild dauert nämlich sehr lange, weil alle installierten Filepfade überprüft werden. Bei der alternativen Implementation müsste man nur die direkte reverse-Dependency von virtual/linux-sources auswerten, was i.d.R. schneller sein sollte (und zumindest durch das sqlite-Backend beschleunigt werden kann).
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Josef.95
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Joined: 03 Sep 2007
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PostPosted: Mon Dec 03, 2012 6:20 am    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
Das ist ein Missverständnis: Mit "schneller implementieren" meinte ich, die bestehende Implementation zu beschleunigen: [....]

Argh ja, es war ein Missverständnis meinerseits - ich nahm an das es ums zügige bereitstellen des module-rebuild Sets selbst, im stable portage ging.
Sorry, mein Fehler..
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