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Nutzt jemand glücklich Gnome3?
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Klaus Meier
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Joined: 18 Apr 2005
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PostPosted: Thu Apr 19, 2012 11:44 am    Post subject: Nutzt jemand glücklich Gnome3? Reply with quote

Ok, ich denke, das Thema gab es hier schon öfters mal, aber ich hatte ja längere Zeit kein Netz und hab meinen Rechner erst vor kurzem aktualisieren können. Aber die Bedienung ist schon schockierend. Aber vielleicht hat ja jemand ein paar Tips für mich, so wie es damals bei KDE auch war.

Es ist ja so gut wie alles schlechter bis unbrauchbar geworden. Keine Ahnung, wie man so etwas für Leute vorsehen kann, die früher mal Gnome2 genutzt haben. So als Beispiel, ich habe öfters so drei bis vier Terminals auf dem Bildschirm offen. Früher ein Button im Panel, viermal geklickt und sie waren da. Jetzt nach links oben, dann kommt dieses komische Ding, was ein Mischmasch aus Starter für Anwendungen und Anzeige für laufende Anwendungen ist. Schon das ist ein Unding. Ich klicke da einmal drauf, dann kommt ein neues Terminal, ok, geht ja noch. Klicke ich da noch mal drauf, dann kommt aber kein zweites, man wechselt zum ersten. Also Rechtsklick, neues Fenster öffnen usw. Sind dann schon drei Aktionen statt einer.

Jetzt zu einem Fenster wechseln. Früher ein Klick in die Taskleiste. Und nun? Wieder links oben, nach rechts auf die Screens, auf einen Screen klicken, dann auf die Anwendung. Und dabei mit der Maus mehrmals über den ganzen Bildschirm. Mit der Tastatur geht es auch irgendwie, ist bei vielen Anwendungen aber auch nervig.

Dann, wenn in einem Fenster ein größere Emergevorgang läuft, dann kann ich oben sehen, wie weit man gerade ist. Jetzt nicht mehr, wird nur noch beim aktiven Fenster angezeigt, bei anderen nicht mehr. Also erst mal wieder auf das Fenster klicken, nur um die Titelzeile zu sehen.

Was sollen denn die Extensions statt Applets? Muss ich mich dann immer über so eine Internetseite kämpfen, um die zu installieren. Updates darf ich manuell einspielen. Anstatt einfach emerge und vergessen. Ok, es gibt da wohl auch einige Extensions, die Gnome die gröbsten Schnitzer abgewöhnen. Von einem Einsatz ohne das gnome-tweak-tool möchte ich jetzt gar nicht erst reden. Fenster mit einem Button, kein Ausschalten mehr, oder irgendwie mit ALT usw. Aber ich sehe für mich nicht ansatzweise auch nur einen Vorteil gegenüber Gnome2.

Habe dann mal Xfce ausprobiert und bin damit wieder glücklich. Ist doch Gnome2 sehr ähnlich, sehr flexibel konfigurierbar usw. Aber vielleicht hat ja jemand einen Tip für mich, wie ich mit Gnome3 glücklich werden kann. Warum, wenn ich es doch mit Xfce bin? Keine Ahnung, aber wenn man Gnome jahrelang zufrieden genutzt hat, dann hängt man da irgendwie dran.
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franzf
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PostPosted: Thu Apr 19, 2012 12:33 pm    Post subject: Reply with quote

In deinem letzten Absatz schreibst du genau das, was ich dir auch empfohlen hätte: Nimm XFCE4.
Bis gestern hatte ich gnome3 auch noch drauf, zum Testen. Dann hab ich gemerkt, dass pulseaudio immer gestartet wird, obwohl ich USE="-pulseaudio" global gesetzt hab, und ein komplettes kde4 ohne GNOME-Programmen verwende - wahrscheinlich hat es gereicht, dass ich phonon-gstreamer verwende.
Bis dahin war ich immer wieder geschockt, wenn ich gnome3 verwendet habe. Das ganze Mausgeschubse nervt, nochmehr aber das Gebimmel beim Verstellen der Laustärk - war bis zum bitteren Ende hier nicht konfigurierbar.
Die gesamte Shell ist auch immer wieder gecrasht (ich weiß - Bugreport... Aber wenn ich weiß dass ich etwas nicht weiter verwenden werde, ist mir der Aufwand, das zu reproduzieren und zu backtracen etwa zu aufwändig - sry).
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Klaus Meier
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PostPosted: Thu Apr 19, 2012 12:48 pm    Post subject: Reply with quote

Bei mir war es so, dass sich Gnome3 ohne pulseaudio erst gar nicht übersetzen ließ. Ich musste es aktivieren. Aber funktioniert hat es. Ok, hab mich da auch nicht weiter vertieft. Genauso blödsinnig ist, dass pulseaudio als Abhängigkeit Bluetooth hat. Mein Smartphone hat USB und Wlan, für was soll ich denn da jetzt noch mit Bluetooth anfangen?
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mv
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PostPosted: Thu Apr 19, 2012 6:13 pm    Post subject: Reply with quote

Es lohnt sich schon, das System frei von Lennart-Ware zu halten (pulseaudio, avahi, *-kit, systemd), auch wenn es immer schwieriger wird. Die Erfahrung zeigt, dass Software, bei der das nicht möglich ist, ohnehin meist ebenso schlecht wie Lennart-Ware konzipiert ist, so dass man diese sowieso nicht auf dem System haben will. Mit diesem Kriterium bin ich bisher ganz gut gefahren.
Statt xfce kann man auch fvwm nehmen - dann spart man sich viel von den schlechten neuen Konzepten aus freedesktop.org. Der Nachteil ist, dass fvwm ohne eine eigene längere Konfigurationsdatei kaum sinnvoll nutzbar ist. Ich habe noch eine uralte aus Redhat-Zeiten, als gerade fvm95 mit Windows95-Look aufkam. Die pflege ich bis heute. (Die Windows-Oberfläche wurde ja seitdem auch nur verschlimmbessert.)
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ChrisJumper
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PostPosted: Fri Apr 20, 2012 6:49 pm    Post subject: Reply with quote

Glücklich.. hmm. Vielleicht.

Bin aber auch ein schlechtes Beispiel. Das einzige was ich von einem DE erwarte ist das es Fenster darstellen kann und ein Terminal öffnen. Ansonsten bin ich froh, aber das machen wohl auch schon die meisten, wenn ich eine Kamera einstecke und die evtl. eingehängt wird.. genau wie bei einem USB-Stick oder einem MP3-Player.

Von daher bin ich schon glücklich Gnome3, denn es sieht gut aus für drum herum. Mein Nutzerverhalten ist da aber auch sehr bescheiden. Ich mache immer ein Terminal auf und starte und beende daraus immer alle Programme. Verschiebe gegebenfalls Fenster, oder nutze einen Monitor für meinen Fernseher, Videospiele.. und arbeite mit den andren zwei.

Oh eins noch, die DE soll mir anzeigen wie das Wetter wird und einen Kalender. Das ist eigentlich der einzige Grund warum ich Gnome 3 verwende. In den letzten zwei Wochen war es etwas instabil, also die gnome-shell hat sich ein paar mal auf gehangen. Aber sonst bin ich mit Gnome zufrieden.

Ein Tipp: Bei drei Monitoren ist es wirklich umständlich die obere Linke Ecke zu erreichen, das kann man auch einfach mit dem drücken der Windows-Taste :)
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Gentaner
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PostPosted: Sat Apr 21, 2012 11:22 am    Post subject: Reply with quote

Hallo,
ich habe versucht Gnome3 glücklich zu nutzen, aber es nicht geschafft. Von Anfang an hatte ich schwierigkeiten damit und konnte nicht richtig damit umgehen. Ich habe mittlerweile viele Tutorials gelesen und mittlerweile klappt es einigermaßen. Jedoch habe ich dennoch viele Probleme, die ich nicht lösen kann, aber bin auf dem richtigen Weg.
Liebe Grüsse
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mv
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Joined: 20 Apr 2005
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PostPosted: Sat Apr 21, 2012 11:59 am    Post subject: Reply with quote

Gentaner wrote:
mittlerweile viele Tutorials gelesen und mittlerweile klappt es einigermaßen.

Das ist ja genau der Zweck einer DE: Dass man sie schließlich mit vielen Tutorials behelfsmäßig bedienen kann. KDE hat es vorgemacht und erwartungsgemäß ist Gnome3 nachgezogen.
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franzf
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PostPosted: Sat Apr 21, 2012 12:58 pm    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
Das ist ja genau der Zweck einer DE: Dass man sie schließlich mit vielen Tutorials behelfsmäßig bedienen kann.

So einfach kann man sich die Kritik nicht machen. In Gnome3 und KDE4 haben einige Leute über neue (einfachere, intuitivere, mächtigere, ...) Konzepte nachgedacht. Ob man die Ergebnisse für gut hält oder nicht ist erstmal zweitrangig. Die Konzepte erfordern ein Umgewöhnen in der Bedienung.
Schau mal bei Mac und Win7: Die Icons, die Launcher und Taskitem in einem sind. Ich hab die Kde-Variante (die sich von Win7 bis auf das Starten neuer Instanzen via Mittelklick davon unterscheidet) einem eher unbedarften Gewohnheitsuser vorgelegt - Ihhhh damit komm ich nicht klar. Und was sagen die User über Win7? Das beste Windows aller Zeiten, Lob kommt selbst von Linux-Usern!
Das ist jetzt EIN neues Konzept. Schau dir die Activities in KDE an. Interessantes Feature, wenn man weiß wie man es einsetzen kann.
Exposee ist auch so ein Feature, das man nicht einfach so findet.

Das Problem an Gnome3 ist halt nur, dass es die neuen Konzepte ohne althergebrachte Bedienung anbietet, somit sind die Funktionen erstmal versteckt. Wer wissen will, wie es geht, muss dann halt einfach Tutorials lesen. Genauso wie derjenige, der sich in Mausgesten einarbeiten will, oder Config-Dateien für $Mini-WM-der-Wahl tweaken. Oder sed bedienen - spricht es gegen sed, wenn man erstmal massig Doku lesen muss?

Quote:
KDE hat es vorgemacht und erwartungsgemäß ist Gnome3 nachgezogen.

Erwartungsgemäß? War es die letzten Jahre nicht umgekehrt? kde-dcop, gnome-dbus -> kde-dbus. Oder das ganze udisks-consolekit-polkit-Geraffel? Oh mann, war kde schön, bevor das Zeugs Einzug erhalten hat :(
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mv
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Joined: 20 Apr 2005
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PostPosted: Sat Apr 21, 2012 2:46 pm    Post subject: Reply with quote

franzf wrote:
mv wrote:
Das ist ja genau der Zweck einer DE: Dass man sie schließlich mit vielen Tutorials behelfsmäßig bedienen kann.

So einfach kann man sich die Kritik nicht machen. In Gnome3 und KDE4 haben einige Leute über neue (einfachere, intuitivere, mächtigere, ...) Konzepte nachgedacht.

Die Tatsache, dass niemand das DE ohne Studium von Tutorials bedienen kann, zeigt, dass sie damit grandios gescheitert sind.
Quote:
Und was sagen die User über Win7? Das beste Windows aller Zeiten

Ich habe das noch niemanden sagen hören, nur das Gegenteil. Nach Windows XP ist man aber vielleicht um jede Veränderung froh.
Quote:
Schau dir die Activities in KDE an. Interessantes Feature, wenn man weiß wie man es einsetzen kann.

Nein. Etwas Überflüssiges, das vom ersten Moment an genervt und die Bedienung erschwert hat. Einer der Hauptgründe, weshalb alle KDE-Benutzer, die ich kenne, zu anderen Windows-Managern gewechselt haben.
Quote:
Exposee ist auch so ein Feature, das man nicht einfach so findet.

Und mit recht, weil es mehr Zeit kostet, damit ein Fenster zu suchen, als in einem flinken Fenstermanager die Windows per Tastendruck der Reihe nach nach vorne zu holen, bis man das gewünschte hat. Ein klar gescheitertes Usability-Experiment.
Quote:
oder Config-Dateien für $Mini-WM-der-Wahl tweaken.

Ja, das ist unschön, dass man das machen muss. Andererseits ist dies eine einmalige Arbeit, die zumindest bei mir in der Familie nur ich mache, und alle anderen können dann von einem intuitiv bedienbaren System profitieren. Mir ist unverständlich, weshalb das das kein einziger Upstream vernünftig anbietet.
Quote:
Oder sed bedienen - spricht es gegen sed, wenn man erstmal massig Doku lesen muss?

Ganz klar: ja. Das einzige, was sed da für sich verbuchen kann, ist dass es (anders als bei DEs) nicht auch noch sein Ziel sein soll, die Benutzung des Computers zu vereinfachen. Aber wenn sed einfacher zu bedienen wäre, würde das trotzdem sicher nicht schaden.
Quote:
Quote:
KDE hat es vorgemacht und erwartungsgemäß ist Gnome3 nachgezogen.

Erwartungsgemäß?

Als ich das erste mal las, dass einige Gnome-Leute einige KDE-Konzepte gut fanden, hatte ich klar erwartet, dass Gnome3 keine besser bedienbare Alternative zu KDE darstellen würde.
Quote:
War es die letzten Jahre nicht umgekehrt? kde-dcop, gnome-dbus -> kde-dbus. Oder das ganze udisks-consolekit-polkit-Geraffel?

Über den historischen Ablauf diesbezüglich bin ich nicht informiert. Zu udisks-consolekit-polkit habe ich ja schon gesagt, dass nicht-optionale Lennartware für mich ein Indiz darstellt, diese Software nicht zu installieren.
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Klaus Meier
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PostPosted: Sat Apr 21, 2012 3:13 pm    Post subject: Reply with quote

Also ich hab mir ja schon gedacht, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat. Deshalb hab ich ja auch gefragt. Nur das Ergebnis ist für mich, dass alles schlechter ist. Wirklich alles. Und da frag man sich wirklich, was für Gedanken man sich da gemacht hat. Weil, große Begeisterung für Gnome3 konnte ich hier nicht finden.

Man muss sich also Einarbeiten und Tutorials lesen, damit man so halbwegs mit klar kommt? Wozu? Ich finde, ein UI sollte selbsterklärend sein. Also einem die Arbeit erleichtern, nicht zu einem Studium nötigen. Als Weiterentwicklung eines eingeführten, von vielen genutzten, ohne Tutorials zu bedienen und positiv bewerteten Systems? Was für ein Witz.

Nichts gegen Weiterentwicklung. Aber irgendwie haben wir eine Krise der Desktops, in erster Linie wegen dem Handywahn. Irgendwie muss alles, was auf Smartphones und Tabletts funktioniert auf 24" Monitore übertragen werden. Win7 ist wirklich genial, könnte man sich dran gewöhnen, wenn es nicht Windows wäre. Aber Win8 zertrümmert da wieder alles. KDE4 ist inzwischen auch benutzbar geworden, hat aber zu lange dafür gebraucht. Und alle meine Anwendungen nutzen gtk, nicht kde. Obwohl reines qt ohne kde immer häufiger genutzt wird.

Auf alle Fälle bin ich froh, dass man unter Linux die Wahl hat und man nicht einer Diktatur ausgeliefert ist. Man kann es sich einrichten, wie es einem passt. So liest man es hier ja auch, wie man es sich so einrichtet.

@ChrisJumper: Finde ich nett, was du so geschrieben hat, aber so wie du arbeitest, da kannst du alles nutzen, Gnome3 brauchst du dazu nicht. Probier mal Xfc4, da kannst du alle deine Anwendungen mit einem Klick starten, brauchst nicht erst ein Terminal aufmachen.
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ChrisJumper
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PostPosted: Sun Apr 22, 2012 12:39 am    Post subject: Reply with quote

Nun der verwirrende Knackpunkt bei Gnome 3 ist denke ich das vieles Simpler wird. So eine Schnellstarter Leiste die die eigenen Programme anzeigt gibt es doch in Gnome 3 auch das ist das auf der Linken seite wenn man die Windows-Taste drückt oder mit der Maus oben Links in die Ecken geht. Die Gnome-Shell ist übrigens kein Terminal sondern ein Programm das wie ich vermute für die Komplette Gnome 3-GUI verantwortlich ist. ;)

Die Beschränkungen von Gnome 3 liegen eigentlich nur darin das man keinen eigenen Fenstermanager mehr installieren kann wie Compiz oder Emerald und auch diese "neuen" Effekte mit Gnome 3 nicht funktionieren weil es dafür seine eigenen Dinge mitbringt.

Ich habe mir jetzt auch nicht Tutorials durchgelesen, eher das ein oder andere Youtube-Video angeschaut das eben die "Funktionen von Gnome 3" erklärt. Ich mache so etwas gerne wenn ich auf Neuerungen stoßen möchte. Einfach weil mich zuerst auch diese vielen Elemente bei KDE4 anfangs verwirrten genauso das der Desktop-Ordner leer ist usw.

Gnome 3 trennt die Benutzer einfach noch viel stärker als vorher, entweder man ist ein normaler User dann findet man manche wenige Einstellungen über die UI. Oder man ist Administrator und muss sich dann vielleicht mit dem Gnome-Editor beschäftigen (aber der war auch schon bei Gnome 2 da) oder dem erstellen von gnome-shell-extensions.

Darüber hinaus ist eigentlich nicht viel zu sagen. Gnome 3 ist nicht so anpassungsfähig was die Farben der Menüs usw. betrifft. Aber dafür wirkt alles gut aufeinander abgestimmt und Stimming.

Für alle die Gnome 3 wie Gnome 2 verwenden möchten: Gnome 3 Fallback Mode
Dann lässt sich auch wieder Compiz installieren. Denn leider ist z.B. der Tab-Switcher dem Update zum Opfer gefallen und auch die ganzen Extensions für Gnome 3 gehen nicht hier nicht weil die gnome-shell halt gar nicht erst startet.

Quote:
Finde ich nett, was du so geschrieben hat, aber so wie du arbeitest, da kannst du alles nutzen, Gnome3 brauchst du dazu nicht.

Eigentlich mache ich das genau aus dem Grund, aber auch weil ich oft zu faul bin die Finger von der Tastatur zu nehmen. *g* Im Grunde finde ich das an Linux aber eigentlich ein vorteill wenn man sich verschiedene DE's anschauen oder Verwenden kann. Ich mache das einfach so das ich für verschieden Aufgaben auch unterschiedliche DE's bevorzuge. Wobei Fluxbox sich eigentlich nur noch als Fallback-Mode mit Maus erweist.

Zum Arbeiten habe ich dann auch mal lust auf Gnome oder KDE je nachdem. Doch seit ich ein Problem mit vielen verschiedenen Monitoren mit KDE nicht lösen konnte. Bin ich dann doch bei Gnome hängen geblieben (da ging es Zeitlich "eher"). Vorher hatte ich auch noch xfce oder enlightenment in Verwendung.

Quote:
Auf alle Fälle bin ich froh, dass man unter Linux die Wahl hat und man nicht einer Diktatur ausgeliefert ist. Man kann es sich einrichten, wie es einem passt.

Ja das kann ich so nur unteschreiben. Neue DE's probiere ich einfach gerne aus. Verwende wenn möglich immer noch einen alternativen nebenbei. Bei dem Wechsel von KDE oder Gnome zur nächst höheren Version ist das natürlich problematisch da gnome2 und gnome 3 sich so nicht installieren ließen, genauso wie kde3 und kde4. Oder mir war es einfach zu kompliziert ;)
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manuels
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PostPosted: Sun Apr 22, 2012 10:34 am    Post subject: Reply with quote

Ich muss sagen, dass ich mit Gnome3 recht zufrieden bin 8O
Es ist meines Erachtens schon so, dass neue Benutzungskonzepte schnell als schlecht abgestempelt werden weil sie neu sind und nicht den eins zu eins mit den alten übereinstimmen.
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franzf
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PostPosted: Sun Apr 22, 2012 5:29 pm    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
Die Tatsache, dass niemand das DE ohne Studium von Tutorials bedienen kann, zeigt, dass sie damit grandios gescheitert sind.

Es zeigt, dass es in der Bedienung vom Gewohnten abweicht.

Quote:
Quote:
Schau dir die Activities in KDE an. Interessantes Feature, wenn man weiß wie man es einsetzen kann.

Nein. Etwas Überflüssiges, das vom ersten Moment an genervt und die Bedienung erschwert hat. Einer der Hauptgründe, weshalb alle KDE-Benutzer, die ich kenne, zu anderen Windows-Managern gewechselt haben.

Activities muss man nicht verwenden. Im Gegenteil, die Standardkonfiguration kommt zwar mit mehreren Activities (Fotos, Suchen und Ausführen, Standard-Desktop), laufen tut aber nur eine! Also eher ein scheinheiliges Argument.

Quote:
Und mit recht, weil es mehr Zeit kostet, damit ein Fenster zu suchen, als in einem flinken Fenstermanager die Windows per Tastendruck der Reihe nach nach vorne zu holen, bis man das gewünschte hat. Ein klar gescheitertes Usability-Experiment.

Ich bin schneller mit Exposee - also was jetzt?
Quote:
Quote:
oder Config-Dateien für $Mini-WM-der-Wahl tweaken.

Ja, das ist unschön, dass man das machen muss. Andererseits ist dies eine einmalige Arbeit, die zumindest bei mir in der Familie nur ich mache, und alle anderen können dann von einem intuitiv bedienbaren System profitieren. Mir ist unverständlich, weshalb das das kein einziger Upstream vernünftig anbietet.

Also ein Usability-Experte, was?
Nur weil du mit deinem Salat besser zurecht kommst, heißt es nicht, dass alles andere schlecht ist. Du hast dir ja nicht einmal die Zeit genommen, andere Konzepte auszuprobieren, speziell hattest du noch nie einen KDE4-Desktop in den Fingern, sonst hättest du das mit den Activities nicht aufgeführt!

Quote:
Als ich das erste mal las, dass einige Gnome-Leute einige KDE-Konzepte gut fanden, hatte ich klar erwartet, dass Gnome3 keine besser bedienbare Alternative zu KDE darstellen würde.

Gnome3 und KDE4 unterscheiden sich wie Tag und Nacht.

Wos da Baua ned kennt frisst'a ned. Oder? Nur aus der Anti-Haltung heraus argumentieren ohne etwas zu probieren. Lass den Leuten ihren Spaß, schlimmstenfalls fallen sie auf die Fresse - das heißt aber nicht dass dein Standpunkt der richtige war. Geschmäcker sind verschieden, jeder hat seine eigene Vorstellung von Usability, deshalb gibts ja diese Vielfalt an WMs und DEs und was weiß ich.
Wenn du meinst, dass du der Usability-Champ bist, solltest du doch aktiv werden und deine Vorschläge nach draußen tragen. Meld dich beim Entwickler deines WM und zeig ihm deine Config - vielleicht wird sie ja zum Default.
Schreib nen offenen Brief an Gnome und KDE, und sag denen was du für nen Stress hast, vielleicht ändert sich ja was.
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misterjack
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PostPosted: Sun Apr 22, 2012 8:16 pm    Post subject: Reply with quote

für den einen gibt es xfce, für den anderen kde und gnome geht jetzt seinen eigenen weg. entgegen der ganzen meckerer bin ich mit gnom3 hochzufrieden, bis auf die nicht optionalen abhängigkeiten. aber mit ein wenig trickserei konnte ich mir auch behelfen, so dass pulseaudio z.b. nicht läuft. bei anderen muss man tricksen, um bestimmte features zu haben, also kann ich daher damit leben. btw: ich schubse weniger maus als zu gnome2-zeiten

die extensions sind eine nette sache und automatische updates dieser kommt mit 3.4
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Last edited by misterjack on Mon Apr 23, 2012 5:34 am; edited 1 time in total
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mv
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PostPosted: Sun Apr 22, 2012 8:47 pm    Post subject: Reply with quote

franzf wrote:
Activities muss man nicht verwenden.

Man muss sich damit auseinandersetzen, wenn man nur etwas so simples machen will, wie ein Hintergrundbild setzen.
Quote:
heißt es nicht, dass alles andere schlecht ist.

Das habe ich nicht gesagt.
Quote:
speziell hattest du noch nie einen KDE4-Desktop in den Fingern, sonst hättest du das mit den Activities nicht aufgeführt!

Erstens ist klar erkennbar, dass ich mich mit diesem Unfug auseinandergesetzt habe. Zweitens habe ich geschrieben, dass auch alle, die ich kenne (u.a.) wegen dieser Misskonzeption von KDE weggewechselt haben. Das wäre für mich alleine kein Grund zur Ablösug von KDE gewesen.
Für mich heißt der Hauptgrund für die Verbannung von KDE ganz klar nepomuk: Ich werde mir ganz bestimmt nicht freiwillig big brother installieren. Zum Glück gibt es bei gentoo bislang noch USE=-semantik-desktop, aber es ist zu befürchten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch dieser Ausgang geschlossen wird: Bei kmail haben sie es ja schon geschafft. (Und auf einer etwas anderen Baustelle: k3b läuft auch schon lange nicht mehr ohne udisks, was den anderen *-kit-Schwanz nach sich ziehen würde). Da ich also sowieso Ersatz suchen muss, bin ich lieber früher als später zu fvwm zurückgewechselt.
Quote:
Lass den Leuten ihren Spaß, schlimmstenfalls fallen sie auf die Fresse

Wenn der Spaß nur nicht auf Kosten anderer ginge! Gegen ein Usability-Experiment hätte ich nichts einzuwenden. Was stört, ist, dass eine gut funktionierende Oberfläche wie KDE3 oder Gnome2 einem Experimentier-Sandkasten geopfert wurde. Und was wirklich stört, ist, dass damit die beiden besten DEs von Linux verschwunden sind.
Quote:
Meld dich beim Entwickler deines WM und zeig ihm deine Config - vielleicht wird sie ja zum Default.

Sie war ja nahezu der Default bei Redhat-anno-dazumal. Und dann kam KDE2 und hat es ähnlich, aber besser gemacht. Und dann kam KDE3 und hat es noch besser gemacht. Und dann bekamen Leute in KDE das Sagen, die meinen, die verbreitetsten DE müssten Experimentieroberflächen werden und machen damit Linux für die breite Masse kaputt. (Wie gesagt, war damals schon abzusehen (was ja jetzt eingetreten ist), dass Gnome3 den selben Irrweg gehen würde).
Quote:
Schreib nen offenen Brief an Gnome und KDE, und sag denen was du für nen Stress hast, vielleicht ändert sich ja was.

:lol: Als wenn sich dort nicht schon genügend Unzufriedene gemeldet hätten, denen das ebenfalls stinkt. Aber Zeit (und Geld, zumindest für sich selbst) zu haben, eine Alternative ins Leben zu rufen, ist bei Projekten dieser Größenordnung nicht so einfach.
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misterjack
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PostPosted: Mon Apr 23, 2012 5:41 am    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
Aber Zeit (und Geld, zumindest für sich selbst) zu haben, eine Alternative ins Leben zu rufen, ist bei Projekten dieser Größenordnung nicht so einfach.


Es sind schon Leute dabei. Wer Gnome 2 haben möchte, bitteschön:

http://mate-desktop.org/
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Klaus Meier
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PostPosted: Mon Apr 23, 2012 6:29 am    Post subject: Reply with quote

Hatte am Wochenende etwas Zeit und hab mir dann aus Verzweiflung doch noch mal Gnome3 angetan. Na gut, was soll ich sagen, so wie es kommt, ist es für mich komplett unbrauchbar. Aber mit den gnome-tweak-utils und einigen Extensions bekommt man es ja so halbwegs wieder hin. Trotzdem verstehe ich das Konzept nicht. Erst alles ausbauen, was man an Gnome2 genutzt und gemocht hat um es auf ein Niveau zu bringen, wie ich es mir schlechter nicht mehr vorstellen kann und dann friemelt man es sich hinterher mit Extensions wieder so zusammen, dass es auf einem vergleichbaren Level ist.

Das macht es viel komplizierter, als wenn man alles dass, was man raus geworfen hat, gleich drin gelassen hätte mit ein paar Menüs zum Konfigurieren.

Aber es läuft schneller und flüssiger als Xfce4, das überrascht mich. Na warten wir mal ab. Aber so richtig stabil läuft es nicht. Da klemmt öfters mal was.
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misterjack
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PostPosted: Mon Apr 23, 2012 10:20 am    Post subject: Reply with quote

Klaus Meier wrote:
Erst alles ausbauen, was man an Gnome2 genutzt und gemocht hat um es auf ein Niveau zu bringen, wie ich es mir schlechter nicht mehr vorstellen kann und dann friemelt man es sich hinterher mit Extensions wieder so zusammen, dass es auf einem vergleichbaren Level ist.


Du wirst sicherlich andere Extensions fahren als meinereins. Das macht das Konzept interessant, schön minimalistisch, so dass jeder sich seins einfach „zusammenklicken“ kann. Das berühmte KISS-Prinzip :) Nur minimalistischer könnte es sein, sprich weniger Abhängigkeiten wie Pulseaudio :)
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franzf
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PostPosted: Mon Apr 23, 2012 10:59 am    Post subject: Reply with quote

Sind das denn jetzt offizielle Extensions? Ich hatta gelesen, dass das meiste von unglücklichen Distributoren erschaffen wurde. (War das SuSe mit dem Gnome2-Extensionpack für Gnome3?)
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PostPosted: Mon Apr 23, 2012 11:52 am    Post subject: Reply with quote

Also, zur Zeit fühle ich mich Gnome3 recht wohl. Einiges geht besser als noch vor 2 Wochen, kann sein, dass das auch an 3.4 liegt. Zur Zeit habe ich da ein Mischmasch aus 3.2 und 3.4 drauf. Das erklärt eventuell auvh einige Hänger.

Aber bei den Extensions habe ich ein ungutes Gefühl. Wo kommen die her, werden die vom Gnometeam supportet oder werden die von meist unzufriedenen Usern geliefert? Was ist, wenn die nicht mehr gepflegt werden? Updates gehen mit 3.4 noch nicht, mal schauen, ob es da Versionen gibt.

Sollte der Sinn der Entwicklung von Gnome3 der gewesen sein, einen Extensionhandler zu entwickeln? Wenn man so gut wie nichts, was neu an Gnome3 ist nutzt und alles mit Extensions wieder auf den Stand von Gnome2 bringt? Will mir einfach nicht in den Kopf. Aber ansonsten ist es so wirklich extrem flexibel, man kann es sich perfekt einrichten. Ich muss sagen, ich hatte noch nichts, was mir besser gefällt als mein aktuelles System.

Ok, unter der Haube hat sich schon viel getan. Wenn ich es jetzt mit Xfce4 vergleiche. Es sieht viel besser aus und läuft auch flüssiger. Pulseaudio piept bei der Lautstärkeregelung, aber ich kann jetzt für jede Anwendung die Lautstärke separat regeln.
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forrestfunk81
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PostPosted: Mon Apr 23, 2012 12:05 pm    Post subject: Reply with quote

Ich bin auch ein glücklicher Gnome 3 User. Ich finde sowohl KDE4 (hab ich vor Gnome 3 verwendet) als auch Gnome 3 in nichts schlechter als ihre Vorgänger. Pulseaudio hatte ich eh schon drauf wegen Netzwerk Sound Server.

Was ich erwarte: ich will schnell ein Programm starten (Windows Taste + Namen des Programms anfangen zu tippen - da reichen meist schon 2 oder 3 Buchstaben) und ich will schnell zwischen laufenden Programmen wechseln (entweder wie Programm starten, oder alt+tab oder Extension für Taskleiste). Im Normalfall schubs ich dabei gar keine Maus.

Vier Terminals starten?
Windows Taste + term + Enter + Strg-N (Custom Shortcut) + Strg-N + Strg-N

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gentoo User Gnome 3 nicht ohne Tutorial benutzen kann. Nur _wenn_ man halt mehr will als n bissl rumklicken lernt man viele Tricks mit nem Tutorial oder Youtube Video. Aber das muss man ja Gentoo Usern auch nicht erklären. Wieviele Windows (3.11 bis 7), KDE3 oder Gnome2 Tutorials habt ihr wohl gelesen, bis ihr diese DEs so bedienen und konfigurieren konntet wie jetzt?

Der einzige Nachteil der also bleibt sind die diversen Abhängigkeiten der beiden neuen DEs. Aber diese bringen mir auch Vorteile (ich hab kein Bock auf udev-Regeln, ich finds super ein Passwort nur einmal einzugeben und auf meinen Netzwerk Sound Server möcht ich auch nicht verzichten), welche den Nachteil überwiegen.

Aber is ja alles subjektiv.

PS: ein bißchen eye candy schadet auch nicht.
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bell
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PostPosted: Mon Apr 23, 2012 2:11 pm    Post subject: Reply with quote

Ja, die Frage habe ich mir auch schon gestellt: Wie ist das ganze Konzept eigentlich gedacht? Denn bisher habe ich für mich in Gnome-3 (Testinstallation) keinen für mich gangbaren Weg gefunden es effektiv zu nutzen. Mein Nutzungsverhalten ist: Ich bin ein Mausschubser und wenn ich was starten will, suchen meine Augen nach Text, also dem Programmnamen, anstatt des Icons. Die Icons ändern sich ja von Theme zu Theme, welches ich öfter mal ändere.

Wenn ich also ein Programm starten will:
Häufige Programme: Maus zu der Taskleiste bewegen, Klick - Fertig
Seltene Programme: Maus zu dem "Menü" Button, Klick, zu der Kategorie, zum Programmnamen, Klick.
Da die Menü-Einträge schmal sind, sehe ich alle Programme der Kategorie in einer alphabetisch sortierten Liste.

In Gnome verwirren mich die Icons und da sie viel Platz einnehmen muss ich immer noch zusätzlich scrollen.

Aber davon mal abgesehen, ich bin von Gnome weg noch bevor Gnome-3 kam. Seit dem Ubuntu die Gnome-Entwicklung mit eigenen Sachen überflutet hatte, wurde es mit jedem Release für Nicht-Ubuntu immer schlechter. Meine letztes Gnome war 2.26. Als ich 2.28 installiert hatte, hatte ich die Schnauze voll und bin zu XFCE gewechselt. XFCE ist das was Gnome zu seinen Blüte-Zeiten war: konfigurierbar und modular. Und mit Compiz hat man auch gutes Eye-Candy.

PS: Für Compiz gibt es im Plugin "Fenster Skalieren" eine Funktion für "Fensterauswahl", die ich an die Ecke "Oben-Links" zur Eingewöhnung an "Neue Konzepte" gebunden habe. Sieht sexy aus. Aber ich benutze es nicht aktiv. Ab und zu komme ich zufällig mal in die Ecke, was meist zur Verwirrung der Leute führt, die mir zufällig auf den Schirm schauen.
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Klaus Meier
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PostPosted: Mon Apr 23, 2012 5:13 pm    Post subject: Reply with quote

forrestfunk81 wrote:
Vier Terminals starten?
Windows Taste + term + Enter + Strg-N (Custom Shortcut) + Strg-N + Strg-N

Dafür hatte ich oben im Panel immer so ein Icon. Da klicke ich vier mal drauf, was geht schneller? Und das habe ich jetzt auch bei Gnome3 hinbekommen.
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Apheus
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PostPosted: Tue Apr 24, 2012 10:01 am    Post subject: Reply with quote

mv wrote:
Schau mal bei Mac und Win7: Die Icons, die Launcher und Taskitem in einem sind. Ich hab die Kde-Variante (die sich von Win7 bis auf das Starten neuer Instanzen via Mittelklick davon unterscheidet)


Welches Paket ist denn das? Ich benutze im Moment gnome-extra/docky, das braucht aber recht lang zum Laden (KDE-Desktop), und der Zoom stört, wenn man aus Versehen mit der Maus in die Nähe kommt.

Exposé finde ich übrigens total genial, aber nur in Verbindung mit der Suchfunktion neuerer kwin-Versionen: Ich habe mir das "Fenster zeigen" auf Meta+Tab gelegt, dann einfach lostippen, und wenn dank Filter nur noch ein Fenster sichtbar ist - Enter.
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franzf
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PostPosted: Tue Apr 24, 2012 10:13 am    Post subject: Reply with quote

Apheus wrote:
Welches Paket ist denn das?

kde-base/kdeplasma-addons, das Applet heißt "Symbol-Fensterleiste" (bzw. "Icon-Only Task Manager" auf Englisch)
Falls du allerdings noch mit kde-4.7 unterwegs bist, brauchst du kde-misc/plasma-icontasks (das wurde mit kde-4.8 in kdeplasma-addons hinzugefügt)
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"der mac dennoch wesen geil"
Wolfram von Eschenbach, Parzival (Buch 1, Z. 7).
Ein frühes Statement gegen Windows.

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