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Bytegenaues Backup von gentoo
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slick
Bodhisattva
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Joined: 20 Apr 2003
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 5:55 pm    Post subject: Bytegenaues Backup von gentoo Reply with quote

Ich möchte mein liebesvoll compiliertes Gentoo sichern und die Platte (als Image) auf einem anderen Rechner backupen (und/oder auf CD brennen).

1. Wir booten hierzu von CD (ich verwende dazu Knoppix) und mounten via NFS oder SAMBA das Zielverzeichnis für unsere Backup, nach /ziel. Eine zweite Platte im System können wir natürlich auch benutzen.

2. (optional, sonst weiter mit 4.) Da unsere Gentoo-Platte nicht voll belegt ist wäre es Unfug diese komplett mit dd zu sichern, da wir dann den Datenmüll, welcher ja noch auf der Partition liegt, mitsichern würden. D.h. wir überschreiben vorher den leeren Bereich mit Nullen und dann packen wir das ganze per dd und gzip. Dazu müssen wir die Quellpartition mounten.
Code:
mkdir /quelle
mount /dev/hda2 /quelle
dd if=/dev/zero of=/quelle/override bs=1M


Das dauert jetzt eine Weile, weil dd in die Datei override jetzt Nullen schreibt bis die Partition restlos voll ist.
(Für Windows-Partitionen siehe weiter unten im Thread: http://forums.gentoo.org/viewtopic-p-1429366.html#1429366)

Über
Code:
watch df

auf einer anderen Console können wir zusehen wie sich die Partition füllt.

Wenn dd abbricht können wir die Datei wieder löschen, da sie nur das Ziel hatte den leeren Bereich mit Nullen zu überschreiben
Code:
rm /quelle/override
umount /quelle
rmdir /quelle


3. Wir wiederholen 2. für alle "großen" Partitionen unserer Platte, welche viel freien Speicherplatz besitzen

4. Jetzt sichern wir die Festplatte, vorher prüfen durch die Eingabe von
Code:
mount

nochmal ob keine der Partitionen dieser Platte gemountet ist.

Hinweis: Manche Boot-CDs mounten automatisch die gefundenen swap-Partitionen. Durch die Eingabe von
Code:
swapon -s

können wir prüfen welche Partitionen als Swap gemountet sind. Swaps auf der zu sichernden Platte sollten durch
Code:
swapoff /dev/hdaX

deaktiviert werden.

Und jetzt gehts los:
Code:
dd if=/dev/hda | gzip -9 | split -b 2000m - /ziel/backup.gz

Das macht folgendes: dd liest die Festplatte aus und der Inhalt wird via gzip komprimiert und in Dateien mit max. Größe von 2GB abgelegt. die 2GB sind bewußt gewählt, weil beim Sichern über eine Samba-Verbindung kommt es zu Problemen mit Dateien > 2GB. Wer seine Platte auf CD sichern möchte nimmt statt der 2000m eine 650m.

Die Überschreibung mit den Nullen (2.) haben wir gemacht weil dann gzip die leeren Bereiche sehr hoch komprimiert.

Nachdem dd seine Arbeit beendet, haben wir auf unserem Ziellaufwerk mindestens die Datei backup.gzaa. War mehr als ein File für das Backup nötig finden wir backup.gzaa, backup.gzab, backup.gzac ...

So, das Backup ist geschafft. Nurnoch sauber rebooten.

5. Das Zurückschreiben ist relativ simpel. Wir werfen unsere Boot-CD rein und mounten unser Verzeichnis mit dem Backup (via Netzwerk). Ein
Code:
cat /quelle/backup.gz* |  gzip -dc | dd of=/dev/hda

schreibt unser Backup wieder zurück. Bei Backup auf CD sollte man vorher alle Teile in ein Verzeichnis kopieren!

Meine Sicherung einer 60GB Partition (ohne 2.) dauert übers LAN via Samba etwa 1,5 h. Zurückschreiben liegt auch bei etwa 1,5 Stunden.

TipImTip: Damit kann man übrigens (ohne 2.) das Win vom Firmenlaptop sichern, übers Wochenende mal fix Gentoo draufspielen und am So. Abend wieder Win zurückspielen ;-) oder einfach nur "schnell" zwischen verschiedenen Installationen / BS wechseln.

Feedback welcome !

Ergänzung

Man kann natürlich auch nur einzelne Partitionen sichern. Hierzu unter 4.
Code:
dd if=/dev/hda ...

ersetzen durch
Code:
dd if=/dev/hdaX ...

und beim Entpacken, unter 5.
Code:
... | dd of=/dev/hda

ersetzen durch
Code:
... | dd of=/dev/hdaX

wobei X für die Nummer der Partition steht.

Das folgende funktioniert NUR wenn das Backup von nur einer Partition ist!

mikkk wrote:
Mit dd legt man sich auf eine bestimmte Partitionsgrösse fest. Wenn man sich eine neue Platte zulegt (z.B. weil die alte den Geist aufgegeben hat) wird fast immer Platz verschwendet.


Wenn man genügend Platz hat kann man das Backup ja auspacken, per loop mounten und dann normal rüberkopieren. So kann man beide Varianten "vereinen" und die Vorteile von beiden nutzen. Man kann auf neue Platten schwenken hat aber trotzdem die alte Partition bytegenau ;-)

ungetestet, aber sollte so gehen:
Code:
cat /quelle/backup.gz* | gzip -dc | dd of=/loopfile
mount -o loop /loopfile /mnt/alt
cp -av /mnt/alt/* /mnt/neu

Man bedenke aber man braucht zum auspacken den Speicherplatz wie vorher die gesicherte Partition hatte und nicht die Gesamtgröße der Backupfiles.

Links zum Thema


Last edited by slick on Thu Apr 17, 2014 7:40 am; edited 16 times in total
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UncleOwen
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 6:47 pm    Post subject: Re: [TIP] Bytegenaues Backup von gentoo Reply with quote

slick wrote:
Bei Backup auf CD sollte man vorher alle Teile in ein Verzeichnis kopieren!


Was natürlich ein Problem ist, wenn man nur eine Platte hat. Kann man das irgendwie umgehen?

Ansonsten: Schöne Anleitung!
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Sas
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Joined: 05 Jul 2003
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 7:00 pm    Post subject: Reply with quote

Hey danke für den Hinweis mit den 2GB und Samba. Jetzt weiß ich auch, warum das einzige Backup, das ich je gebraucht hätte, kaputt war :o
Aber wenn man auch zu faul zum Testen ist...

Ansonsten gute Anleitung, auch wenn ich mir mittlerweile eigentlich nur /etc/ /var/db /var/cache/edb und /home sichere, damit geht das Backup schnell und ich habe dennoch alles, um mir (nach ner stage3-Installation) das System so gut wie automatisch wieder herzustellen.
_________________
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HeadbangingMan
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 7:03 pm    Post subject: Reply with quote

Super, vielen Dank für den Tipp :D
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mikkk
Tux's lil' helper
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 7:09 pm    Post subject: Reply with quote

Ich würde beim Backup ein "cp -a" einem "dd" vorziehen. Mit dd legt man sich auf eine bestimmte Partitionsgrösse fest. Wenn man sich eine neue Platte zulegt (z.B. weil die alte den Geist aufgegeben hat) wird fast immer Platz verschwendet. Des Weiteren wird eine so gesichertes Image nicht mehr booten, wenn man das Restore auf einer anderen Platte macht.
Ausserdem spart man sich beim Sichern mit "cp" das Plattnullen vom freien Platz (wird ja von cp nicht angerührt).
Das Backup ist dann zwar nicht mehr "bytegenau" (Bootmanager muss man dann schon noch von Hand einrichten) aber das Ergebnis funktioniert auch (hab's ausprobiert ;-)).


mikkk
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Athlon
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Joined: 03 Nov 2003
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 7:10 pm    Post subject: Re: [TIP] Bytegenaues Backup von gentoo Reply with quote

Verständnisfrage:
slick wrote:
Code:
cat /quelle/backup.gz* |  gzip -dc | dd of=/dev/hda

Tät's nicht auch ein
Code:
 gzip -c -d /quelle/backup.gz* | dd of=/dev/hda

?

Oder: Was bewirkt der "cat" Befehl?

Thx!
_________________
Ein paar Anleitungen...
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slick
Bodhisattva
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Joined: 20 Apr 2003
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 8:15 pm    Post subject: Re: [TIP] Bytegenaues Backup von gentoo Reply with quote

UncleOwen wrote:
Was natürlich ein Problem ist, wenn man nur eine Platte hat. Kann man das irgendwie umgehen?


2. Rechner. Windows tuts zur Not ja auch über Samba ;-)

mikkk wrote:
Ich würde beim Backup ein "cp -a" einem "dd" vorziehen.


Bei Linux führen viele Wege nach Rom. Ich nehme auch oft nur cp, aber es macht sich gut über dd weil man dann sehr einfach verschiedenste Partitionsvarianten und Betriebsystem "wechseln" kann. Meine Variante setz ich auch ein um den anfälligen Win-Rechner zu "reseten"...

Athlon wrote:
Oder: Was bewirkt der "cat" Befehl?


Gute Frage, müßte man mal testen. Ich habs mir wie beschrieben zusammengesammelt. Ich finde die Zusammenstellung mit den pipes allerdings meist übersichtlicher ;-)
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slick
Bodhisattva
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Joined: 20 Apr 2003
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 8:48 pm    Post subject: Reply with quote

- Eröffnungsartikel ergänzt -
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primat
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 8:54 pm    Post subject: Reply with quote

NFS kann in der Standard version 2 auch nur mit files bis 2gb umgehen. NFS verison 3 kann dann auch gößere files behandeln!
Gruss
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toskala
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PostPosted: Wed Jul 28, 2004 9:05 pm    Post subject: Reply with quote

man kann imho irgendwo im makefile von samba einstellen, dass es bittesehr large filesizes erlauben soll. weiss aber nimmer wo, dann geht auch mehr als 2gb.
_________________
adopt an unanswered post
erst denken, dann posten
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barbar
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PostPosted: Thu Jul 29, 2004 11:12 am    Post subject: Reply with quote

Vielleicht ist das Manchem zu langweilig, aber für das beschriebene Problem verwende ich partimage.
Ist auf jeder Knoppix, SystemRescue CD drauf.
Beide Rechner booten von der CD. Auf dem Zielrechner wird partimaged gestartet. Auf dem Quellrechner läuft partimage und kopiert die Daten auf den Zielrechner.
Partimage hat auch soetwas wie ein gui um die Sache zu erleichtern.

www.partimage.org
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andix
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PostPosted: Wed Aug 11, 2004 10:18 pm    Post subject: Reply with quote

Wie mache ich Schritt 2 am besten auf eine NTFS-Partition? Reicht defragmentieren? Wie mache ich am schlauesten ein dd if=/dev/zero of=/quelle/override bs=1M? Gibt es außer Cygwin noch eine Alternative?
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slick
Bodhisattva
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Joined: 20 Apr 2003
Posts: 3488

PostPosted: Thu Aug 12, 2004 6:25 am    Post subject: Reply with quote

Defragmentieren nützt nix. In etwa so:

nullfile.vbs
Code:
Set oFileObject = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
Set oFile = oFileObject.CreateTextFile("c:\nullfile.txt")
Do
   oFile.Write(Space(1024*1024))
Loop


Erklären will ichs aber nicht genauer, falsches Forum ;-)
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jhgz1
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PostPosted: Thu Aug 12, 2004 7:03 am    Post subject: Reply with quote

interessante anleitung!

obwohl ich mich redlich frage, welche backuploesung jetzt die beste ist, dazu gibts ja hier im forum dutzende anleitungen...

ich selber bin mit rsync sehr gluecklich, da ich eine externe festplatte verwende, die wunderbar mit udev eingebunden ist und ich das ganze simpel als cron job steuern kann. sicherlich dauert es einige zeit, bis die dateiliste erstellt ist, aber der eigentliche transfer nur der modifizierten daten scheint mir doch um einiges schneller als jedes mal alles komplett zu sichern.
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andix
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PostPosted: Thu Aug 12, 2004 11:19 am    Post subject: Reply with quote

Das mit der VBS ist eine gute Idee. thx. Ich werde aber trotzdem vorher defragmentieren, dann spare ich mir vielleicht noch das eine oder andre byte ;).

Das Backup mit rsync ist ganz etwas anderes. Damit sicherst du die Dateien. In meinem Fall will ich eine ganze Festplatte (inklusive Partitionstabelle & Bootsektoren) 1 zu 1 sichern. Ich kann das System dann genauso wiederherstellen, wie es vorher war.

Mein gentoo sichere ich über USB-Festplatte. Einfach ALLES mit cp kopieren. Wegen USB 2.0 dauert das auch nicht sonderlich lange.
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slick
Bodhisattva
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Joined: 20 Apr 2003
Posts: 3488

PostPosted: Thu Aug 12, 2004 11:35 am    Post subject: Reply with quote

Quote:
In meinem Fall will ich eine ganze Festplatte (inklusive Partitionstabelle & Bootsektoren) 1 zu 1 sichern.


Bitte dann nochmal Feedback ob es so geklappt hat oder ob Probleme sind. Soll jetzt nicht heissen daß ich das nicht getestet hätte...
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andix
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PostPosted: Thu Aug 12, 2004 11:39 am    Post subject: Reply with quote

werde ich machen. Ist auch nur der computer von einem freund von mir. Nicht mein eigener... :lol:

Es schaut alles sehr gut aus. Ich nehme schon an, dass es funktioniert.
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Freejack
n00b
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Joined: 08 Mar 2004
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PostPosted: Sat Sep 04, 2004 1:17 pm    Post subject: Reply with quote

Ich hab das bisher immer mit partimage unter knoppix gemacht. Finde ich bequemer :-)
-Freejack
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andix
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PostPosted: Sat Sep 04, 2004 5:25 pm    Post subject: Reply with quote

Ich weiß nicht genau, wie partimage sichert. Aber als ich es mir das letzte mal angeschaut habe, hatte es nur experimentelle unterstützung für NTFS.

Die hier vorgestellte Lösung geht mit jedem Dateisystem, da wir es 1:1 kopieren, und nicht irgendwie verändern.

Wenn ich ein Backup mache, dann soll es auch funktionieren. Deshalb scheidet etwas experimentelles aus.
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Gekko
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PostPosted: Sat Sep 04, 2004 9:37 pm    Post subject: Reply with quote

Falls die Files grosser als 2 GB werden bietet sich das an:
Code:
dd if=/dev/hdersetzmichdoch | gzip -9 | split -b 650m - /burn.gz

Macht schöne Häppchen für CD's.
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slick
Bodhisattva
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Joined: 20 Apr 2003
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PostPosted: Sat Sep 04, 2004 9:51 pm    Post subject: Reply with quote

Quote:
Falls die Files grosser als 2 GB werden bietet sich das an:
Code:
dd if=/dev/hdersetzmichdoch | gzip -9 | split -b 650m - /burn.gz

Macht schöne Häppchen für CD's.


Wer lesen kann ist klar im Vorteil, steht doch oben drin ;-)
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Gekko
l33t
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Joined: 29 Oct 2002
Posts: 773

PostPosted: Sat Sep 04, 2004 10:08 pm    Post subject: Reply with quote

Oooops.
Ich hatte gestern wohl ein Gläschen Grauburgunder zuviel :roll: :lol:
Sorry
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SinoTech
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Joined: 20 Mar 2004
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PostPosted: Mon Dec 27, 2004 1:07 am    Post subject: Reply with quote

Funktioniert das ganze eigentlich auch wenn ich die ursprüngliche Partition von der ich das Backup mach vergrößere ? Also habe meine Windows Partition verkleinert und wollte das nun unter Linux dran hängen. Kann aber vom freigegebenen Speicher keine neue Partition erstellen da ich dafür eine "extended Partition" bräuchte, aber die 4 Primären Partitionen schon belegt sind.
Also ist es möglich von der Linux Partition ein Backup zu machen, dann diese zu löschen (Inklusive der SWAP und BOOT) und dann einfach diese drei Partitionen mit aktualisierter Größe neu zuerstellen und das BACKUP wieder zurück zuspielen ?
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SinoTech
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Joined: 20 Mar 2004
Posts: 2579
Location: Neunkirchen / Saarland / Germany

PostPosted: Mon Dec 27, 2004 1:47 am    Post subject: Reply with quote

Hmm ... habs einfach mal ausprobiert .. und funktioniert leider nicht so wirklich (Naja .. war ja fast zu erwarten). Bekomme nach einem Neustart (Mit liveCD da ich grub noch nicht eingestellt hatte) beim mounten meiner root partition eine Meldung das sie überprüft werden müsse. Beim prüfen bekomme ich dann lauter Warnungen wegen ungültigen I-nodes etc. Habe dann überall korirgieren gemacht. Zum Schluß kann ich dann auch ohne Probleme auf die Partition zugreien, nur die angezeigt Größe

# df -h

ist nach dem Check wieder die alte (Also die Größe die ich hatte bevor ich die Partition vergrößert habe). Auch beim booten über Grub gibts dann Probleme weil er wärend dem booten von "/dev/hda4" etwas lesen will. Nur "hda4" ist jetzt nicht mehr meine root Partition sonder die extended Partition. Er sollte also eigentlich von "hda5" lesen (Nicht falsch verstehen, Grub startet von der richtigen Partition. Nur wenn Gentoo schon mitten im booten ist kommt diese Fehlermeldung und nichts geht mehr).
Evtl. eine Idee ob ich einfach was nach dem zurückspielen des BACKUPS abändern kann das er die neue Partitionsgröße ohne murren übernimmt ?
Zur Not werd ich halt das System neu aufsetzen müssen (Hatt ich sowieso Anfangs befürchtet), aber evtl. gibts ja doch noch eine einfachere Möglichkeit.

Mfg

Sino
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SinoTech
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Joined: 20 Mar 2004
Posts: 2579
Location: Neunkirchen / Saarland / Germany

PostPosted: Mon Dec 27, 2004 2:28 am    Post subject: Reply with quote

Hmm .. mein Fehler. Hatte vergessen die "/etc/fstab" anzupassen. Deshalb versuchte er von "hda4" anstatt "hda5" zu lesen.
Trotzdem wunderts mich das ich die alte Partitiongröße angezeigt bekomme. Dachte Linux speichert Dateien immer relativ zum Partitionsanfang ("/" hat ja zum Beispiel immer den I-Node 2). In dem Fall sollte es doch keinen Unterschied machen wenn ich die Partition verschiebe !? Oder wird noch irgendwo im Dateisystem gespeichert wie groß die aktuelle Partition ist so das ich die Daten im Backup übernommen habe ?

Mfg

Sino
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