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Hat jemand Bock auf grub2?
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Klaus Meier
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PostPosted: Thu Jun 28, 2012 6:19 pm    Post subject: Hat jemand Bock auf grub2? Reply with quote

Ist ja heute angeblich fertig geworden...

Ich spiele ja gerne rum und probiere auch mal Neues aus, aber es gibt nichts, was mich jemals so angekotzt hat wie grub2. Tut mir leid, aber dieses Wort muss sein.

Wie kann man etwas so grundlegendes wie das Booten eines Systems so kompliziert und umständlich machen? Eine Datei, die ich mit einem Texteditor bearbeite, das ist doch absolut optimal für diesen Vorgang. Und jetzt geht dass alles automatisch. Oder nicht. Die entscheidende Datei darf ich nicht editieren, sie wird überschrieben.

Ich will dem Kernel Parameter übergeben. Die schreibe ich in eine Datei. Die gilt dann für alle Kernel. Was für ein Scheiß. Wenn ich das für meinen Kernel machen möchte, warum wird dass dann auch an Ubuntu oder Fedora übergeben? Wie kann ich systemd testen? Angenommen, das System startet damit nicht, dann habe ich immer noch meinen Kernel ohne diesen Parameter. Nur, wie lange noch? Ok, ich kann mir da so eine Kaskade einrichten, wo ich von grub2 aus den alten grub mit seiner Konfigurationsdatei starten kann. Das ist für mich Fortschritt!

Und jetzt die Krönung: 2005 haben die Entwickler die Arbeit am alten grub eingestellt. Und heute gibt es den Nachfolger. 7 Jahre lang durften sich irgendwelche Leute drum kümmern, damit so halbwegs etwas mit aktuellen Filesystemen geht. Und jetzt kommt dieses Monstrum. Nach 7 Jahren. Da war doch etwas mit Hans Reiser. Die Tatsache, dass der sofort nach dem reiser3 im Kernel war, den Support eingestellt hat und sich nur noch reiser4 gewidmet hat, dass war doch der Hauptgrund, warum es reiser4 nie in den Kernel geschafft hat. Und das zu Recht. Und jetzt? Fangen die nächsten Monat mit grub3 an, was dann 2020 erscheint?

Entwickelt grub 0.97 weiter. Von einem Fork kann man da ja nicht reden.


Edit: Das Grauen ist da... Gestern kaum geschrieben kam heute morgen grub2. Die in der Doku beschriebene Methode, grub2 von grub aus zu starten hat bei mir nicht funktioniert, es wurde kein core.img erzeugt. Dann habe ich 2x Gentoo auf der Platte, einmal auf /dev/sda1 und dann auf /dev/sda5, jeweils ohne Boot Partition. Das Starten von /dev/sda5 schlug fehl. Es wurde zwar der richtige Kernel ausgewählt, aber dann das System von /dev/sda1 gestartet. Das hatte folgenden Grund:

Ich hatte einen link vmlinuz auf vmlinuz-3.4.4-gentoo, damit ich nicht bei jeder Kernelinstallation die grub.conf ändern muss. make-install hat das automatisch aktualisiert. Daran ist grub2 gescheitert. Alles gelöscht und nur die reinen Dateien installiert, damit hat es geklappt. Ok, erst mal soweit alles ok, schaun wir mal...

2. Edit: Einfach einmal http://www.gnu.org/software/grub/manual/html_node/Role-of-a-boot-loader.html lesen, dann kann man die Entwicklung von grub2 nachvollziehen. Was nicht bedeutet, dass man sie versteht...
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bell
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PostPosted: Fri Jun 29, 2012 11:41 am    Post subject: Reply with quote

Ich hatte mal eine Zeit lang Grub2 verwendet. So schlimm ist es nicht. Es gibt ein Konvertierungs-Skript welches aus Grub-1 Config Dir eine Grub-2 Konfig generiert. Die Automatismen mochte ich auch nicht und habe sie daher nicht verwendet. Hab immer direkt die /boot/grub2/gub.cfg editiert.

Was mich geärgert hatte ist dass das lua-Modul nicht mehr da ist auf dem die meisten Themes aufsetzen. Somit gab es kein Eye-Candy was ich mir von Grub-2 versprochen hatte.
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disi
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PostPosted: Fri Jun 29, 2012 11:59 am    Post subject: kann nicht klagen Reply with quote

Also ich benutze grub2 zwei schon seit ich eine SSD habe, wo ich anfing GPT zu nutzen und der alte grub das Anfangs nicht unterstuetzte. Das muss so vor etwa ~3 Jahren gewesen sein.

Die Konfigurationsdateien kann man immer noch von Hand editieren oder eben das Skript laufen lassen. Was das Skript in die grub.cfg schreibt kann man in /etc/grub/ (glaub) aendern. Dort mache ich z.B. Aenderungen welche Parameter benutzt werden. Vergleich das mit xorg.conf. Da war mal eine Datei und nun kann man in /etc/xorg.conf.d/ teile einer eigenen config ablegen und ein Skript setzt diese zu einer kompletten xorg.conf zusammen, die dann an X uebergeben wird.

Symlinks zum kernel und initramfs habe ich auch, die funktionieren auch mit grub2.
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Klaus Meier
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PostPosted: Sat Jun 30, 2012 12:51 pm    Post subject: Reply with quote

Naja, was funktioniert und was nicht, ist wohl auch etwas vom dem wie abhängig. So triviale Dinge, wie einfach den Titel eines Menüeintrages etwas griffiger zu machen arten ja schon in Arbeit aus. Ich über lege gerade, wie ich meinen Rechner komplett umpartitioniere, weil ich eine weitere Platte eingebaut habe. Also jetzt eine Boot Partition, aber 2 Systeme, ob das funktioniert?

Ich wohl doch am einfachsten, die ganzen Autoscheiss zu ignorieren und die grub.cfg manuell zu editieren.
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mv
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PostPosted: Sat Jun 30, 2012 10:57 pm    Post subject: Reply with quote

Klaus Meier wrote:
Ich wohl doch am einfachsten, die ganzen Autoscheiss zu ignorieren und die grub.cfg manuell zu editieren.

Definitiv. Mit grub.cfg hat man ungefähr das, was früher mal Grub war - den anderen Käse braucht man ja nicht zu benutzen. Ein Vorteil ist, dass boot jetzt die Partitionen anhand uuid lokalisieren kann, so dass man u.U. bei kleiner Umbauten/Umpartitiionierungen sogar noch mit der vorherigen grub.cfg hinkommen kann. Das ist aber m.E. im Wesentlichen schon der einzige Vorteil. Außer natürlich für Leute, die EFI brauchen; für die gibt es ja wohl nahezu gar keine Alternative.
Leider kann auch grub2 keine CD booten, wenn es von einer Harddisk aus gestartet wurde.
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Klaus Meier
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PostPosted: Sun Jul 01, 2012 11:36 am    Post subject: Reply with quote

Mein Flehen wurde erhört...

Der einzige Grund, mich mit grub2 zu beschäftigen ist UEFI. Sollte doch auch mal btrfs können, aber das haben sie wohl noch nicht hinbekommen, jedenfalls habe ich noch nichts derartiges gefunden. Die Boot Partition spart man sich dadurch also nicht.

http://www.heise.de/open/meldung/Gummiboot-soll-Linux-auf-UEFI-Systemen-starten-1628827.html

Das Teil läuft zwar nur mit UEFI, aber ansonsten tut es ja der alte grub. Und das Konzept gefällt mir, zentral an einer Stelle, also nicht für jedes BS einen eigenen, und es steht da: EINFACH!!!
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disi
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PostPosted: Sun Jul 01, 2012 1:26 pm    Post subject: Reply with quote

Oh, wollte hier noch die richtige Datei schreiben. Eigene Konfigurationen sollten in die /etc/defaults/grub gehen:
Code:
# Copyright 1999-2012 Gentoo Foundation
# Distributed under the terms of the GNU General Public License v2
# $Header: /var/cvsroot/gentoo-x86/sys-boot/grub/files/grub.default-2,v 1.2 2012/06/28 22:36:53 floppym Exp $
#
# To populate all changes in this file you need to regenerate your
# grub configuration file afterwards:
#     'grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg'
#
# See the grub info page for documentation on possible variables and
# their associated values.

GRUB_DISTRIBUTOR="Gentoo"

GRUB_DEFAULT=0
GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0
GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=false
GRUB_TIMEOUT=5

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="fastboot quiet pcie_gen2=1 radeon.audio=1 zfs.zfs_arc_max=2048M"
GRUB_CMDLINE_LINUX=""

# Uncomment to disable graphical terminal (grub-pc only)
#GRUB_TERMINAL=console

# The resolution used on graphical terminal.
# Note that you can use only modes which your graphic card supports via VBE.
# You can see them in real GRUB with the command `vbeinfo'.
#GRUB_GFXMODE=640x480

# Path to theme spec txt file.
# The starfield is by default provided with use truetype.
# NOTE: when enabling custom theme, ensure you have required font/etc.
#GRUB_THEME="/boot/grub2/themes/starfield/theme.txt"

# Background image used on graphical terminal.
# Can be in various bitmap formats.
GRUB_BACKGROUND="/boot/grub2/mybackground.png"

# Uncomment if you don't want GRUB to pass "root=UUID=xxx" parameter to kernel
GRUB_DISABLE_LINUX_UUID=true

# Uncomment to disable generation of recovery mode menu entries
#GRUB_DISABLE_RECOVERY=true

Da kann man auch die Recovery rauswerfen oder UUID Krams, der mich immer verwirrt (was praktisch eine '1' ist und die
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT, GRUB_CMDLINE_LINUX werden nicht an die command line angehaengt.)

Dual Boot Krams sollte hier rein:
/etc/grub.d/40_custom
Code:
#!/bin/sh
exec tail -n +3 $0
# This file provides an easy way to add custom menu entries.  Simply type the
# menu entries you want to add after this comment.  Be careful not to change
# the 'exec tail' line above.

Die wuerden dann auch nie veraendert, weil es einfach hinten an die grub.cfg angehaengt wird.
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schmidicom
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 7:24 am    Post subject: Reply with quote

Also ich verwende ja seit einiger Zeit EXTLINUX (SYSLINUX) bei meinen Gentoo Installationen (vom Server über den Desktop bis zum Laptop) und bin bis jetzt glücklich damit, es kommen regelmäßig aber in angemessenen Abständen Updates (es wird also aktiv daran gearbeitet) und die Konfiguration ist im vergleich zu den GRUB-Legacy Nachfolgern extrem einfach. Und wenn ich mich im Internet nicht allzu extrem verlesen habe soll mit Version 5 auch die EFI Unterstützung dazu kommen.

Oder anders gesagt: Ich kann auf das GRUB gefummel verzichten...

EDIT:
Hier meine "/boot/extlinux.conf" von einem meiner Gentoo Server als Beispiel
Code:
DEFAULT gentoo
TIMEOUT 10
PROMPT 1

LABEL gentoo
KERNEL /boot/vmlinuz-3.2.12
APPEND rootfstype=ext4 root=/dev/sda2 video=vmwgfx:1024x768-24@60 quiet

LABEL gentoo-old
KERNEL /boot/vmlinuz-3.2.2
APPEND rootfstype=ext4 root=/dev/sda2 video=vmwgfx:1024x768-24@60 quiet

einfacher gehts wohl nicht.
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mv
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 8:32 am    Post subject: Reply with quote

Einen wichtigen Vorteil von Grub2 habe ich vergessen, den ich an meinem Lapop nutze, der immer wieder mal bei verschiedene Beamern mit verschiedenen Auflösungen gebootet werden muss.

Dort habe ich mir mit grub.cfg ein Menü gemacht, in dem ich die Auflösung auswählen kann - diese wird dann als Variable an den Kernel übergeben.

Das Gleiche kann man mit anderen Kernel-Parametern machen, die man nur ab und zu braucht (forcefsck oder Starten einer Not-Shell, beispielsweise).
Was beim Laptop besonders praktisch ist, ist, dass man nur einige dieser Dinge dann mit einem Passwort versehen kann.

Auf diese Weise habe ich interaktiv beim Booten alle Kombinationen zur Verfügung.

Mit Legacy-Grub wäre das nicht möglich, da die Auswahlliste aller Kombinationen beim Booten viel zu lang wäre (und eine Datei mit Hunderten von Booteinträgen möchte man ja auch nicht manuell editieren, wenn sich einmal das Partitionslayout ändert.)

Mit dem Auto-Ranz von grub2 geht das natürlich auch nicht - spätestens beim Handeln der Passworte geht das fürchterlich schief - aber mit der grub.cfg alleine kann man das sehr brauchbar handhaben.
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Klaus Meier
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 8:35 am    Post subject: Reply with quote

schmidicom wrote:
Also ich verwende ja seit einiger Zeit EXTLINUX (SYSLINUX) bei meinen Gentoo Installationen (vom Server über den Desktop bis zum Laptop) und bin bis jetzt glücklich damit, es kommen regelmäßig aber in angemessenen Abständen Updates (es wird also aktiv daran gearbeitet) und die Konfiguration ist im vergleich zu den GRUB-Legacy Nachfolgern extrem einfach. Und wenn ich mich im Internet nicht allzu extrem verlesen habe soll mit Version 5 auch die EFI Unterstützung dazu kommen.

Oder anders gesagt: Ich kann auf das GRUB gefummel verzichten...

EDIT:
Hier meine "/boot/extlinux.conf" von einem meiner Gentoo Server als Beispiel
Code:
DEFAULT gentoo
TIMEOUT 10
PROMPT 1

LABEL gentoo
KERNEL /boot/vmlinuz-3.2.12
APPEND rootfstype=ext4 root=/dev/sda2 video=vmwgfx:1024x768-24@60 quiet

LABEL gentoo-old
KERNEL /boot/vmlinuz-3.2.2
APPEND rootfstype=ext4 root=/dev/sda2 video=vmwgfx:1024x768-24@60 quiet

einfacher gehts wohl nicht.

Das habe ich mir angeschaut. Sieht nicht gut aus, es kann kein ntfs. Noch nicht, ist noch experimentell.
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schmidicom
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 8:44 am    Post subject: Reply with quote

Klaus Meier wrote:
Das habe ich mir angeschaut. Sieht nicht gut aus, es kann kein ntfs. Noch nicht, ist noch experimentell.

Nur so aus reiner neugier, wieso brauchst du NTFS im Bootloader?
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disi
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 8:45 am    Post subject: Reply with quote

schmidicom wrote:
Klaus Meier wrote:
Das habe ich mir angeschaut. Sieht nicht gut aus, es kann kein ntfs. Noch nicht, ist noch experimentell.

Nur so aus reiner neugier, wieso brauchst du NTFS im Bootloader?


Kann auch kein zfs... :?
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Klaus Meier
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 8:47 am    Post subject: Reply with quote

schmidicom wrote:
Nur so aus reiner neugier, wieso brauchst du NTFS im Bootloader?

Ach, das bezieht sich auf das FS der Bootpartition, nicht auf das zu startende System? Dann werde ich noch etwas weiter forschen.
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schmidicom
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Joined: 09 Mar 2006
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 8:53 am    Post subject: Reply with quote

Klaus Meier wrote:
schmidicom wrote:
Nur so aus reiner neugier, wieso brauchst du NTFS im Bootloader?

Ach, das bezieht sich auf das FS der Bootpartition, nicht auf das zu startende System? Dann werde ich noch etwas weiter forschen.

Wenn du ein Windows mit EXTLINUX booten willst solltest du einen chainload machen, das funktioniert bei meinem Desktop-PC zuhause einwandfrei.
http://www.syslinux.org/wiki/index.php/Comboot/chain.c32

EDIT:
Den NTFS Support braucht es ja so weit ich weiss nur wenn der Bootloader selbst auf einer NTFS Partition liegt oder von dort irgendwelche Dateien laden muss was beim chainload nicht nötig ist.
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Erdie
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 10:49 am    Post subject: Reply with quote

Ich kann die Eröffnung von Klaus Meier nachvollziehen. Ich nutze bisher noch grub aber als ich mal an der Kubuntu Installation meiner Frau am Grub2 rumfummeln mußt, dachte ich mir: "Was für ein Müll .."
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bell
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 11:26 am    Post subject: Reply with quote

Ich sehe gerade, Grub:2 ist ja nicht mehr hard-masked, sondern schon im Testing oO. Die Zeit für den Umstieg nähert sich...
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Klaus Meier
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Joined: 18 Apr 2005
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 11:27 am    Post subject: Reply with quote

bell wrote:
Ich sehe gerade, Grub:2 ist ja nicht mehr hard-masked, sondern schon im Testing oO. Die Zeit für den Umstieg nähert sich...

Ich schrieb doch: Das Grauen ist da...
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Erdie
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Joined: 20 May 2004
Posts: 1688
Location: Heidelberg - Germany

PostPosted: Mon Jul 02, 2012 2:38 pm    Post subject: Reply with quote

Heißt das etwas, wir werden genötigt auf grub2 umzusteigen? 8O
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ChrisJumper
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Joined: 12 Mar 2005
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 2:45 pm    Post subject: Reply with quote

Sehr interessant. Genau das hat mich bisher auch davon abgehalten zu Wechseln, aber ich bin sehr zuversichtlich das ein Wechsel, wenn er denn mal im Stable-Zweig ankommt auch einfach von statten geht.

Ich stand vor den selben Problemen wie Klaus Meier, als ich Grub2 testen wollte und verwende daher noch den Vorgänger. Sehe das aber auch nicht so pessimistisch. Denke das was Grub2 kann und nicht, ist hier eher ein Problem der fehlenden Dokumentationen.
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Klaus Meier
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Joined: 18 Apr 2005
Posts: 2267
Location: Bozen

PostPosted: Mon Jul 02, 2012 2:50 pm    Post subject: Reply with quote

Nein, man wird nicht gezwungen, es zu benutzen. Es ist slottet, du kannst grub-0.97 weiterhin parallel dazu benutzen.

@ChrisJumper: Nein, es liegt nicht an der Dokumentation, es liegt an grub2. Schau dich doch mal in allegemeinen Foren um, wo über grub2 berichtet wird, niemand kann diesem Monster etwas abgewinnen. Oder anders ausgedrückt (ist aber nicht von mir): Grub2 ist ein tolles Betriebssystem, was jetzt noch fehlt ist ein brauchbarer Bootloader.
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mv
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Joined: 20 Apr 2005
Posts: 4068

PostPosted: Mon Jul 02, 2012 8:56 pm    Post subject: Reply with quote

Ich kann nur nochmals wiederholen: Mit grub.cfg hat man ziemlich genau das, was es auch in legacy grub gab, nur dass grub.cfg noch viel mehr Möglichkeiten bietet. Komplizierter als legacy grub wird dies höchstens, wenn man die Zusatzfeatures ausnutzen will.
Die grub.cfg automatisch erstellen zu lassen, sollte man vermeiden (und auf Gentoo ist das auch kein Problem: Man braucht nur nicht das entsprechende Script aufrufen, dessen Name ich schon vergessen habe). Ein einmaliger erster Aufruf dieses Script kann nicht schaden, weil man dann schon mal eine ganz gute Beispiel-grub.cfg hat, die man dann an die eigenen Wünsche anpassen kann.
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disi
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PostPosted: Mon Jul 02, 2012 9:17 pm    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
Ich kann nur nochmals wiederholen: Mit grub.cfg hat man ziemlich genau das, was es auch in legacy grub gab, nur dass grub.cfg noch viel mehr Möglichkeiten bietet. Komplizierter als legacy grub wird dies höchstens, wenn man die Zusatzfeatures ausnutzen will.
Die grub.cfg automatisch erstellen zu lassen, sollte man vermeiden (und auf Gentoo ist das auch kein Problem: Man braucht nur nicht das entsprechende Script aufrufen, dessen Name ich schon vergessen habe). Ein einmaliger erster Aufruf dieses Script kann nicht schaden, weil man dann schon mal eine ganz gute Beispiel-grub.cfg hat, die man dann an die eigenen Wünsche anpassen kann.


Also zusammengefasst:
loesche alle Symlinks auf /boot (nimm die kompletten Namen)
setze deine gewuenschten Boot Parameter in /etc/defaults/grub
baue den Kernel

erstelle irgendwelche zusaetzlichen Menu-Eintraege in /etc/grub.d/40custom

lasse 'grub2-mkconfig -o /boot/grub.cfg' laufen


Von da an, immer wenn ein einer Kernel kommt:
Code:
# grub2-mkconfig -o /boot/grub.cfg


Hin und wieder alte Kernel aus /boot und /lib/modules manuell entfernen...
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Klaus Meier
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PostPosted: Tue Jul 03, 2012 12:12 pm    Post subject: Reply with quote

Na gut, wenn man etwas flexibel ist und sich bewusst ist, wie grub2 funktioniert, dann kann man damit auch leben. Ok, es funktioniert nur ohne Symlinks. Aber dann funktioniert die Autokonfiguration erstaunlich gut. 95% aller Rechner werden wohl so erst mal starten.

Und dann kann man sich entscheiden, ob man es einfach so lässt oder das Ganze manuell macht. Ersteres ist nicht besonders schön, aber es funktioniert. Ich hatte halt so meine Erfahrungen, mit automatisch erstellten grub.conf von anderen Distributionen. Das ging bei mir mit einer Quote von 95% in die Hose. Das scheinen sie wirklich in den Griff bekommen zu haben.

Nett wird es dann aber, wenn es nicht funktioniert. Auch wenn es nicht viele sind, die Berichte darüber im Netz sind heftig.
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musv
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PostPosted: Wed Jul 04, 2012 11:58 am    Post subject: Reply with quote

Ich hab systematisch alles auf grub2 umgestellt, da ich bei 2 Rechnern auf GPT umgestiegen bin. Die Konfigurationsskripte gingen bei mir nie auch nur ansatzweise. Hab mir 'ne minimale grub.cfg zusammengebastelt, die ganz gut funktioniert.

Bis auf die Partitionsnummern war's kein großer Unterschied zu Grub1.
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Klaus Meier
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PostPosted: Wed Jul 04, 2012 12:00 pm    Post subject: Reply with quote

musv wrote:
Ich hab systematisch alles auf grub2 umgestellt, da ich bei 2 Rechnern auf GPT umgestiegen bin. Die Konfigurationsskripte gingen bei mir nie auch nur ansatzweise. Hab mir 'ne minimale grub.cfg zusammengebastelt, die ganz gut funktioniert.

Bis auf die Partitionsnummern war's kein großer Unterschied zu Grub1.

Hast du eine arg komplizierte Konfiguration? Poste mal den Inhalt von deinem Ordner /boot. Es dürfen keine Links drin sein und an alle Dateien muss die Versionsnr. angehängt sein, sonst klappt es nicht.
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