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Terrere n00b


Joined: 03 Sep 2006 Posts: 63 Location: Basel (CH)
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Posted: Fri Mar 25, 2011 10:50 am Post subject: Devs nehmen mein Computer in Beschlag |
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Guten Tag, ja der Titel ist bestimmt ned treffend, mir egal, ge-fru-stet.
Sooo, wollte heute mal gentoo ein update spendieren, wurde aber
mehr als sauer, und brach ab.
xdg-utils zieht sich mal locker;
[ebuild U ] x11-misc/xdg-utils-1.1.0_rc1-r1 [1.0.2_p20100618] USE="-doc" 294 kB
[ebuild N ] dev-perl/File-MimeInfo-0.15-r1 USE="-test" 29 kB
[ebuild U ] x11-apps/xset-1.2.1-r1 [1.2.1] 0 kB
[nomerge ] dev-perl/File-MimeInfo-0.15-r1 USE="-test"
[ebuild N ] dev-perl/File-DesktopEntry-0.04 USE="-test" 14 kB
[ebuild N ] virtual/perl-File-Spec-3.31 0 kB
[ebuild N ] perl-core/File-Spec-3.31 0 kB
[ebuild N ] dev-perl/File-BaseDir-0.03 USE="-test" 6 kB
[ebuild N ] virtual/perl-Module-Build-0.36.07 0 kB
[ebuild N ] perl-core/Module-Build-0.36.07 0 kB
[ebuild N ] virtual/perl-ExtUtils-ParseXS-2.22.05 0 kB
[ebuild N ] perl-core/ExtUtils-ParseXS-2.22.05 40 kB
[ebuild N ] virtual/perl-ExtUtils-CBuilder-0.27.03 0 kB
[ebuild N ] perl-core/ExtUtils-CBuilder-0.27.03 0 kB
[ebuild N ] virtual/perl-Archive-Tar-1.54 0 kB
[ebuild N ] virtual/perl-Test-Harness-3.17 0 kB
[ebuild N ] dev-perl/YAML-Tiny-1.41 36 kB
Einziges Packet das ich habe, das abhängt von dem Ding, ist Gimp. (deinstallationskanditat)
Übles Freedesktop.org Gedöns mitsamt den andern Applikationen.
Bin ich nicht mehr Herr über mein System? Ich bin kein Entwickler, sondern nur ein
erbämlicher Benutzer. Aber das ist kein Grund, mir meine Kiste mit unnötigem zu bereichern.
Wollt ihr mir jetzt sagen, das es das alles braucht, um mal ein mc zu installieren? Brauchts
Firefox um sich zu installieren? Oder was? Wieso hab ich mc und Firefox jetzt Jahrelang OHNE
diese fragwürdigen Tools installieren können? Ist es nun geekig, anstatt "file" "dev-perl/File-MimeInfo" aufzurufen?
Und; wieso setzt ich use-Flags (-debug) Global, wen es doch in jedem gefühlten 3 Tool hart gesetzt wird?
Hab mein Gentooleben lang nicht mitgezählt, wieviele rebuilds ich tat. Nur für dieses Flag, heute wären es 2.
Sooo, jetzt erst mal auf den Bock schwingen, und Frust mit lautem Knattern in die Welt posaunen. |
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Necoro Veteran


Joined: 18 Dec 2005 Posts: 1912 Location: München (Germany)
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Posted: Fri Mar 25, 2011 11:15 am Post subject: |
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Mich wunderts, dass xdg-utils bei dir nur von GIMP abhängt. Die ganze xdg-XXX Sache ist dafür da um übergreifend immer die gleiche Applikation für einen Dateityp zu öffnen. Sehr sinnvolles Teil.
Ansonsten: Die Hälfte der Pakete da sind virtuals -- die kannst du also getrost ignorieren, verändern sie ja nix an deinem System. Insgesamt verstehe ich deine Aufregung jetzt nicht, wegen 8 Perl-Paketen. _________________ Inter Deum Et Diabolum Semper Musica Est. |
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franzf Advocate


Joined: 29 Mar 2005 Posts: 3562 Location: Irgendwo im Nirgendwo
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Posted: Fri Mar 25, 2011 12:36 pm Post subject: |
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dev-perl/File-MimeInfo liefert auch zwei executables mit, "mimetype" und "mimeopen".
Wieso sollte xdg-utils nicht darauf zurückgreifen? _________________ "der mac dennoch wesen geil"
Wolfram von Eschenbach, Parzival (Buch 1, Z. 7).
Ein frühes Statement gegen Windows.
My overlay |
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Knieper l33t

Joined: 10 Nov 2005 Posts: 846
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Posted: Fri Mar 25, 2011 2:28 pm Post subject: |
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| Necoro wrote: | | Mich wunderts, dass xdg-utils bei dir nur von GIMP abhängt. Die ganze xdg-XXX Sache ist dafür da um übergreifend immer die gleiche Applikation für einen Dateityp zu öffnen. Sehr sinnvolles Teil. |
Mich nervt es auch. Je nach Aufgabe und Programm will man bestimmte Dateitypen mit einem mächtigeren Programm öffnen oder nur in einem kleinen Formatbetrachter. xdg-bla haut erst mal alles durcheinander und einige Programme kennen nur noch diesen Mechanismus.
OT: Ich glaube ich werde langsam zu alt für diesen Linux-Desktop-Scheiß. gtk-Programme, die Assertions werfen (wieso werden die mitkompiliert?), weil Icons (wo sollen die auch angezeigt werden?) oder Themes fehlen. Kiloweise beknackte Dämonen (console-/policy-/dbus-/hal-/Session-Schlagmichtot), die man ja unbedingt braucht, wenn man ein simples Problem lösen will und die Software wird allgemein immer unbenutzbarer. Mein neuestes Hassobjekt sind Browser: Opera ist dermaßen verbugt, dass er zZt. unbenutzbar ist, Firefox ist lahm wie sau, instabil und wenn überhaupt nur mit x Plugins halbwegs nutzerfreundlich, andere brauchen Qt oder die genannten Schrottdämonen (Chromium) oder lassen grundlegende Mechanismen vermissen (midori).
Andere Systeme sind nicht viel besser, aber den Freedesktop/KDE/Mozilla-Typen müsste mal jemand mit dem Gummihammer auf die Rübe hauen und ihnen danach einen Kurs "Softwareentwicklung für Unbegabte" schenken. _________________ Je dümmer desto Gnome/KDE. |
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Necoro Veteran


Joined: 18 Dec 2005 Posts: 1912 Location: München (Germany)
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Posted: Fri Mar 25, 2011 3:02 pm Post subject: |
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| Knieper wrote: | | Necoro wrote: | | Mich wunderts, dass xdg-utils bei dir nur von GIMP abhängt. Die ganze xdg-XXX Sache ist dafür da um übergreifend immer die gleiche Applikation für einen Dateityp zu öffnen. Sehr sinnvolles Teil. |
Mich nervt es auch. Je nach Aufgabe und Programm will man bestimmte Dateitypen mit einem mächtigeren Programm öffnen oder nur in einem kleinen Formatbetrachter. xdg-bla haut erst mal alles durcheinander und einige Programme kennen nur noch diesen Mechanismus. |
Denn sind aber die Programme verbuggt und nicht xdg-bla. Sinnvollerweise hat man halt ein Standardprogramm für 90% der Fälle -- und für alle anderen sollte das entsprechende Programm ein "Öffnen mit..." anbieten, dass aber nicht den Default setzt.
| Quote: | | Firefox ist lahm wie sau, instabil |
Firefox4 erscheint mir schneller und flüssiger zu laufen. Ist aber evtl auch nur Einbildung (und auch das ~/.mozilla in einer RAM-Disk bringt wohl seinen Teil) _________________ Inter Deum Et Diabolum Semper Musica Est. |
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Knieper l33t

Joined: 10 Nov 2005 Posts: 846
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Posted: Fri Mar 25, 2011 5:30 pm Post subject: |
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| Necoro wrote: | | Denn sind aber die Programme verbuggt und nicht xdg-bla. Sinnvollerweise hat man halt ein Standardprogramm für 90% der Fälle -- und für alle anderen sollte das entsprechende Programm ein "Öffnen mit..." anbieten, dass aber nicht den Default setzt. |
Das ist ja das Problem. Einige merken sich das "Öffnen mit..." nicht mehr und vertrauen beim Default auf xdg-bla. Wenn ich ein Programm A habe, das Dateityp X mit C öffnet und ein Programm B soll den Dateityp X mit D öffnen, dann habe ich in 50% der Fälle die Arschkarte. Man mag gar nicht erwähnen, dass xdg-bla nach der Installation auf die Idee kam unbekannte Binärdateien mit dem Firefox zu öffnen?!
| Quote: | | Quote: | | Firefox ist lahm wie sau, instabil |
Firefox4 erscheint mir schneller und flüssiger zu laufen. Ist aber evtl auch nur Einbildung (und auch das ~/.mozilla in einer RAM-Disk bringt wohl seinen Teil) |
Ich werde mir nicht 25% meines RAMs mit .mozilla vollkloppen. Wenn der Sack der Add-Ons mit FF4 läuft, werde ich es mal testen. Haben die es inzwischen geschafft, das Suchfeld an den Tab zu binden (wie in Opera)? Es nervt tierisch, nur ein Feld zu haben.
OT: Was außerdem nervt, sind die verschwundenen Einstellungsmenüs (Wo speichert man die Einstellungen zB. für evince?) und die nutzerunfreundlichen Dialoge (Datei öffnen in gtk). _________________ Je dümmer desto Gnome/KDE. |
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Terrere n00b


Joined: 03 Sep 2006 Posts: 63 Location: Basel (CH)
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Posted: Fri Mar 25, 2011 9:55 pm Post subject: |
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Sooo, also erst mal Danke, das ihr mein Post so freundlich entgegen nahmt.
Leider bin ich aber immer noch sauer, so dermassen, das ich mich wieder auslogge.
(shice Perl, hehe, sry)
MfG |
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AmonAmarth l33t

Joined: 03 Mar 2005 Posts: 704
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Posted: Sat Mar 26, 2011 2:25 am Post subject: |
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| Terrere wrote: | Sooo, also erst mal Danke, das ihr mein Post so freundlich entgegen nahmt.
Leider bin ich aber immer noch sauer, so dermassen, das ich mich wieder auslogge.
(shice Perl, hehe, sry)
MfG |
vielleicht hilft das zur aufmunterung falls du es noch nicht kennst, denn demnach ist perl vodoo:
http://blog.aegisub.org/2008/12/if-programming-languages-were-religions.html |
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slick Bodhisattva


Joined: 20 Apr 2003 Posts: 3440
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Posted: Sat Mar 26, 2011 7:15 am Post subject: |
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| Knieper wrote: | | OT: Ich glaube ich werde langsam zu alt für diesen Linux-Desktop-Scheiß. gtk-Programme, die Assertions werfen (wieso werden die mitkompiliert?), weil Icons (wo sollen die auch angezeigt werden?) oder Themes fehlen. Kiloweise beknackte Dämonen (console-/policy-/dbus-/hal-/Session-Schlagmichtot), die man ja unbedingt braucht, wenn man ein simples Problem lösen will und die Software wird allgemein immer unbenutzbarer. [..] Andere Systeme sind nicht viel besser, aber den Freedesktop/KDE/Mozilla-Typen müsste mal jemand mit dem Gummihammer auf die Rübe hauen und ihnen danach einen Kurs "Softwareentwicklung für Unbegabte" schenken. |
++ |
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Terrere n00b


Joined: 03 Sep 2006 Posts: 63 Location: Basel (CH)
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Posted: Sat Mar 26, 2011 1:01 pm Post subject: |
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Sooo, werte Gentoobenutzer, das wars.
FreeBSD und Gentoo waren immer meine Lieblinge.
Ich hatte viele Distris auf meinen Rechner installiert, aus lauter Neugier,
Spass, Zeitvertreib, und als Hirnbeschäftigung. Tja, da hatte ich auch noch
keine Kinder, die auch mit mir ihre Zeit verbringen wollen. Zeit ist eine
unbezahlbare Ressource, vorallem, wen man noch nen Job hat.
Hier stehen 5 Rechner, 4 verschiedene Betriebssysteme. So kann es nicht
weitergehen. Ich hab nie mit den "flamewars" mitgemacht, und andere OS
kritisiert. Wer nur richtig sucht, findet überall etwas um zu meckern.
Auch war es mir egal, ob Linux den "Desktop" erreicht. Wer etwas Geduld
mitbringt, kann/konnte sich Klickibunti installieren, ganz ohne Stress.
Für mich jedenfalls ist der Punkt erreicht. Keine howtos erst mal
mit einem Blick aufs Datum vorsortieren. Nix mehr Illusion des frei sein,
und sich dann doch X-Sachen installieren lassen, die man gar nicht braucht/will.
Fertig auf das warten, das der (jo, kack-Geschenk, I-Pod 5G) endlich unterstützt wird.
Erklärt das mal eurerm Kind, dass das Geschenk nix taugt, und schaut zu, wie die
leuchtenden Augen des Kindes sich verändern. Hab ich natürlich nicht, besitze ja Win-XP.
Seit heute morgen ca. 10:30, neuerdings mit ner Win7 Pro DVD.
Ja, es gehört nicht mir, unter die Haube darf ich schon gar nicht gucken,
und Probleme wirds auch geben. Aber dem Ziel näherkommend, nämlich Zeitersparnis.
Wie auch immer, ich weiss, das hier nicht jeder Entwickler mitliest. Trotzdem,
grosses Danke, die Zeit war schön, 27 Jahre opensource, freeware, etc.
Nicht unerwähnt sei auch forums.gentoo.org. Hier gehts gemütlich zu,
(ok, 1 - 2 Ausreisser, hehe, nix schlimmes) fand immer Hilfe und Anregungen.
Aus lauter Gewohnheit, werd ich noch so manches mal hier lesend vorbeischauen.
In diesem Sinne, und Ehrlich gemeint; machts gut.
Terrere |
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Knieper l33t

Joined: 10 Nov 2005 Posts: 846
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Posted: Sat Mar 26, 2011 6:20 pm Post subject: |
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| Terrere wrote: | | Wer nur richtig sucht, findet überall etwas um zu meckern. |
Was ja nicht schlecht ist. Nur dadurch wird etwas besser oder entstehen Alternativen.
| Quote: | Seit heute morgen ca. 10:30, neuerdings mit ner Win7 Pro DVD.  |
Ich habe es auch versucht, aber zu mehr als einem Mediaplayer in der Stube taugt es nicht. Keine Möglichkeiten, System oder Fehler zu analysieren, schlechtere Hardwareunterstützung im Vergleich zu Linux, viel zu viel Programme notwendig, um normales Verhalten zu emulieren (zB. AnyDVD), fehlende Software im wissenschaftl. Bereich, zu viel Bloat - wenn auch besser versteckt, für Entwickler ein Alptraum und das Schlimmste: kein zentrales Repository und kein zentraler Aktualisierungsmechanismus.
Momentan bleibt für mich deswegen nur Linux. T2 könnte ich mir als einzige Alternative zu Gentoo noch vorstellen, nur hat das eine ziemlich kleine Nutzerbasis und die damit verbundenen Probleme.
Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Dein jetziges System zu Dir passt. Ich warte derweil auf: http://blog.pommesbude.org/uploads/75371005_3a5054df1a.jpg um mich an den Desktop-Codemonkeys zu rächen. _________________ Je dümmer desto Gnome/KDE. |
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ChrisJumper Veteran

Joined: 12 Mar 2005 Posts: 1701 Location: Germany
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Posted: Sat Mar 26, 2011 7:48 pm Post subject: |
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Nun bisher stören mich diese Desktop-Dinge nicht so sehr, ich jage noch nicht jedem Programm und jeder Bibliothek hinter her. Ich denke es kostest viel mehr Zeit sich darüber zu ärgern oder Abhängigkeiten zu Umgehen als diese -wenigen- Pakete zu Kompilieren. Auf Netzwerk-Server-Systemen läuft kein xorg sondern ein schmales Gentoo mit einem sshd.
Auf Systemen mit Desktop habe ich bisher nur die Klassiker (Gnome/Fluxbox/KDE..) weil ich diese ausprobiere usw. natürlich sind mir die Umstände mit HAL/DBUS/UDEV und Consolekit auch schon aufgefallen und es ist definitiv nicht optimal, aber ich Denke trotzdem das der Trend in die richtige Richtung geht (HAL raus, Consolekit glaube ich bald auch..).
Zudem kann man doch diese Dienste ausschalten oder probeweise Deaktivieren und mit Gentoo entsprechend Einstellen. Das "die Entwickeler" nicht jede Einstellungskombination testen können sollte doch auch klar sein. Mir fällt keine bessere Lösung ein. Bei Windows und Co hat man doch immer nur komplett-Pakete (natürlich auch weniger Aufwand/mehr Zeit) aber eben keine Kontrolle mehr über sein System. Daher verstehe ich nicht genau den Grund was beklagt wird.
Generell sollte man aber vielleicht darüber Schreiben oder Bloggen, auch wie man z.B. ein Gentoo mit wenigen Pakten ohne Consolekit/Hal/Xorg erstellen kann und Gleichzeitig noch gut benutzen kann ohne auf "Luxus" (vllt. diverse statische Xorg-Programme) verzichten zu müssen.
Das soll jetzt keine Kritik sein aber ich verstehe den Vorwurf nicht. Natürlich ist es der Digitalen Hygiene wichtig so wenig überflüssigen Code auf dem System haben wie möglich. Aber das ist doch alles relative. Bei "anderen" nicht Linux Systemen finde ich diesen Zustand noch Schlimmer.
| Quote: | Erklärt das mal eurerm Kind, dass das Geschenk nix taugt, und schaut zu, wie die
leuchtenden Augen des Kindes sich verändern. Hab ich natürlich nicht, besitze ja Win-XP. |
Das sollte doch z.B. auch in einer Virtual-Box funktionieren.
Knieper,
mich interessiert jetzt wirklich wie den System aussieht und wie du damit arbeitest. Verwendest du Fluxbox oder awesome? Für diverse Dinge brauch ich einfach eine WM und somit X.. ich kann z.B. nicht auf OpenOffice verzichten oder den Firefox. |
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Knieper l33t

Joined: 10 Nov 2005 Posts: 846
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Posted: Sun Mar 27, 2011 9:54 am Post subject: |
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| ChrisJumper wrote: | | Ich denke es kostest viel mehr Zeit sich darüber zu ärgern oder Abhängigkeiten zu Umgehen als diese -wenigen- Pakete zu Kompilieren. |
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Die paar Perl-Skripte oben würden mich allerdings weniger stören.
| Quote: | | Zudem kann man doch diese Dienste ausschalten oder probeweise Deaktivieren und mit Gentoo entsprechend Einstellen. |
Und was machst Du, wenn Programme diese Dienste/Programme erzwingen, obwohl man deren Funktionalität nie nutzt? Ich hatte letztens kcachegrind erwähnt. Je nach Rechner bei mir 300-400MB an Abhängigkeiten, obwohl nahezu keine USE-Flags gesetzt sind. Soll ich erst Ebuilds ändern oder Software patchen müssen, um ein simples Programm (und kcachegrind ist nicht wirklich komplex) nutzen zu können?
| Quote: | | Das "die Entwickeler" nicht jede Einstellungskombination testen können sollte doch auch klar sein. |
Es geht hier um ganze Mechanismen, nicht nur um einzelne Einstellungen und selbst letztere sollten eine so klare Spezifikation haben, dass man weiß, welche "Einstellungen" voneinander abhängig sind.
| Quote: | | Generell sollte man aber vielleicht darüber Schreiben oder Bloggen, auch wie man z.B. ein Gentoo mit wenigen Pakten ohne Consolekit/Hal/Xorg erstellen kann |
Kein Problem, einfach nicht installieren.
| Quote: | Knieper,
mich interessiert jetzt wirklich wie den System aussieht und wie du damit arbeitest. Verwendest du Fluxbox oder awesome? Für diverse Dinge brauch ich einfach eine WM und somit X.. ich kann z.B. nicht auf OpenOffice verzichten oder den Firefox. |
Ich bin zwar der Meinung, dass auch X überarbeitet werden sollte, bin aber niemand, der Leute zwingt ohne X auszukommen. Ich nutze es selbst, schon allein weil Textbrowser nur selten befriedigend nutzbar sind. Bei mir laufen eben lediglich xorg-server/-drivers und ein paar wenige andere Pakete mit Xmonad und kein xorg-x11 + fette Desktopumgebung + [gk]dm. Macht nach dem Start weniger als 15 Prozesse (inkl. X, WM, dnsmasq, wpa*, udev, Webserver, fgetty...; ohne Kernprozesse) und der Speicherverbrauch liegt im niedrigen zweistelligen Bereich.
Ich mag Software, die nicht nervt und einfach nur ihre Aufgabe erfüllt, zB. rtorrent - ich speichere die torrent-Datei in einem Ordner, starte es und es lädt alles runter. Dafür braucht man keine graphische Oberfläche und jeder Klick, jede Tastatureingabe, jeder Dienst usw. wäre nur umständlicher und überflüssig.
Was ich hasse ist, wenn Entwickler meinen,
1. sie müssten irgendetwas "einfacher" oder "übersichtlicher" gestalten, dann aber keine Ahnung von UI-Gestaltung haben
- zB. die neue Ein-Knopf-Bedienung der Browser ist nur die alte Steuerung + x Klicks mehr, um den Menüpunkt zu erreichen
- oder der gtk-Datei-öffnen-Dialog zB. in Geany, sortieren nach Dateigröße nicht möglich, navigieren ohne Maus extrem umständlich
2. sie dürften den Nutzer nicht mit vielen Einstellungen verwirren
- gute Defaultwerte und entspr. Dokumentation würden reichen, der wichtigste Punkt an Nutzerfreundlichkeit ist die Einstellbarkeit
- zB. (s. oben) weiß ich heute noch nicht, wie ich evince dazu bringe, immer mit "best fit" zu öffnen - "save current settings as default" klappt jedenfalls nicht und per "man evince" und "evince --help-all" erfährt man nichts, Konfigurationsdateien scheint es nicht zu geben
3. alle Leute bräuchten genau ihre Automatismen und diese dann erzwingen
- Ich kann nicht verstehen, wie man als Anwender noch Fenster selbst positioniert. Das kann der Rechner wirklich besser und wenn man Menschen beobachtet, kommt genau das sehr häufig vor. Kümmert unter den dicken DEs niemanden, aber Session-Verwaltung, Zugriffsbeschränkungen, Prozesskommunikation, Geräteverwaltung, Konfigurationsmenüs für vorhandene Dateien und mehr fette Dienste, die Mechanismen kopieren, die das darunterliegende System schon bietet (oft sogar mächtiger), die muss man unbedingt haben.
Dass viele von denen einfach nicht in der Lage sind, gute und robuste Software zu schreiben, ist ein Problem der ganzen Branche und hat nichts mit Linux oder Windows zu tun. _________________ Je dümmer desto Gnome/KDE. |
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Necoro Veteran


Joined: 18 Dec 2005 Posts: 1912 Location: München (Germany)
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Posted: Sun Mar 27, 2011 11:23 am Post subject: |
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| Knieper wrote: | | und der Speicherverbrauch liegt im niedrigen zweistelligen Bereich. |
Also bei 4 GB RAM ist mir persönlich egal, ob der Desktop nun 55MB oder 550MB verbraucht.
| Quote: | | - zB. die neue Ein-Knopf-Bedienung der Browser ist nur die alte Steuerung + x Klicks mehr, um den Menüpunkt zu erreichen |
Vimperator-Plugin in Firefox und schon schert dich die UI einen Dreck
| Quote: | | zB. (s. oben) weiß ich heute noch nicht, wie ich evince dazu bringe, immer mit "best fit" zu öffnen - "save current settings as default" klappt jedenfalls nicht und per "man evince" und "evince --help-all" erfährt man nichts, Konfigurationsdateien scheint es nicht zu geben |
Ich würde fast tippen, dass man es mit USE=gnome installieren muss. Denn das zieht gconf mit sich (und nur das -- warum auch immer das Useflag denn nicht 'gconf' heißt).
| Quote: | | Dass viele von denen einfach nicht in der Lage sind, gute und robuste Software zu schreiben, ist ein Problem der ganzen Branche und hat nichts mit Linux oder Windows zu tun. |
Viele schreiben aber auch für eine andere Zielgruppe als dich. Tante Emma will, dass wenn sie ihren USB-Stick anschließt, dass denn einfach genau das richtige passiert. Dass sie mit ihrem Zwei-Finger-Such-System nicht auf die Tastatur angewiesen ist. Und dass sie sich nicht erst in Xmonad-Konfiguration einlesen (und verstehen!) muss, um zu surfen und ein, zwei andere Fenster offen zu haben. _________________ Inter Deum Et Diabolum Semper Musica Est. |
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Knieper l33t

Joined: 10 Nov 2005 Posts: 846
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Posted: Sun Mar 27, 2011 1:34 pm Post subject: |
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| Necoro wrote: | | Also bei 4 GB RAM ist mir persönlich egal, ob der Desktop nun 55MB oder 550MB verbraucht. |
Dir, mir aber nicht, weil ich öfter mit Berechnungen zu tun habe, die nahezu den kompletten Speicher belegen und wenn dann die Oberfläche im Swap landet, ist der Spaß vorbei.
| Quote: | Vimperator-Plugin in Firefox und schon schert dich die UI einen Dreck  |
Und noch ein Plugin... Vim benutze ich seit einiger Zeit nicht mehr, weil es nur für C-ähnliche Sprachen wirklich sinnvoll einsetzbar ist. Ob Vimperator da noch ein Vergnügen ist, müsste man ausprobieren. Ich glaube das letzte Mal hatte ich es für FF1.x auf dem Rechner.
| Quote: | | Ich würde fast tippen, dass man es mit USE=gnome installieren muss. Denn das zieht gconf mit sich (und nur das -- warum auch immer das Useflag denn nicht 'gconf' heißt). |
Und was will gconf wieder haben? Dbus. Das können die doch nicht ernst meinen.
| Quote: | | Viele schreiben aber auch für eine andere Zielgruppe als dich. |
Man schreibt nicht für Zielgruppen, sondern löst Probleme. Jede Erleichterung für Emma (und damit erhöhte Komplexität des Programms) muss ein _optionaler_ Zusatz sein. All das, was die versuchen mir zu bieten, will ich doch gar nicht haben.
Ich halte es auch für Augenwischerei, Software für DAUs zu schreiben. DAUs nutzen kein Linux und wollen kein Linux. Wieso muss darunter der professionelle Anwender leiden?
| Quote: | | Und dass sie sich nicht erst in Xmonad-Konfiguration einlesen (und verstehen!) muss, um zu surfen und ein, zwei andere Fenster offen zu haben. |
Gibt doch genug andere (tiling) WMs und xmonad mit Bluetile sieht auch nicht wirklich kompliziert aus. _________________ Je dümmer desto Gnome/KDE. |
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Necoro Veteran


Joined: 18 Dec 2005 Posts: 1912 Location: München (Germany)
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Posted: Sun Mar 27, 2011 1:54 pm Post subject: |
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| Knieper wrote: | | DAUs nutzen kein Linux und wollen kein Linux. |
Schau dir die Hanisch-Threads an.
| Quote: | | gibt doch genug andere (tiling) WMs und xmonad mit Bluetile sieht auch nicht wirklich kompliziert aus. |
Kompliziert für dich ist was anderes als kompliziert für andere. Wenn ich schon sehe, dass ich es nicht hinbekomme meiner Mutter den Unterschied zwischen der Adresszeile im Browser und der Google-Suchmaske zu erklären, so würde an sowas sicherlich verzweifeln.
Ich kann deinen Ärger verstehen, aber du machst es dir ein wenig leicht mit der Annahme, dass alle Linux-User so sind wie du. Wenn das so wäre, gäbe es ja die Probleme nicht. Ich würde sogar sagen: Deine Probleme sind den Anwendungsentwicklern noch nicht mal bekannt. Denn diese entwickeln doch nur für die Usecases die ihnen bekannt sind (und selbst davon wohl nicht alle). Und wenn alle ihre Usecases sagen "10 MB mehr RAM für nen Daemon mehr kratzt niemanden" -- naja -- denn benutzen sie halt nen Daemon mehr.
Und zum Schluss kommt noch was anderes wichtiges hinzu: Der Spieltrieb. Denn fast alle Entwickler macht das Zeugs in ihrer Freizeit. Und dort die Sachen, die sie interessieren. Und dazu gehört halt auch mal, Bloat hinzuzufügen, weil man sich mal mit dem Thema beschäftigen möchte. Als Beispiel: Weil ich mich mal genauer mit XML und XSDs beschäftigen wollte, hatte ich das Pluginsystem für Portato komplett auf XML aufgebaut. Einfach weil ich damit mal rumspielen wollte. Später hab ichs denn wieder rausgeschmissen, weils unpraktikabel war -- aber erstmal war es da. Es gab auch schon Pläne Portage mit DBus zu verquicken etc. _________________ Inter Deum Et Diabolum Semper Musica Est. |
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Knieper l33t

Joined: 10 Nov 2005 Posts: 846
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Posted: Sun Mar 27, 2011 2:40 pm Post subject: |
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| Necoro wrote: | | Knieper wrote: | | DAUs nutzen kein Linux und wollen kein Linux. |
Schau dir die Hanisch-Threads an. |
Ich musste eine Suchmaschine nutzen, um zu sehen, was (wen) Du meinst. Was meine Erfahrung angeht, behaupte ich einfach mal das klappt nicht. Jeder, der damit arbeiten will, muss in der Lage sein, sich die nötigen Informationen anzulesen. Ich hatte Linux privat einigen Leuten installiert (sogar mal Ubuntu), aber nach einiger Zeit kam immer: "Wie kann ich Data Beckers Ponydruckerei installieren?", "Auf Arbeit haben wir aber auch Word.", "Wo ist Power Point?" oder "Bei der Weiterbildung nehmen wir aber Windows. Wie soll ich da üben?". Es funktioniert fast nie, selbst bei Rentnern, die nur ab und zu eine E-Mail schreiben oder im Netz surfen.
| Quote: | | Wenn ich schon sehe, dass ich es nicht hinbekomme meiner Mutter den Unterschied zwischen der Adresszeile im Browser und der Google-Suchmaske zu erklären, so würde an sowas sicherlich verzweifeln. |
Diese Fälle hat jeder in der Familie und die häufigste Suchanfrage bei Google ist (war?) nicht umsonst "google". Meine Eltern tun sich aber auch mit dem Plazieren von Fenstern schwer (Windows) und wenn dann auch noch eine Statusmeldung ausfährt, bricht bald Panik aus.
| Quote: | | aber du machst es dir ein wenig leicht mit der Annahme, dass alle Linux-User so sind wie du |
Das Gegenteil ist der Fall. Jeder ist verschieden, daher muss Software anpassbar sein, um nur ein Minimum an Nutzerfreundlichkeit zu garantieren. Wenn Gnome-Leute für DAUs schreiben, dann bedienen sie eine Randgruppe und die Mehrheit der Nutzer kommt sich veräppelt vor.
| Quote: | | Und wenn alle ihre Usecases sagen "10 MB mehr RAM für nen Daemon mehr kratzt niemanden" -- naja -- denn benutzen sie halt nen Daemon mehr. |
Wenn man so argumentiert, dann könnte man auch sagen: "Die paar Byte für ein Kommandozeilenargument "--best-fit" stören niemanden und entsprechen den 'nix-Gewohnheiten.". Du willst mir doch nicht erzählen, dass sie nie darüber nachgedacht haben oder es ihnen nicht in den Sinn gekommen wäre. Sollte dies der Fall sein, würde ich mir eine Liste der Beteiligten ausdrucken und jede Software die nur in der Nähe dieser Programmierer war sofort deinstallieren.
| Quote: | | Der Spieltrieb. Denn fast alle Entwickler macht das Zeugs in ihrer Freizeit. |
Nichts gegen Spieltrieb, aber wenn es zB. der offizielle Viewer einer Desktopumgebung ist, dann sollte ein Branch existieren, der konservativer ist. _________________ Je dümmer desto Gnome/KDE. |
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ChrisJumper Veteran

Joined: 12 Mar 2005 Posts: 1701 Location: Germany
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Posted: Sun Mar 27, 2011 2:46 pm Post subject: |
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Das Problem ist ein Fließendes, ich würde mir auch eher weniger Speicherverbrauch und diesen ganzen Deamon-Quark bei Bedarf abschalten. Also das ich wenn ich mich in meine Fluxbox-Session einlogge mein System weiß das es nur sehr Minimal mit den Ressourcen umgehen soll. Nun es macht dies natürlich schon auf einem Level unter der Annahme das jedes System heute viel Speicher hat. Aber gerade wenn man noch die eine oder andere alte Kiste verwendet merkt man das man mit 1-1,5GB Arbeitsspeicher nicht mehr arbeiten (u. Surfen) kann.
Diese ganzen aktuellen Probleme schiebe ich aber erst mal auf die KDE/Xorg Neuzeit. Es hat wie Necoro beschreibt bestimmt auch was mit dem Spieltrieb zu tun so das man die XML-FDIs verwendet hat usw... welche jetzt aber auch bestimmt dafür verantwortlich sind das diese nahezu zero-conf-plugin Möglichkeit mit xorg in Zukunft auch ohne hal/udev funktioniert. Insofern ist es mir egal.
Kneiper ich denke halt das es Sinnvoll wäre wenn du deine Interessen mit anderen Teilst die genauso denken. Also ich kenne jetzt die kcachegrind-Situation nicht und habe meine Gentoo-Aufmerksamkeit in den letzten Monaten sehr vernachlässigt aber:
| Quote: | | Ich hatte letztens kcachegrind erwähnt. Je nach Rechner bei mir 300-400MB an Abhängigkeiten, obwohl nahezu keine USE-Flags gesetzt sind. Soll ich erst Ebuilds ändern oder Software patchen müssen, um ein simples Programm (und kcachegrind ist nicht wirklich komplex) nutzen zu können? |
Wenn man sich mit anderen zusamen tut und die entstehenden Ebuilds anpasst und in ein Overlay packt haben andere auch etwas davon und im besten Fall man selbst nicht so viel Arbeit. Allerdings ist die pflege sehr aufwendig. (Bzw 300-400MB sind wirklich viel, klingt nach dem kompletten KDE.)
Meine Vermutung: Der Umstand das die Zusammenhänge immer komplizierter werden ist das die Software immer komplexer wird. Da wird dann auch entsprechend drüber nachgedacht wie die Probleme gelöst werden und das so umgesetzt, aber wenn man als Neuling darauf stößt und sich fragt was Consolekit ist und ob man das braucht oder welchen Sinn und Zweck es erfüllt. Das kann man gar nicht abschätzen. Sicher man kann z.B. auf Hal/Consolekit verzichten aber das interessante ist doch auf welche Funktionen muss ich dann verzichten oder welchen Mehrwert bietet mir das Programm. Diese Punkte kann man sich nur sehr mühsam zusammensuchen.
| Quote: | | Ich halte es auch für Augenwischerei, Software für DAUs zu schreiben. DAUs nutzen kein Linux und wollen kein Linux. Wieso muss darunter der professionelle Anwender leiden? |
Weil es immer mehr Anfänger gibt als Experten, in der Regel sterben Experten irgendwann und sind dann einfach Futsch. Es Anfängern leicht zu machen ist unter Wettbewerbskriterien richtig sexy und gibt mehr Benefit für die längere Lebensphase des Programms. Aber ich bin dafür das man es lieber Intelligent löst, also das der User sich bewusst ist was er tut und diese Entscheidung bewusst trifft (so wie beim Lesen im Vergleich zum Videostream). Verbreitung ist gut solange all diese Dinge optional sind. Ich wünsche mir sehr das ich alle Programme so selbstverständlich unter jedem Betriebsystem nutzen kann wie es aktuell für Windows der Fall ist aber dabei immer die Wahl habe und keine Zwänge.
@Necero
Die Hanisch Situation verschärft sich dadurch das er Gentoo nur virtuell nutzt glaube ich. Daher versteht er auch nicht warum das so aufwendig ist, der Kontext ist ganz fremd. Vielleicht hat er irgendwo auch nur ein fertiges Image benutzt statt Gentoo althergebracht zu installieren. |
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ChrisJumper Veteran

Joined: 12 Mar 2005 Posts: 1701 Location: Germany
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Posted: Sun Mar 27, 2011 2:59 pm Post subject: |
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| Quote: | | "Die paar Byte für ein Kommandozeilenargument "--best-fit" |
Sicher bin ich mir natürlich nicht, aber ich denke sehr wohl das die meisten Anwendungen von KDE und GNOME eben nicht dazu gedacht sind sie unabhängig von dieser Desktop-Umgebung zu installieren und auszuführen. Die denken darüber nicht nach. Vielleicht machen es die Leute die eine Software für Windows transportieren so habe ich erfreulicher Weise festgestellt das Evince jetzt auch unter Windows verfügbar ist und mir diesen Installiert denn ich hasse die Trägheit von dem Adobe-Reader. Was musste ich Festellen? Es wird ein .gnome Konfigurationsverzeichnis unter Windows angelegt! Das zeigt das Menschen faul sind und sobald es läuft ist ihnen alles egal sie kümmern sich nicht darum das Windows die Benutzereinstellungen anders Verwaltet und ablegt, normalerweise sollten beim Portieren diese Systemdesigneinstellungen berücksichtigt werden.
Mich wundert es dann nicht das jemand dieses "--best-fit" noch nicht integriert hat und für Außenstehende ist der Aufwand (relativ) zu hoch diese Option ein zu pflegen. Also die Komplexität des Programms zu begreifen und sinnvoll zu Modifizieren, also alles relative zum Problem. Ist das Problem zu wichtig wird es ganz bestimmt gemacht. |
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Necoro Veteran


Joined: 18 Dec 2005 Posts: 1912 Location: München (Germany)
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Posted: Sun Mar 27, 2011 3:07 pm Post subject: |
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| Quote: | | Quote: | | Und wenn alle ihre Usecases sagen "10 MB mehr RAM für nen Daemon mehr kratzt niemanden" -- naja -- denn benutzen sie halt nen Daemon mehr. |
Wenn man so argumentiert, dann könnte man auch sagen: "Die paar Byte für ein Kommandozeilenargument "--best-fit" stören niemanden und entsprechen den 'nix-Gewohnheiten.". Du willst mir doch nicht erzählen, dass sie nie darüber nachgedacht haben oder es ihnen nicht in den Sinn gekommen wäre. |
Mhm doch. Kann passieren, wenn man nach und nach Optionen hinzufügt und denn vergisst sie an allen Stellen anzubieten. Da sie ja "--fullscreen" etc anbieten würde ich sogar darauf tippen, dass sie es schlicht vergessen haben. Hast du schon mal einen Evince-Bug aufgemacht, vielleicht sogar gleich mit Patch? Das behebt denn gleich dein Problem
| Quote: | | Quote: | | Der Spieltrieb. Denn fast alle Entwickler macht das Zeugs in ihrer Freizeit. |
Nichts gegen Spieltrieb, aber wenn es zB. der offizielle Viewer einer Desktopumgebung ist, dann sollte ein Branch existieren, der konservativer ist. |
Branches erhöhen die Komplexität. Und 'sollen' müssen sie schon gar nix.
Btw: Vielleicht solltest du dir statt evince mal zathura oder mupdf anschauen . Die sind vielleicht eher deine Kragenweite. _________________ Inter Deum Et Diabolum Semper Musica Est. |
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Knieper l33t

Joined: 10 Nov 2005 Posts: 846
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Posted: Sun Mar 27, 2011 4:21 pm Post subject: |
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| Necoro wrote: | Vielleicht solltest du dir statt evince mal zathura oder mupdf anschauen . Die sind vielleicht eher deine Kragenweite. |
Mupdf werde ich mir mal angucken, wenn die letzte Version in Portage ist. Evince nutze ich aber auch wegen der djvu-Unterstützung. _________________ Je dümmer desto Gnome/KDE. |
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Yamakuzure l33t

Joined: 21 Jun 2006 Posts: 951 Location: Bardowick, Germany
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Posted: Mon Mar 28, 2011 12:09 pm Post subject: |
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Also irgendwie geht mir da grad ein wenig der Hut hoch. Entweder ich verstehe euch gerade völlig falsch (dank der beknackten Sommerzeit nicht auszuschließen) oder die Wirklichkeit sollte mal Einzug halten.
Wer ein Programm für Windows, Mac OS X, KDE, Gnome, Xfce4 oder welches System auch immer, schreibt, geht doch schlicht davon aus, dass das System da ist. Schließlich wird dafür geschrieben. Wer sich dann also wundert das ein Programm für Gnome Abhängigkeiten unter den Gnome-Systempaketen hat, sollte vielleicht nochmal überlegen.
Dazu kommt die Wiederverwendung von bestehendem Code. Warum soll ich bitteschön Funktionalität X selber schreiben (und dir somit unbemerkt unterjubeln), wenn es selbige Funktionalität schon in Bibliothek Y gibt? Vor Allem weil du durch die Abhängigkeit, die natürlich möglichst optional sein sollte, aber eben nicht immer optional sein kann, informiert bist. Informiert darüber, was du bekommst.
Ich hatte den Ärger tatsächlich mal bei einem Paket, dessen Entwickler der Meinung war nur ein paar Quelldateien (die veraltet waren) der libltdl (sys-devel/libtool) zum direkten einkompilieren mitzuliefern. da weißte nicht, was du bekommst!
Aber besonders spaßig finde ich die Aussage "Ich kann nicht verstehen, wie man als Anwender noch Fenster selbst positioniert." - Bitte? Um Himmels Willen, ich würde überhaupt nichts mehr geschafft bekommen, wenn ein WM meint meine Fenster positionieren zu müssen. Das wäre absolut katastrophal. Also zuerst sich über "aufgezwungene" Abhängigkeiten aufregen, und dann erzwungene Fensterpositionierung propagieren. Das ist echt ein wenig fragwürdig. _________________ I *do* know that I easily aggravate people due to my condensed writing. Rule of thumb: If I wrote anything that can be understood in two different ways, and one way offends you, then I meant the other!  |
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Knieper l33t

Joined: 10 Nov 2005 Posts: 846
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Posted: Mon Mar 28, 2011 12:34 pm Post subject: |
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| Yamakuzure wrote: | | Wer ein Programm für Windows, Mac OS X, KDE, Gnome, Xfce4 oder welches System auch immer, schreibt, geht doch schlicht davon aus, dass das System da ist. |
Betriebssysteme und Desktopumgebungen kann man nicht in einen Topf werfen. Gnome, Kde usw. laufen zu 99% auf *nix-Systemen, also sollte man erst einmal deren vorhandene Mechanismen nutzen und die üblichen Gepflogenheiten beibehalten. Man kann sich vielleicht an nur eine gui-Bibliothek wie gtk binden, wenn man zu viele Drogen nimmt auch an qt, aber dem Nutzer vorschreiben, welche Dienste und DEs er nutzt, das dürfte wohl kein ernsthafter Entwickler beabsichtigen. Als nächstes schreibt man keine man-Pages mehr, weil man ja einen chm-Viewer integriert hat und verlangt einen mysql-Server, weil man keine Konfigurationsdateien einlesen will...
| Quote: | | Dazu kommt die Wiederverwendung von bestehendem Code. Warum soll ich bitteschön Funktionalität X selber schreiben (und dir somit unbemerkt unterjubeln), wenn es selbige Funktionalität schon in Bibliothek Y gibt? |
ZB. weil Bibliothek Y Schrott ist, kein Upstream mehr existiert, die Architektur nicht zum Rest des Programmes passt etc.. Gründe kann es viele geben. Ich bemängelte aber, dass Bibliotheken und Dienste eingebunden werden, die nicht benötigt werden und mit der Problemstellung des Programmes nichts zu tun haben.
| Quote: | | ich würde überhaupt nichts mehr geschafft bekommen, wenn ein WM meint meine Fenster positionieren zu müssen |
Das halte ich für einen Trugschluss und für festgefahrene Verhaltensmuster. Es gibt nur sehr wenige Fälle, in denen Einzelfenster sinnvoller per Hand angeordnet werden und dann sind meistens Fehler in der Oberflächengestaltung schuld.
| Quote: | | Also zuerst sich über "aufgezwungene" Abhängigkeiten aufregen, und dann erzwungene Fensterpositionierung propagieren. |
Lesen kannst Du? _________________ Je dümmer desto Gnome/KDE. |
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Yamakuzure l33t

Joined: 21 Jun 2006 Posts: 951 Location: Bardowick, Germany
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Posted: Tue Mar 29, 2011 12:33 pm Post subject: |
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| Knieper wrote: | | ZB. weil Bibliothek Y Schrott ist, kein Upstream mehr existiert, die Architektur nicht zum Rest des Programmes passt etc.. Gründe kann es viele geben. Ich bemängelte aber, dass Bibliotheken und Dienste eingebunden werden, die nicht benötigt werden und mit der Problemstellung des Programmes nichts zu tun haben. | Natürlich. Wenn besagte Bibliothek garnicht verwendet wird, oder gar "tot" ist, dann ist die Abhängigkeit natürlich völliger Unsinn, da hast du vollkommen recht. | Knieper wrote: | | Yamakuzure wrote: | | ich würde überhaupt nichts mehr geschafft bekommen, wenn ein WM meint meine Fenster positionieren zu müssen |
Das halte ich für einen Trugschluss und für festgefahrene Verhaltensmuster. Es gibt nur sehr wenige Fälle, in denen Einzelfenster sinnvoller per Hand angeordnet werden und dann sind meistens Fehler in der Oberflächengestaltung schuld. | Bei ca. 30-50 Fenstern, und so manche davon sind "Konsole" mit 10-20 Tabs, absolut kein Trugschluss. Es kommt immer darauf an wer was womit wofür tut. Im Übrigen habe ich das unter OpenBox. Ich möchte dich nur ungern verärgern, aber dir wurde, sogar in diesem Thread, schon einmal vorgeworfen, dass du es dir zu einfach machst, wenn du deine Situation als Allgemeingültigkeit darstellst. Ich wette, dass mein Arbeitsalltag extrem anders aussieht als deiner. Ich verwende Linux nicht nur privat, sondern hauptsächlich beruflich.
Aber worauf ich hinaus wollte ist das: | Knieper wrote: | zB. (s. oben) weiß ich heute noch nicht, wie ich evince dazu bringe, immer mit "best fit" zu öffnen - "save current settings as default" klappt jedenfalls nicht und per "man evince" und "evince --help-all" erfährt man nichts, Konfigurationsdateien scheint es nicht zu geben
(...)
Und was will gconf wieder haben? Dbus. Das können die doch nicht ernst meinen. | evince: "Simple document viewer for GNOME"
-> Ergo : "konfiguration per gconf, damit sich das Programm für Gnome in Gnome integriert.
gconf: "Gnome Configuration System and Daemon" -> Ergo: Braucht etwas um von anderen Programmen "ansprechbar zu sein"
dbus: "A message bus system, a simple way for applications to talk to each other"
Das ist es, was ich meinte. Es gibt keinen vernünftigen Grund ein Gnome-Programm zu schreiben, dass sich nicht in Gnome einfügt, weil eine verschwindend kleine Anzahl an Benutzer gerne Konfigurationsdateien haben möchten. Es wäre sicher schön, wenn die Evince-Entwickler diese Möglichkeiten mit anböten, aber einen zwingenden Grund gibt es nicht. _________________ I *do* know that I easily aggravate people due to my condensed writing. Rule of thumb: If I wrote anything that can be understood in two different ways, and one way offends you, then I meant the other!  |
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Knieper l33t

Joined: 10 Nov 2005 Posts: 846
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Posted: Tue Mar 29, 2011 1:14 pm Post subject: |
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| Yamakuzure wrote: | | Knieper wrote: | | Das halte ich für einen Trugschluss und für festgefahrene Verhaltensmuster. Es gibt nur sehr wenige Fälle, in denen Einzelfenster sinnvoller per Hand angeordnet werden und dann sind meistens Fehler in der Oberflächengestaltung schuld. | Bei ca. 30-50 Fenstern, und so manche davon sind "Konsole" mit 10-20 Tabs, absolut kein Trugschluss. Es kommt immer darauf an wer was womit wofür tut. Im Übrigen habe ich das unter OpenBox. |
Siehst Du und doch ist es wieder der übliche Trugschluss, Dein Tab-Beispiel zeigt es sogar deutlich. 30-50 Fenster zu positionieren kostet viel Zeit, Du gruppierst sie über Tabs, hast bestimmte Vorlieben oder Regeln, wonach Du sie anordnest und am Ende hast Du keinen Vorteil gegenüber einer automatischen Anordnung. Du darfst nicht vergessen, dass fast alle Tiling WMs auch eine freie Anordnung zulassen. (Programminterne Tabs (nicht die von *Box), wie in <Browser>, <Editor>, <shell multiplexer> sind sogar vollkommen überflüssig mit mächtigerem WM und ordentlicher Architektur.)
| Quote: | evince: "Simple document viewer for GNOME"
-> Ergo : "konfiguration per gconf, damit sich das Programm für Gnome in Gnome integriert.
gconf: "Gnome Configuration System and Daemon" -> Ergo: Braucht etwas um von anderen Programmen "ansprechbar zu sein"
dbus: "A message bus system, a simple way for applications to talk to each other" |
Du markierst falsch:
| Quote: | | evince: "Simple document viewer for GNOME" |
Zuerst ein einfacher Dokumentenbetrachter für *nix, zusätzlich mit Gnome-Unterstützung.
| Quote: | | dbus: "A message bus system, a simple way for applications to talk to each other" |
Keine anderen Applikationen, kein Bedarf an Dbus. Dbus ist nicht umsonst in den meisten Programmen optional.
| Quote: | | Es gibt keinen vernünftigen Grund ein Gnome-Programm zu schreiben, dass sich nicht in Gnome einfügt |
Du verdrehst immer die Aussagen. Klar darf sich das Programm in Gnome einfügen, es darf nur nicht den Nutzer zwingen, sich Gnome zu fügen. _________________ Je dümmer desto Gnome/KDE. |
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