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Bootfähiger USB-Stick mit Minimalsystem
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Inte
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Joined: 15 Jul 2003
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Location: Mannheim, GER

PostPosted: Tue Jun 08, 2004 3:14 pm    Post subject: Reply with quote

Freut mich, daß die Konsole funktioniert. :)

Massa wrote:
Es gibt /dev/scsi, das ist aber komplett leer!?
Ebenso mit /dev/usb, auch existent aber komplett leer!?
Aber ich habe doch SCSI-Support und USB-Support im Kernel (eingebaut, nicht als Modul)- Seltsam!

Es gibt noch ein "/dev/discs/disc0/disc" und "/dev/ide/...", das ist aber immer meine IDE-Platte...

Schau Dir die Kernelkonfiguration nochmal genau an. Irgendetwas muß fehlen. In /dev/scsi und /dev/discs/disc1 erscheint bei richtiger Konfiguration der Stick.

Massa wrote:
woher weiss der devfsd eigentlich, dass er ein USB-Storage Device in ein SCSI-Device umwandeln soll?
Und durch was erkennt devfsd eigentlich neue USB-Devices?
Sagt ihm der Kernel das?
Meinst das automatische Verlinken von /dev/scsi/host1/bus0/target0/lun0/part1 auf /dev/sdx, oder worauf willst Du hinaus? Ein USB-Stick wird immer als SCSI-Gerät erkannt.
Code:
 [*]   SCSI disk support

If you want to use SCSI hard disks, Fibre Channel disks,                                                                                     
USB storage or the SCSI or parallel port version of                                                                                           
the IOMEGA ZIP drive, say Y ...


Die folgenden Optionen hast Du auch aktiviert?
Code:
USB support  --->
    [*] Support for Host-side USB
    [*]   USB device filesystem
    [*]   EHCI HCD (USB 2.0) support
    [*]   UHCI HCD (most Intel and VIA) support
    [*]   USB Mass Storage support

Vielleicht braucht Dein Board ja OHCI anstatt EHCI/UHCI. Boote mal mit der LiveCD und mach ein lspci.

Gruß, Inte.
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Massa
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Joined: 04 Jun 2004
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Location: Friedrichshafen - Lake Constance, Germany

PostPosted: Wed Jun 09, 2004 8:02 am    Post subject: Reply with quote

Inte wrote:
Freut mich, daß die Konsole funktioniert. :)
Ja, jetzt kann ich endlich Forschungsarbeit betreiben :)
Inzwischen bin ich ein Stück weiter.

Du hattest natürlich Recht, der Kernel war falsch konfiguriert SCSI-Support war doch nur als Modul konfiguriert.
In meine linuxrc habe ich jetzt als letzten Befehl /bin/bash reingeschrieben; damit habe ich auch eine Shell (die ich ggf. auch wieder verlassen kann :wink: )

Wenn ich jetzt boote, und mittels des Shell-Prompts nach den Devices schaue, habe ich folgendes:
/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/disc
d.h. devfs sieht jetzt (dank Deiner Hilfe) schonmal meine USB-Platte - sehr gut :)
aber irgendwie nur als ganzes und nicht die einzelnen Partitionen, weil "disc" ist das einzige dort, keinerlei "partXX" :(

Fehlt mir doch noch irgendwas anderes im Kernel? Oder habe ich etwas zu viel?

Inte wrote:
Massa wrote:
woher weiss der devfsd eigentlich, dass er ein USB-Storage Device in ein SCSI-Device umwandeln soll?
Und durch was erkennt devfsd eigentlich neue USB-Devices?
Sagt ihm der Kernel das?
Meinst das automatische Verlinken von /dev/scsi/host1/bus0/target0/lun0/part1 auf /dev/sdx, oder worauf willst Du hinaus? Ein USB-Stick wird immer als SCSI-Gerät erkannt.
Ich meinte die Mitteilung des Kernel (bzw. des Hotplug-Systems), dass da ein neues Device am USB ist und dass es zum SCSI-Gerät wird.
Aber wie Du schon sagtest, die werden immer als SCSI-Device erkannt.
Für /dev/sdXX brauche ich dann ja wohl den devfsd mit "alten Devices" Support, so wie Du es beschrieben hast...
... das ist mir momentan noch nicht so wichtig :wink:

Inte wrote:
Die folgenden Optionen hast Du auch aktiviert?
Code:
USB support  --->
    [*] Support for Host-side USB
    [*]   USB device filesystem
    [*]   EHCI HCD (USB 2.0) support
    [*]   UHCI HCD (most Intel and VIA) support
    [*]   USB Mass Storage support

Vielleicht braucht Dein Board ja OHCI anstatt EHCI/UHCI. Boote mal mit der LiveCD und mach ein lspci.
Nein, das mit EHCI war schon richtig, da USB2
Ich habe EHCI und MassStorage Support direkt in den Kernel kompiliert und die anderen (EHCI/OHCI) als Module...

Die Kontrolle der Kerneloptionen ist etwas schwierig, da bei mir die Optionen z.T. etwas anders aussehen, da ich noch die gentoo-2.6.5-r1 Sourcen verwende (ich habe auf dem Laptop unter Linux noch keinen Netzwerkzugang, das ist eine weitere Tätigkeit die ich noch machen muss).
Die Parameter aus der .config-Datei wären da IMHO besser (oder ändern sich die genauso oft?)
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Massa
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Joined: 04 Jun 2004
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PostPosted: Thu Jun 10, 2004 6:18 pm    Post subject: Reply with quote

kleine Ergänzung:
Das mit "XXX/disc" als einzigem Device ist nicht nur bei den SCSI-Devicen so, auch bei IDE (d.h. /dev/ide/...) 8O

Woran könnte das liegen?
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Ragin
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PostPosted: Thu Jun 10, 2004 7:51 pm    Post subject: Reply with quote

Nachdem ich mir dank diesem Thread nen USB Stick gekauft habe (:)) funktionierte alles wunderbar bis auf grub.
Code:

grub> root (hd
 Possible disks are:  hd0 hd1
                                                                               
grub> root (hd1,0)
 Filesystem type unknown, partition type 0x6
                                                                               
grub>


Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte?
FS ist ext2 genau wie angegeben...
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Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer- Pionier
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Ragin
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PostPosted: Thu Jun 10, 2004 8:06 pm    Post subject: Reply with quote

Des weiteren fehlte bei mir libFS.so und libz.so.1 für fbi:
Code:

cp /usr/X11R6/lib/libFS.so.6 /mnt/stick/lib/
ln -sf /usr/lib/libz.so /usr/lib/libz.so.1

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Ragin
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Joined: 14 Apr 2003
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PostPosted: Sun Jun 13, 2004 11:57 am    Post subject: Reply with quote

So, grub funktioniert.
Das Problem lag daran, dass der USB Stick noch FAT16 als Partitionseintrag hatte.
Dank fdisk und der Typenänderung wurde nun alles korrekt erkannt.
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Tazok
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Joined: 25 Oct 2003
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PostPosted: Sun Jun 13, 2004 7:42 pm    Post subject: Reply with quote

Ich kriege beim Booten immer die Meldung: ugusb 1-6 control timeout on ep0out
ehci_hcd [...] Unlink after no-IRQ? Different ACPI or APIC settings may help.
[...] usb 1-6: device not accepting address 2, error -110 [...]

Was kann ich jetzt machen?
APIC habe ich nicht im kernel und mit acpi=off funktioniert es auch nicht.
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R4zz0r
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PostPosted: Mon Jun 14, 2004 8:53 pm    Post subject: Reply with quote

Ragin wrote:
Nachdem ich mir dank diesem Thread nen USB Stick gekauft habe (:)) funktionierte alles wunderbar bis auf grub.
Code:

grub> root (hd
 Possible disks are:  hd0 hd1
                                                                               
grub> root (hd1,0)
 Filesystem type unknown, partition type 0x6
                                                                               
grub>


Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte?
FS ist ext2 genau wie angegeben...


Hi.Hab genau das selbe problem.Hab nur absolut keine Ahnung wie man das problem behebt.Hab leider noch nie Fdisk benutzt :(.Ich hoffe hier ist wer der mir mal nen schnellsteinstieg geben kann ;).Würd auch gern den stick mitbauen :)
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Inte
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Location: Mannheim, GER

PostPosted: Mon Jun 14, 2004 9:22 pm    Post subject: Reply with quote

R4zz0r wrote:
Hi.Hab genau das selbe problem.Hab nur absolut keine Ahnung wie man das problem behebt.Hab leider noch nie Fdisk benutzt :(.Ich hoffe hier ist wer der mir mal nen schnellsteinstieg geben kann ;).Würd auch gern den stick mitbauen :)


man fdisk - Die Anleitung hat noch niemanden geschadet!

... und hier etwas ausführlicher (vorausgesetzt /dev/sda ist Dein USB-Stick):

Einfach fdisk /dev/sda aufrufen, dann die Partitionen löschen (mit d) und eine neue primäre Partition anlegen (mit n {new}, p {primary} und 1 {no. 1}). Danach noch formatieren, wie im Howto erklärt (mke2fs /dev/sda1) und schon sollte es funktionieren.

Gruß, Inte.

PS.: Sorry, wenn ich etwas knapp angebunden bin, aber etwas Eigenleistung erwarte ich schon :wink:
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R4zz0r
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Joined: 29 Nov 2003
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Location: Iserlohn , Germany

PostPosted: Mon Jun 14, 2004 9:44 pm    Post subject: Reply with quote

Oh.man.Ich bin ja so doof *gg*.Danke für die hilfe.Naja.Is ja schon spät ;)..... geht nu auf alle fälle :)
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Urbanus
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Joined: 18 Apr 2004
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PostPosted: Tue Jun 22, 2004 8:18 pm    Post subject: Reply with quote

Ich habe gerade versucht das ganze auf meinem MP3-Stick (cebop run) zum Laufen zu bringen, leider klappt es nicht so richtig, weil der Stick sich wohl weigert mit ext2 zusammenzuarbeiten ("Data error please reset"). Nichtsdestotrotz lässt sich der Stick als /dev/sda1 unter Gentoo mounten. Allerdings klappt das Booten nicht, was aber auch am Bios meines Rechners liegen kann (habe schon alle USB-Varianten ausprobiert, auch mit Feather Linux). Werde mal schauen, ob ich es mit einer Bootdisk hinbekomme, bin mir da aber nicht so sicher (meine Linux-Kenntnisse in dieser Richtung sind recht begrenzt). Dazu kommt eben, dass der Stick erst erkannt wird wenn man ihn nach dem Booten des Rechners ansteckt (wohl wegen dem Data Error).
Wäre es möglich den Stick auch mit FAT32 zu formatieren und dann das System aufzuspielen? Oder geht das nur über ein loop-Device?
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Inte
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Joined: 15 Jul 2003
Posts: 1387
Location: Mannheim, GER

PostPosted: Tue Jun 22, 2004 10:15 pm    Post subject: Reply with quote

Urbanus wrote:
Ich habe gerade versucht das ganze auf meinem MP3-Stick (cebop run) zum Laufen zu bringen, leider klappt es nicht so richtig, weil der Stick sich wohl weigert mit ext2 zusammenzuarbeiten ("Data error please reset").
Es gibt einige USB-Sticks die sich einfach weigern mit einem anderen Dateisystem als FAT zu arbeiten. Manchmal hilft ein Löschen und Neuanlegen der Partitionstabelle. Während der verschiedenen Tests, die ich durchgeführt habe gab es sogar Unterschiede in identischen Serien. 8O

Urbanus wrote:
Nichtsdestotrotz lässt sich der Stick als /dev/sda1 unter Gentoo mounten. Allerdings klappt das Booten nicht, was aber auch am Bios meines Rechners liegen kann (habe schon alle USB-Varianten ausprobiert, auch mit Feather Linux). Werde mal schauen, ob ich es mit einer Bootdisk hinbekomme, bin mir da aber nicht so sicher (meine Linux-Kenntnisse in dieser Richtung sind recht begrenzt).
Der Zugriff aus dem laufenden System heraus sollte keinerlei Probleme machen (vorausgesetzt, das System ist richtig Konfiguriert). Genauso sollte das Booten von Diskette möglich sein, aber ehrlich gesagt, war ich bisher zu faul das System zu minimieren. Wenn Du "nur" eine Bootdisk brauchst, dann empfehle ich Dir die Links meines ersten Beitrages.

Urbanus wrote:
Dazu kommt eben, dass der Stick erst erkannt wird wenn man ihn nach dem Booten des Rechners ansteckt (wohl wegen dem Data Error).
Beim Booten von USB gibt es zwei Variablen, die Ärger bereiten können. Erstens die fehlende oder schlecht implementierte USB-Boot-Option im BIOS, und Zweitens der USB-Stick, der nicht immer bootfähig sein muß. Bei fehlender/fehlerhafter BIOS-Funktionalität bleibt nur die Hoffnung auf ein Update. Währenddessen bei der Auswahl des USB-Sticks ein Fünkchen Glück dazugehört, da es wie oben beschrieben auch in ein und derselben Serie zu Ausreißern kommen kann. :?

Urbanus wrote:
Wäre es möglich den Stick auch mit FAT32 zu formatieren und dann das System aufzuspielen? Oder geht das nur über ein loop-Device?
Was für ein Dateisystem Du benutzt ist Dir freigestellt. Einige USB-Sticks funktionieren sogar nur mit diesem propietären Dateisystem. Ich habe in meinem HOWTO ext2 gewählt, da der Support unter Linux nativ ist, keine Journaling-Funktion (wie bei ext3) die Lebensdauer reduziert (obwohl der Stick momentan eh nur Readonly gemounted wird), und ich unter Windows sowieso nicht auf das gute Stück zugreifen will. :wink:

Gruß, Inte.

PS.: Wenn ich Zeit habe, wird das System noch minimiert und SquashFS ins HOWTO integriert. Bin mal gespannt, wie klein ich meine gewünschte Funktionalität bekomme. Im Moment arbeite ich noch an diversen Skripten um dem Stick eine persönliche Note zu geben :wink:
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Sonie
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Joined: 07 Jun 2004
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PostPosted: Sun Jul 11, 2004 10:51 pm    Post subject: GRUB ... und? Reply with quote

hi.

Ich komm hier leider nicht weiter. Nachdem ich erstmal einen PC suchen musste, der überhaupt bereit war, von USB zu booten, bleibt der dann einfach stehen:

GRUB


und das wars...?

Ein Freund von mir meinte, ich solle den Stift mal als BIG-FloppyDisk formatieren, womit der Stift auf meine Kiste sich dann auch wieder meldet: "USB-FDD"... nur booten will er trotzdem nicht. Mir gelingt es aber auch dann nicht mehr mit grub einen Bootsector auf den Stift zu schreiben, weil er ja dann gar keine Partition hat.

und jetzt weiß ich nicht mehr weiter.
bin um jeden tip dankbar.
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havn't more to say.
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Crash80
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Joined: 08 Jul 2004
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PostPosted: Mon Jul 12, 2004 2:37 pm    Post subject: Reply with quote

wo ihr euch doch mit nem usb stick als bootmedium für gentoo befasst wollte ich mal fragen ob ihr euch schon schlau gemacht habt wie das mit der haltbarkeit des usb-sticks aussieht?

nach meinem wissen sind die dinger doch nicht als "festplatten-ersatz" sondern eher als "ab-und-zu-mal-drauf-schreib"-geräte gedacht und dürften daher auch nicht wirklich lange als fesplatte halten oder?
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Sas
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Joined: 05 Jul 2003
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PostPosted: Mon Jul 12, 2004 3:47 pm    Post subject: Reply with quote

Im Gegenteil. So ein Stick hat ja keine mechanischen Teile, also verschleißt auch nichts.

Nun sind die ja noch nicht so lange im Handel, dass man was über Lebensdauer sagen könnte, aber Flashspeicher allgemein halten schon lange.
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Crash80
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Joined: 08 Jul 2004
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PostPosted: Wed Jul 14, 2004 1:59 pm    Post subject: Reply with quote

flash speicher sind aber generell nicht gedacht tausende von schreibzugriffen auszuhalten.

hab ma gegoogelt, aber logischerweise nichts passendes gefunden. ihr habt also echt vor nen usb stick quasi als festplatte zu verwenden ?
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AGM
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PostPosted: Wed Jul 14, 2004 2:14 pm    Post subject: Reply with quote

Würde mich aber auch intressieren, wieviele Schreibzugriffe so ein Stick aushalten kann! Könnte man ja prima als "Festplatte" in einem lüfterlosen Mini-ITX / Thinclientsystem verwenden. :-)
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Inte
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Joined: 15 Jul 2003
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PostPosted: Wed Jul 14, 2004 2:18 pm    Post subject: Reply with quote

Crash80 wrote:
ihr habt also echt vor nen usb stick quasi als festplatte zu verwenden ?

  1. Ich benutze meine USB-Sticks/CF-Karten nicht als Platte
  2. Die Hersteller garantieren 120.000 Schreib-/Lesevorgänge für jeden Sektor. Wenn die Applikation bekannt ist, werden unter Umständen sogar 250.000 Zugriffe garantiert.
  3. Die interne Logik sorgt dafür, daß alle Sektoren gleichmäßig belastet werden.
  4. In diesem speziellen Fall (bootfähiger Stick), wird das gute Stück nur zum booten benutzt. Quasi eine Rettungsdiskette mit speziell auf das System angepaßten Kernel. Gerade bei ungewöhnlicher Hardware ist das sehr nützlich.
  5. Ein Festplattenersatz (im herkömmlichen Sinn) ist ein USB-Stick nicht! Die Performance ist zu schlecht und die garantierten RW-Zyklen zu gering. Jedoch sind in Embedded Systemen (Handy, mp3-Player, etc.), wo es vor allem auf Stoß- und Rüttelfestigkeit ankommt, FLASH-Speicher die erste Wahl.
Sonst noch Fragen? :roll:

Gruß, Inte.
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Crash80
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Joined: 08 Jul 2004
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PostPosted: Wed Jul 14, 2004 2:23 pm    Post subject: Reply with quote

genau das meinte ich :( würd mir gern nen "anrufbeantworter" plus noch paar kleinigkeiten mit nem minirechner + usbstick basteln, aber habs bisher gelassen weil die sticks dafür ja net ausgelegt sind.

als bootdisk spricht ja nix gegen. wobei es interessant wäre ein system auf nem bootstick laufen zu lassen und meinet wegen alle 5 stunden den ram zu flushen. müsste ja eigtl machbar sein.

viel glück bei eurem vorhaben noch :)
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BlinkEye
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Location: Gentoo Forums

PostPosted: Tue Sep 14, 2004 9:32 pm    Post subject: Reply with quote

@ Inte: das ist ein hervorragendes howto. ich bin seit 10 stunden damit beschäftigt, eine anleitung zu finden und anleitungen zu befolgen, wie ich ein minimal system auf meinen usb stick bringe - als notlösung, da mein laptop keine laufwerke hat und ich auch kein usb floppy zur verfügung habe. es funktioniert! - mit ausnahme des bootsplashs :(
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Last edited by BlinkEye on Wed Sep 15, 2004 2:52 am; edited 1 time in total
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BlinkEye
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Joined: 21 Oct 2003
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Location: Gentoo Forums

PostPosted: Wed Sep 15, 2004 2:49 am    Post subject: Reply with quote

Inte wrote:
Schau Dir die Kernelkonfiguration nochmal genau an. Irgendetwas muß fehlen. In /dev/scsi und /dev/discs/disc1 erscheint bei richtiger Konfiguration der Stick.

Gruß, Inte.

zur info:
ich musste
Code:
kernel=(hd0,0)/boot/bzImage root=/dev/scsi/host1/bus0/target0/lun0/part1

auf
Code:
kernel=(hd0,0)/boot/bzImage root=/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1

in der grub config ändern
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Last edited by BlinkEye on Thu Oct 14, 2004 6:53 pm; edited 1 time in total
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Crash80
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Joined: 08 Jul 2004
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PostPosted: Sat Sep 25, 2004 10:09 pm    Post subject: Reply with quote

bin ich per zufall drüber gestolpert:

wer sein usb stick möglichst selten beschreiben will sollte sich ma

Code:
emerge noflushd


ansehen :)
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Eric E.
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Joined: 26 May 2004
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PostPosted: Sat Sep 25, 2004 11:19 pm    Post subject: Reply with quote

Hallo,

also ich hab es mal ohne die initrd auf eine USB-Platte installiert, klappt soweit auch wunderbar, allerdings mit einem 2.4.26-gentoo-r9 Kernel und dem irgendwo ganz oben erwähnten Patch in linux/init/do_mounts.c

Sieht dann in etwa so aus:

Code:
...
static void __init mount_root(void)
{
// patch Anfang
static DECLARE_WAIT_QUEUE_HEAD (jordi_queue);
printk ("\n\n\nXXXXXXXXXXXXXXX\n");
printk ("WAITING FOR A WHILE (1000) \n");
printk ("TO DETECT THE USB DISK \n");
sleep_on_timeout (&jordi_queue, 2000);
printk ("XXXXXXXXXXXXXXX\n\n\n");
// patch Ende

#ifdef CONFIG_ROOT_NFS
       if (MAJOR(ROOT_DEV) == NFS_MAJOR
...


ich würde gerne den 2.6er Kernel verwenden, leider hat sich da mächtig viel geändert in der entsprechenden Quelldatei. Könnte vielleicht mal jemand mit mehr Ahnung da reinschauen und die passende Stelle für den Patch in den 2.6er Quellen rausfrickeln ?

Ansonsten, super Projekt und vielen Dank :)
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Inte
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Joined: 15 Jul 2003
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Location: Mannheim, GER

PostPosted: Wed Sep 29, 2004 4:43 pm    Post subject: Reply with quote

Hab ich mal vor einiger Zeit via PN bekommen. Vielleicht kannst Du es gebrauchen: :wink:
oddvay wrote:
moin,
falls du noch am basteln bist : )

als alternative zur initrd, laesst sich das timing problem auch
in den kernelsourcen lösen.
dazu muss lediglich in ../init/do_mounts.c direkt an den start von

void prepare_namespace() {
*)
int is_floppy = MAJOR(ROOT_DEV) == FLOPPY_MAJOR;
...
}

folgendes eingefuegt werden :
*)
int nSecs = 10;
printk("VFS: Waiting for %i seconds for hardware initialisation to finish\n", nSecs);
set_current_state(TASK_INTERRUPTIBLE);
schedule_timeout(nSecs * HZ);
printk("VFS: Continue ...\n");

je nach rechner und system die zeit (nSecs) anpassen.
- gentoo-2.6.7er direkt vom stick genuegen bei mir 3sec
- uclibc-2.4.26er direkt vom stick braucht 6-7.

is nen dirty hack. Jede zeitaenderung ist nen kernelcompile.
ausserdem wird nicht geprüft, ob von initrd gebootet wird, sprich
wenn mit diesem kernel ne initrd gestartet wird ensteht nen sinnloses timeout. zum einen schadet's nicht zum anderen wozu ne initrd+den hack?!

nice waere es die zeit als bootparameter dem kernel mitzugeben.
hab mich aber noch nie soweit mit dem kernel beschäftigt und kann zur not auch mal 2-3 sekunden warten :)

ach so, hab im netz ne alternative gesehen welche auch schedule_timeout() nutzt. leider kein plan mehr bzgl. quelle
diese looped so lange bis die hardware da ist.
funktioniert aber nicht mit devfs, da das root-device
beim ersten durchlauf in den systemnamen aufgelöst wird, was scheitert, da dies noch nicht da ist. danach wird versucht den nun fehlerhaften namen aufzulösen :(.
um das zu umgehen muessten groessere anederungen in do_mounts.c gemacht werden. hf

ich referenziere das device oldschool
sprich der boot von sda2 mit root=0802. damit wird auch
ne fehlerhafte deviceaufloesung unterdrueckt. war glaub ich für den 2.6.7er noetig.

falls dich's nicht mehr interessiert, dann sorry für's stressen :)

mfg oddvay
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BlaZoR
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Joined: 06 May 2004
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PostPosted: Thu Sep 30, 2004 8:11 am    Post subject: Reply with quote

Hört sich interessant an :D
Was meint ihr? Was für'n USB Stick bräuchte man für Gentoo+Fluxbox+xmms+xine/mplayer+firefox?
;)
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